Objekt(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Kleinbauernhaus Mennwangen (Freilichtmuseum)

ID: 120182081417
Datum: 19.12.2017
Datenbestand: Bauforschung und RestaurierungBauforschung und Restaurierung
Als PDF herunterladen: als PDF herunterladen
Alle Inhalte dieser Seite: anzeigen / ausblenden
ausblenden

Information(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Objektdaten

Straße: Museumsweg
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 78579
Stadt: Neuhausen ob Eck
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Tuttlingen (Landkreis)
Gemeinde: Neuhausen ob Eck
Wohnplatz: Neuhausen ob Eck
Wohnplatzschlüssel: 8327038010
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
einblenden

Objektverknüpfungen(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Objektbeziehungen

keinekeine
einblenden

Objekt(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Umbauzuordnung

keinekeine
ausblenden

Objekt(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

ausblenden

Bauphasen(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die dendrochronologische Untersuchung ergab, dass das Dachwerk des ursprünglich aus Mennwangen stammende Kleinbauernhauses im Jahr 1670 (d) errichtet wurde. 1855 erfolgte der Anbau der Wiederkehr in Fachwerkbauweise. Das Kleinbauernhaus wurde bis in die 1980er Jahre als solches genutzt und 1994 ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck transloziert.


1. Bauphase:
(1670)
Nach den ermittelten Fälldaten ist die Erbauung des Gebäudes in das Jahr 1670 zu datieren.

Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus

2. Bauphase:
(1855)
Wiederkehranbau in Fachwerkbauweise.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau
Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • allgemein

3. Bauphase:
(1980 - 1989)
Nutzung als Bauernhaus bis in die 1980er Jahre.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

4. Bauphase:
(1994)
Translozierung ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Lagedetail:
  • Freilichtmuseum
    • allgemein
einblenden

Besitzer(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
einblenden

Objekt(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Zugeordnetes Objekt

keineskeines
ausblenden

Fotos

Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) in 78579 Neuhausen ob Eck (Burghard Lohrum)

ausblenden

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung
ausblenden

Beschreibung(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Kleinbauernhaus befindet sich heute im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.
Lagedetail:
  • Freilichtmuseum
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Es handelt sich um einen zweigeschossigen Holzgerüstbau mit durchweg hölzernen Wandfüllungen. Darauf ist ein Satteldach mit beidseitigem Steilgiebel abgezimmert. An der Traufseite befindet sich ein firstgedrehter, einstöckiger Anbau in Fachwerkbauweise, der sich über einem steinernen Sockelgeschoss erhebt und durch ein Satteldach bekrönt ist.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
ausblenden

Konstruktionen(11903): Kleinbauernhaus  Mennwangen (Freilichtmuseum) Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material: Bei dem untersuchten Dachwerk handelt es sich um ein mehrfach umgebautes und in seiner Längenausdehnung nicht exakt zu fixierendes Sparrendach, von dem offenbar nur noch das Kerngerüst erhalten ist. Dieses besteht aus stehenden Querbindern, die bis auf die Lage des rückwärtigen Giebels die bauzeitliche Gliederung angeben. In dieser Hinsicht sind zumindest die angetroffenen Abbundzeichen an den die Längsaussteifung übernehmenden Kopfbändern zu bewerten. Die zimmerungstechnische Einheit mit dem Unterbau wird durch die Ausführung der beiden Steigbänder und deren ehemalige Verblattungen mit den Dachbalken angezeigt.
Ungeachtet dessen ist die ursprüngliche Nutzung des Unterbaus als ländliches Wohnhaus in Zweifel zu ziehen. Es hat eher den Anschein, als wäre der angetroffene Bestand das Ergebnis eines Umbaus, bei dem eine im Jahre 1670 erbaute Scheune zum Wohnhaus umgenutzt wurde.