Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Friedrichsbau

ID: 111214349476  /  Datum: 30.08.2005
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Schloss
Hausnummer: keine
Postleitzahl: keine
Stadt: Heidelberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Heidelberg (Stadtkreis)
Gemeinde: Heidelberg
Wohnplatz: Altstadt
Wohnplatzschlüssel: 8221000002
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Schloss Heidelberg (Sachgesamtheit)

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Hinterhaus (69117 Heidelberg, Semmelsgasse 9)
123

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Friedrichsbau wurde unter Einbeziehung der 1343 geweihten Schloßkapelle in das Erdgeschoß durch Johann Schoch in der Zeit von 1601-1604 erbaut.
Von allen Wohnbauten des Heidelberger Schlosses ist der Friedrichsbau der am besten erhaltene, wenngleich er zweimal ausgebrannt ist.
Die ursprüngliche Fassadengestaltung korrespondierte mit jener des Ottheinrichsbaus, wobei hier aber der Zwiespalt zwischen italienischer und deutscher Auslegung des Renaissance-Stiles in einer einheitlichen Ausdrucksweise überwunden ist. Die Fassade ist geprägt durch die beiden Zwerchhäuser, der Erdgeschoßgestaltung mit gotischen Maßwerkfenstern, hinter denen sich die Kapelle offenbart, und der darüber liegenden strengen Symmetrie der Fensterverteilung. Kraftvoll wirkender Dekor sind die in Figurennischen eingestellten Statuen, welche die pfälzische Ahnenreihe bis zu Karl d. Gr. zurückverfolgen.

Die heutige Gesamtgestaltung - von Karl Schäfer um 1900 - gibt mit ihren vielen Ornamenten die Vorstellung des historischen Ekklektizismus wieder.

Der Friedrischsbau zählt zu den markantesten Bauteilen des Schlosses. Dies liegt vor allem daran, daß er heute in seiner Unversehrtheit dem Betrachter entgegentritt. Keine Wandfragmente, sondern die komplette Fassade, ein reich gestaltetes Dach und intakte Innenräume zeichnen in aus. Doch erst vor hundert Jahren sind diese Teile unter Carl Schäfer im Stil des Historismus entstanden.


1. Bauphase:
(1600 - 1607)
Grundsteinlegung für den Ursprungsbau um 1604 urkundlich erwähnt.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss

2. Bauphase:
(1764)
Durh Blitzeinschlag wird das Schloß erneut vernichtet. Der Friedrischsbau erhält ein Notdach.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1900 - 2005)
Wiederaufbau und Teilrekonstruktion des Friedrichsbaus durch Carl Schäfer zum Museum und Ausstellungsgebäude
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Museum/Ausstellungsgebäude
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Lageplan (Vorlage Stich von 1790) / Friedrichsbau in Heidelberg, Altstadt
Ansicht vom Schloßhof / Friedrichsbau in Heidelberg, Altstadt

Zugeordnete Dokumentationen

keine

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Teil des Heidelberger Schloßkomplexes. Liegt zwischen Frauenzimmerbau und Gläsernem Saalbau am nördlichen Ende des Schloßhofes.
Lagedetail:
  • Schlossanlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Museum/Ausstellungsgebäude
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf längsrechteckiger Grundfläche steht ein dreistöckiges Gebäude mit Satteldach mit vier Lukarnen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Zwischen 1896 und 1900 von Carl Schäfer teilrestauriert und wieder aufgebaut.
Bestand/Ausstattung:
Fassadendekoration des frühen 17. Jahrhunderts in klassischer Architekturordnung (toskanische, dorische, ionische und korinthische Pilaster)

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Werkstein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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