Wohn- und Geschäftshaus
ID:
121214349473
Datum:
29.08.2005
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Ursprüngliche Funktion unklar, vermutlich wirtschaftliche Nutzung der großen Halle im Erdgeschoss. Im Obergeschoss repräsentativerer Wohnbereich |
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1. Bauphase:
(1448) |
Errichtung des Gebäudes mit offener Halle im Erdgeschoss um 1448 (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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2. Bauphase:
(1500 - 1900) |
Das Gebäude wird mehrfach umgebaut, hierbei wird auch eine Decke in die Halle eingezogen und der Erdgeschossbereich und das erste Obergeschoss zum Wohnraum umgebaut. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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3. Bauphase:
(1990) |
Umfangreiche Sanierung und statische Sicherung des Gebäudebestands v.a. der historischen Holzkonstruktion um 1990. Hierbei wird ein zweiter Dachstuhl eingebaut, um die bestehende Konstruktion zu unterstützen. Die beiden ersten Dachgeschosse werden dabei als Wohnraum ausgebaut. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Restauratorische Untersuchung der Aussenfassaden mit Farbdokumentation und baugeschichtliche Kurzdokumentation
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Haus schließt unmittelbar an das qualitätvolle Fachwerkhaus Küferstrasse 21 zur rechten Seite an und bildet mit ihm zusammen ein wertvolles Ensemble, das einen charakteristischen Eindruck vom Aussehen eines mittelalterlichen Stadtbildes liefert. Mit dem Gebäude der Kupfergase 13 ist es giebelständig zusammengebaut. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Rechteckiger, schmaler zweigeschossiger Baukörper mit dreistöckigem Satteldach. Auskragung zur Strasse im oberen Drittel der Fassade. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Das Erdgeschoss ist zweischiffig und zweizonig gegliedert. Das erste Obergeschoss ist als Zwischengeschoss anzusehen mit Kammer, Stube und Küche. Im zweiten Obergeschoss ebenfalls zweischffige und dreizonige Gliederung. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Im Erdgeschoss lies sich 1988 noch ein Gewölbekeller mit abgetragenem Gewölbe nachweisen. Die Decke ist nicht bauzeitlich (nach 1448 d). Sie teilt eine ursprünglich bis zum Dachgeschoss gehende um 5,50 m hohe Halle. Die Umfassungswände im Erdgeschoss waren ebenfalls bauzeitlich aus Fachwerk wie an erhaltenen Bundpfosten abzulesen ist. Die beiden Querzonen im Erdgeschoss stellen heute nur noch den Rest eines vormals größeren Gebäudes dar. Der ursprüngliche Bau war mindestens um eine, vermutlich aber um zwei Zonen länger. |
| Bestand / Ausstattung: | Im Obergeschoss lässt sich eine Bohlenstube nachweisen, diese wurde aber durch eine Flechtwerkwand ersetzt |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Fachwerkbau mit verblatteten der Kopf- und Fußbändern, durch Umbauten mehrfach veränderten, wie an Blattsassen abzulesen ist |
