Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 206077589520  /  Datum: 29.04.2015
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Banneggstraße
Hausnummer: 8
Postleitzahl: 88212
Stadt-Teilort: Ravensburg

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Ravensburg (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8436064109
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Nach der konstruktiven Ausbildung des Gerüstes und Gefüges ist das Gebäude in die erste Hälfte des 15.Jh. (1430 +/- 10) zu datieren.


1. Bauphase:
(1420 - 1440)
Nach der konstruktiven Ausbildung des Gerüstes und Gefüges ist das Gebäude in die erste Hälfte des 15. Jh. (1430 +/- 10) zu datieren.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Untergeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht / Wohnhaus in 88212 Ravensburg (29.04.2015 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das Gebäude steht traufständig zum Hang und zur Straße. Von der Straße wird der 1. Oberstock über einige wenige Stufen betreten. Der "Unterstock" ist weitgehend in das Erdreich eingelassen. Zur Talseite stand der 1. Oberstock über.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die Gliederung des tragenden Gerüstes im Unterstock und im 1. Oberstock ist dreischiffig und zweizonig.
Im 1. OG ist zur Straße, innerhalb des ersten Schiffes und in Anlehnung an den freistehenden Giebel, die heutige Stube angeordnet. Die vorhandene Bretter-Balken-Decke ist gewölbt und an den Seiten abgewinkelt. Die Balken verlaufen quer zum First. Im Gewölbestich ist zwischen zwei Balken eine Schiebeöffnung für den Durchlass der Warmluft in die Dachkammer vorhanden. Die Balken der Stubendecke besitzen einen quadratischen Querschnitt ohne Profilierung.
Innerhalb des mittleren Schiffes ist die ehemalige Küche zu vermuten. Für das talseitige Schiff sind ohne weitere Untersuchungen keine Aussagen möglich.
Den restlichen Grundriss nimmt der quer zum First verlaufende Flur - mit den Treppen in den Dachraum und Unterstock - auf.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Im Unterstock sind nur noch wenige originale Bauteile vorhanden. Erhalten sind die beiden inneren Längsunterzüge. Sie besitzen Blattsassen für eine ehemalige kopfzonige Aussteifung in Längsrichtung. Unter dem Stubenbereich besitzen die Deckenbalken seitliche Nuten. Darin sind Bretter mit diagonalem Zuschnitt eingeschoben.
Ebenfalls in Abstimmung mit dem Stubenbereich befindet sich im Unterstock, an der straßenseitigen Traufe, der Ansatz eines Ziegelgewölbes. Die Gleichzeitigkeit des gewölbten Kellers mit der nachweisbaren Ständerstellung ist auszuschließen.
Der Flurgiebel ist in seiner tragenden Gerüstkonstruktion bis zur Gründungssohle erhalten. Er war ursprünglich mit Flechtwerk geschlossen. Die Flechtwerkfelder waren durch eine Riegelfolge von Traufe zu Traufe unterteilt.
Das Dachgerüst ist zu einem hohen Grad erhalten. Teilweise ist es mit älteren wiederverwendeten Hölzern abgezimmert. Ob dies auch für den Unterbau zutrifft, ist ungeklärt.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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