Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Friedhofskirche St. Anna

ID: 198389090511  /  Datum: 23.10.2019
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Unterdorfstraße
Hausnummer: 5
Postleitzahl: 72514
Stadt-Teilort: Inzigkofen-Vilsingen

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Sigmaringen (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8437059007
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 48,0629° nördliche Breite, 9,1411° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Kath. Pfarrkirche Johannes und Paulus, Dorfstraße 18 (72514 Inzigkofen-Vilsingen)
Friedhofskirche, Unterdorfstraße 5 (72514 Inzigkofen-Vilsingen)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die heutige Friedhofskirche datiert hinsichtlich der Abzimmerung ihres Dachwerkes über dem Kirchenschiff auf das Jahr 1450 (d). Aus dem Jahr 1465 geht urkundlich hervor, dass die einstige Pfarrkirche der Königin Muttergottes und den Himmelsfürsten Johannes und Paulus geweiht ist. 1470 wurde das Dachwerk mit 5 Gebinden in Richtung Westen verlängert. (gk) Die Ausmalung stammt aus dem Jahr 1535. Für das Jahr 1627 sind Veränderungen an der Kirche belegt. So wurden die Fenster rundbogig eingebracht und eine verbretterte Decke eingezogen. (a) Die inschriftliche Datierung am Altar 1704 (i) gibt Hinweis auf verschiedende ausgeführte Reparaturen. 1933 wurden die Ausmalungen freigelegt und renoviert, 1966 erfolgte die Ausbesserung von Putzschäden. 2007-09 wurde die Friedhofskirche renoviert und neu geweiht. Seit der erbauung der neugotischen Pfarrkirche ist die alte Pfarrkirche Friedhofskirche.


1. Bauphase:
(1450)
Abzimmerung des Dachwerkes über dem Kirchenschiff (g)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

2. Bauphase:
(1465)
Eine Urkunde aus dem Jahre 1465 besagt, dass die Kirche der Königin Muttergottes und den Himmelsfürsten Johannes und Paulus geweiht ist. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1470)
Verlängerung des Dachwerkes mit 5 Gebinden gen Westen (g)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
  • Anbau

4. Bauphase:
(1535)
Die Kirche erhält eine Ausmalung (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1627)
Veränderung der Kirche (Fenster werden rundbogig eingebracht, eine verbretterte Decke wird eingezogen, die Kirche wird ausgemalt) (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1704)
Ausführung verschiedener Reparaturen (Am Altar die Jahreszahl 1704 (a/i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

7. Bauphase:
(1933)
Renovierung und Freilegung der Wandmalereien (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1966)
Ausbesserung von Putzschäden (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Friedhofskirche St. Anna befindet sich auf dem im Nordwesten von Vilsingen liegenden Friedhof, der durch eine mehrseitige Mauer eingefasst ist.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Nach Osten ausgerichtes, dreiseitig Langhaus, an dessen Nordseite der Glockenturm mit Satteldach steht.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
  • Dachform
    • Satteldach
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
Konstruktion/Material:
Bei dem Kirchengenbäude handelt es sich um ein massives Bauwerk, gemauert mit gebrochenem Kalkstein.
Die Dachkonstruktion ist vollständig mit Eichenkernholz in zwei Abbundeinheiten abgezimmert. Die erste wurde vermutlich um 1450 über dem Kirchenschiff aufgerichtet, die zweite ca. 20 Jahre später westlich mit 5 Gebinden in Anlehnung an den Bestand verlängert. In dieser Phase wurde vermutlich auch der rudimentär vorhandene Dachreiter wieder rückgebaut.
Das Dach ist mit naturroten Biberschwanzziegeln in Doppeldeckung eingedeckt.

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