Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Gelbes Haus (heute Stadtmuseum)

ID: 351220389220  /  Datum: 06.02.2007
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hafenmarkt
Hausnummer: 9
Postleitzahl: 73728
Stadt: Esslingen am Neckar
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Gemeinde: Esslingen am Neckar
Wohnplatz: Esslingen am Neckar
Wohnplatzschlüssel: 8116019003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Wohnhaus, Innere Brücke 30 (73728 Esslingen am Neckar)
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Wohnhaus, Landolinsgasse 18 (73728 Esslingen)
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Wohn- und Geschäftshaus, Roßmarkt 31 (73728 Esslingen)
Wohn- und Geschäftshaus, Roßmarkt 32 (73728 Esslingen)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Erbaut wurde der Wohnturm von einem hochgestellten Patrizier- bzw. Stadtadelsgeschlecht, das in der Lage war, seinem Repräsentations- und Sicherheitsbedürfnis entsprechend ein wehrturmähnliches Steinhaus zu errichten.


1. Bauphase:
(1259 - 1269)
Erbauung des Wohnturmes zwischen 1259 und 1269 auf möglicherweise älteren Grundmauern. Dendrochronologische Daten ohne Waldkante 1245 und 1249.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1400 - 1550)
Errichtung eines Anbaus östlich des Turmes mit den heutigen Kellergewölben (evtl. 15. Jh.)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1654)
Zerstörung des Anbaus, der wohl in Fachwerk errichtet war (Brand 1654)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1660 - 1700)
Neubau des Anbaus mit den heutigen Erdgeschoßmauern östlich der Haustür (17. Jh.)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1701)
Neuerliche Zerstörung des Anbaus beim großen Stadtbrand von 1701
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1702 - 1785)
Errichtung des heutigen Anbaus, der nun auch die Südseite des Turmes einnimmt, vermutlich unmittelbar in den Jahren nach dem Brand, jedoch vor 1785.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

7. Bauphase:
(1860 - 1899)
Anbau der Laube Ende des 19. Jahrhunderts
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1898 - 1899)
Einbau von Abortanlagen 1898 in der Laube und beim östlichen Tor. Umbau des Erdgeschosses im Anbau zu Wohnzwecken mit Durchbruch des Fensters rechts neben der Haustür.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

9. Bauphase:
(1940 - 1945)
Ausbau des Untergeschosses als Luftschutzkeller mit neuer Kellertreppe
Betroffene Gebäudeteile:
keine

10. Bauphase:
(1978 - 1980)
Umbau und Umnutzung des Gebäudes zur Polizeidirektion 1978/80
Betroffene Gebäudeteile:
keine

11. Bauphase:
(1988 - 1990)
Umbau und Umnutzung des Gebäudes zum Stadtmuseum 1988/90
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Flurkarte 2006  / Gelbes Haus (heute Stadtmuseum)  in 73728 Esslingen am Neckar ((Vorlage LV-BW und LAD))
Gelbes Haus (heute Stadtmuseum)  in 73728 Esslingen am Neckar

Zugeordnete Dokumentationen

  • Photogrammetrische Aufnahmen (insg. 26)
  • Bauhistorische Untersuchung und dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gelbe Haus mit seinem gotischen Wohnturm steht am Hafenmarkt, einem der mittelalterlichen Plätze der Stadt, etwas abseits von Gründungs-Zelle, Markt und Durchgangsstraße, jedoch nahe dem geographischen Zentrum des mittelalterlichen Stadtgrundrisses. Der Hafenmarkt, später Kraut- und Hafenmarkt, wurde noch im 18. Jh. zum großen Teil von einem Garten eingenommen, der damals zum Anwesen des Gelben Hauses gehörte. Das Gebäude ragt mit dem Turm in den Platz hinein und bildet dessen nördlichen Raumabschluß.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Patrizierhaus
    • Wohn- und Geschäftshaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gelbe Haus besteht aus einem dreigeschossigen, barocken Fachwerkhaus mit massivem Erdgeschoß, an das ein gotischer Wohnturm an dessen Süd- und Ostseite angebaut ist. Ein Laubenanbau an der Ostseite des Fachwerkteils gehört ebenfalls zum Grundstück.
Der steinerne Turm mit seinen 1,60 m starken Mauern erhebt sich etwa 3 m über die Traufhöhe seines Anbaus hinaus, was zu einer etwas gezwungenen Form des gemeinsamen Daches führt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • Geschossgerüst
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
    • Werkstein
  • Decken
    • Balkendecke
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Fenster
  • Gestaltungselemente
    • Zierglieder im Steinbau
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
    • Spitzgaube(n)/Lukarne(n)
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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