Ehem. Franziskanerkloster, Altenpflegeheim
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Eisenbahnstraße |
| Hausnummer: | 20 |
| Postleitzahl: | 79341 |
| Stadt-Teilort: | Kenzingen |
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Emmendingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8316020009 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Ehem. Klosterkirche St. Josef, Eisenbahnstraße 20 (79341 Kenzingen)
Pfarrhof (79341 Kenzingen, Kirchplatz 16)
Scheune (79341 Kenzingen, Oberer Zirkel 41)
Wohnhaus, Oberer Zirkel 69 (79341 Kenzingen)
Wohnhaus, Schwabentorstraße 5 (79341 Kenzingen)
Bauphasen
Eine Zeichnung von Franz Lederle aus den Jahren um 1880 gibt eine Vorstellung über den historischen Bestand des Südflügels. Danach handelt es sich um einen zweigeschossigen, am Kirchengiebel ansetzenden Massivbau mit einem Vollwalmabschluss im Westen. Glaubt man der Zeichnung, so ist die Südwestecke des Gebäudes in Buckelquadern gefasst, womit die Kernstruktur des Gebäudes im Erdgeschoss in das 13./ 14. Jahrhundert zu datieren wäre. Seine östliche Ausdehnung ist an der Südwand durch eine vertikale Abrissfuge seitlich des Abfallrohres erkennbar.
Im angetroffenen Zustand handelt es sich um den ehemaligen Eingangsbau mit erneuertem Eingangsportal aus den Jahren 1888/89, das als Zeitpunkt des Umbaus eines Teil des Klosters zum Städtischen Krankenhaus gewertet werden kann.
(1200 - 1399)
(1722)
- Dachgeschoss(e)
- Siedlung
- Stadt
- Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
- Altenwohnheim, Pflegeheim
- Sakralbauten
- Kloster, allgemein
(1889)
Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
- Siedlung
- Stadt
- Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
- Altenwohnheim, Pflegeheim
- Sakralbauten
- Kloster, allgemein
Während ersterer im Bestand erhalten werden soll, ist für den nördlichen Bereich des Westflügels der Abbruch vorgesehen.
Zonierung:
Konstruktionen
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
- Dachform
- Satteldach mit einseitigem Vollwalm
Unterstützt werden die Sparrenpaare durch fünf liegende, auf Schwellen gegründete Querbünde. Die Querbünde tragen im 1.Dachgeschoss zwei, in Firstrichtung verlaufende Rähmhölzer. Letztere waren gleichzeitig Bestandteile von geneigten, unter den Dachflächen liegenden Längsbünden, die in der Kombination mit den Querbünden ein liegendes Stuhlgerüst ausbildeten.
Die Aussteifung des Dachwerkes übernehmen in Querrichtung verzapfte Streben, während in Längsrichtung ehemals zu den Rähmhölzern aufsteigende, die Längsriegel überquerende Streben verbaut waren. Sowohl die Längsriegel als auch die Streben sind nicht mehr vorhanden.
Im Osten grenzt das Dachwerk an den Westgiebel des Kirchenbaus an. Im Westen besaß es einen Vollwalm, dessen konstruktive Anschlüsse am westlichen Querbund noch ablesbar sind.
Die konstruktive Einheitlichkeit des Dachwerkes ist durch das erkannte Markierungssystem belegt. Danach sind die Querbünde im Westen beginnend, durch die steigende Folge von ein bis fünf Ausstiche gekennzeichnet.


