Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Ehem. Benediktinerabteikirche, Pfarrkirche St. Peter

ID: 118001244220  /  Datum: 17.05.2018
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Klosterhof
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 79271
Stadt-Teilort: St. Peter

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315095013
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Hummelhof (79271 Sankt Peter, Hohackerweg 3)
Rauchhäusle der ehem. Benediktinerabtei (79271 St. Peter, Klosterhof 1+2)
Friedhofsmauer, Mühlegraben 1-3 (79271 St. Peter)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Bei der erstmals 1093 erwähnten Kirche handelte es sich ursprünglich um eine romanische Basilika, die wohl im 15. Jahrhundert abbrannte und um 1500 als gotischer Neubau errichtet wurde. Unter Abt Ulrich Bürgi erfolgt zwischen 1724 - 1727 nach den Plänen des Vorarlberger Baumeisters Peter Thumb ein neues barockes Kirchengebäude mit barocker Ausstattung. Die Fresken schuf der deutsche Barockmaler Franz Josef Spiegler, die Skulpturen fertigte Joseph Anton Feichtmayr.
1873/ 74 wurde die Kirche im spätnazarenischen Stil durch Gustav Pollikeit renoviert.
Heute dient die ehemalige Klosterkirche als Pfarrkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Peter.


1. Bauphase:
(1724 - 1727)
Errichtung der Kirche (a).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Ausstattung
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klosterkirche

2. Bauphase:
(1873 - 1874)
Renovierung der Kirche im spätnazarenischen Stil durch Gustav Pollikeit.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ehem. Benediktinerabteikirche, Pfarrkirche St. Peter in 79271 St. Peter (1930/1960 - Bildarchiv Foto Marburg / Foto: Le Brun, Jeannine)
Abbildungsnachweis
Ehem. Benediktinerabteikirche, Pfarrkirche St. Peter in 79271 St. Peter (1930/1960 - Bildarchiv Foto Marburg / Foto: Le Brun, Jeannine)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchung Kirche

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Pfarrkirche St. Peter bildet den nordwestlichen Flügel der um zwei rechteckige Innenhöfe gruppierten, symmetrischen Anlage. Ihr Chor ist nach Nordosten und die Eingangsfassade nach Südwesten ausgerichtet.
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Pfarrkirche
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das weiß verputzte, einschiffige Langhaus mit Querhaus, das durch ein einseitig gewalmtes Satteldach bekrönt wird, setzt sich nach Nordosten in einem leicht eingezogenen Rechteckchor fort. Das nach Nordosten gewalmte Chordach besitzt ein rundes Dachreiter-Türmchen mit Haubendach. Die Fassaden des Langhauses werden durch eine doppelte Fensterreihung aus Rund- und Flachbogenfenstern gegliedert, während die Giebelseiten des Querhauses durch Eckrisalite und Gesimse hervorgehoben sind. An das Langhaus setzt im Südwesten kontrastreich die Doppelturmfassade aus roten Hausteinquadern an. Sie wird durch die gegenüber dem Mittelteil leicht vorspringenden Türme vertikal dreigeteilt. Starke Gesimse schaffen den horizontalen Ausgleich dazu. Das Giebelfeld unter dem geschweiften Knickgiebel zeigt in drei Rundbogennischen die Sandsteinfiguren die Kirchenpatrone, hll. Ursula, Petrus und Benedikt. Über dem dreigeschossigen, rechteckigen Turmunterbau ist das obersten Geschoss oktogonal eingezogen und durch eine Welsche Haube bekrönt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Innere der Kirche zeigt in Fortsetzung an das verkürzte Turmjoch mit Orgelempore ein dreijochiges Langhaus mit leicht über die Seitenfluchten vortretendem Querhaus, das von einem Tonnengewölbe überdacht wird und im weiteren Verlauf in den gerade geschlossenen Chor führt. Korinthische Pilaster trennen das Mittelschiff von den Seitenschiffen. Die Seitenemporen und Wandpfeilerkapellen werden durch querlaufende Stichkappentonnen überwölbt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
Innenraum:
- Decken- und Wandmalereien mit Darstellung der Petrusgeschichte, Franz Joseph Spiegler.
- vergoldetes Bandelwerk, Johann Baptist und Joseph Maria Clerici (1724).
- Zyklus der weltlichen Stifterfiguren, J. A. Feichtmayr (1730/ 31).
- Altar im Chor: Hauptbild mit Marienkrönung, Johann Christoph Storer (1661), Weihnachtsbild, F. J. Spiegler (1727), weitere von Johann Michael Saur (1729); Figuren der Kirchenpatrone (Benedikt, Scholastika, Ursula und Clemens), J. A. Feichtmayr (1724/ 25); Tabernakel mit Kreuzigungsszene, Matthias Faller (1770).
- Seitenaltäre in Marmor, Clerici; mit Gemälden und Ausstattungsteilen anderer Künstler.
- Stifterepitaphien, Franz Anton Vogel und Joseph Hörr (1768).
- Levitensitze, Hörr (1767).
- Chorgestühl und Kanzel, Joseph und Johann Bonauer (1729), spätere Dekoration, Faller und Sebastian Blödt.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
    • Wand-, Deckenfassung, Gefachmalerei
  • Verwendete Materialien
    • Putz
  • Dachform
    • Dachreiter
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
    • Turmhelm
    • Welsche Haube
  • Steinbau Mauerwerk
    • Quader
Konstruktion/Material:
keine Angaben

Quick-Response-Code

qrCode