Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Ehninger Straße 5

ID: 271320148929  /  Datum: 14.02.2010
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Ehninger Straße
Hausnummer: 5
Postleitzahl: 71157
Stadt-Teilort: Hildrizhausen

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Böblingen (Landkreis)
Gemeinde: Hildrizhausen
Wohnplatz: Hildrizhausen
Wohnplatzschlüssel: 8115022001
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

ehem. Försterhaus (71157 Hildrizhausen, Ehninger Straße 21)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude wurde 1775/76d neu erbaut. Im 20. Jahhundert fanden zahlreiche Umbauten statt. 2010 soll das Gebäude abgebrochen werden.


1. Bauphase:
(1776)
Um 1775/76d errichtet.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Ansicht von Südost / Ehninger Straße 5 in 71157 Hildrizhausen

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung. Bauaufnahme und Baualterspläne.

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude Ehninger Straße 5 steht am westlichen Rand des historischen Dorfkerns von Hildrizhausen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
    • Wohnstallhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude steht traufständig zur Ehninger Straße. Westlich schließt sich der Hof und dahinter die zugehörige Scheune an. Die Scheune bildete zusammen mit den benachbarten Scheunen den westlichen Abschluss der Dorfbebauung, gewissermaßen als gürtelartige Ummauerung des Dorfes.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Gebäudegrundriss ist zweischiffig und dreizonig organisiert. Die Gliederung setzt sich über alle Stockwerke einheitlich fort.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Gebäude ist in gutem baulichem Zustand. Umfangreiche Baumaßnahmen im 20. Jahrhundert haben tiefergehende Bauschäden verhindert, aber gleichzeitig auch den Bestand der historischen Bausubstanz dezimiert. In den letzten Jahren zeigen sich am Bruchsteinmauerwerk des EG erhebliche Risse vor allem in der Südwestecke, die auf Schichtenbewegungen durch veränderten Grundwasserspiegel in den vor Ort zu vermutenden Lettenschichten hindeuten. In diesem Zusammenhang ist auch der südlich des Gebäudes verdohlte ehemalige Bachlauf zu erwähnen.
Bestand/Ausstattung:
An bauzeitlicher Ausstattung hat sich nichts erhalten.
Lediglich in der ehemaligen Stube soll sich nach Aussage des Eigentümers unter einer jüngeren Abhängung noch eine bauzeitliche Kasettendecke befinden.
Die sonstige vorgefundene Ausstattung entstammt dem früheren oder späten 20. Jahrhundert. Lediglich an den Treppen ins OG un 1. DG sowie an den Stellbrettern im 1. DG könnte noch Ausstattung des 19. Jahrhunderts vorliegen.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Mischbau
    • Obergeschoss(e) aus Holz
    • Unterbau aus Stein (gestelzt)
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
  • Decken
    • Kassettendecke
Konstruktion/Material:
Das Erdgeschoss ist aus einem massiven Sockelmauerwerk aus Bruchsteinen errichtet . Das Obergeschoss ist in Fachwerk errichtet. Der dreifach stehende Dachstuhl im 1. DG ist jeweils in die Fachwerkbundwände eingebunden. Im 2. DG steht der zweifach stehende Stuhl dagegen frei.

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