Fachwerkhaus
ID:
191412185718
/
Datum:
23.02.2024
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Peterskirchplatz / Peterskirchstraße |
| Hausnummer: | 6 |
| Postleitzahl: | 79346 |
| Stadt-Teilort: | Endingen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Emmendingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8316012003 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,1408° nördliche Breite, 7,7062° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Gebäudekomplex, Hauptgebäude, Hauptstraße 57 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Gebäudekomplex, Scheune, Hauptstraße 57 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Gebäudekomplex, Hauptgebäude, Hauptstraße 59 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Gebäudekomplex, Scheune, Hauptstraße 59 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Abgegangene Scheune, Hauptstraße 61 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Tafelbild an der Fassade, Lindenplatz 4 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Scheune, Hauptstraße 30 (79346 Endingen)
Ehem. Seifensiederei "Schwobthaler", Hauptstraße 76a (79346 Endingen)
Gebäudekomplex, Scheune, Hauptstraße 57 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Gebäudekomplex, Hauptgebäude, Hauptstraße 59 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Gebäudekomplex, Scheune, Hauptstraße 59 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Abgegangene Scheune, Hauptstraße 61 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Tafelbild an der Fassade, Lindenplatz 4 (79346 Endingen am Kaiserstuhl)
Scheune, Hauptstraße 30 (79346 Endingen)
Ehem. Seifensiederei "Schwobthaler", Hauptstraße 76a (79346 Endingen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Das Dachwerk des Fachwerkhauses ist dendrochronologisch auf 1451 (d) datiert. Die gefügekundliche Untersuchung unterstreicht die Datierung (vgl. verblattetes Fachwerkes und Dachstuhl) (gk).
1. Bauphase:
(1451)
(1451)
Errichtung des Gebäudes (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Wohnbauten
- Wohnhaus
Zugeordnete Dokumentationen
- Dendrochronologische Untersuchung
- Dachwerksuntersuchung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Das Gebäude befindet sich im Zentrum von Endingen und ist traufständig zum Platz ausgerichtet.
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Wohnbauten
- Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf einem massiven Erdgeschoss mit schiefwinkligem Grundriss, ist ein einstöckiger Fachwerkbau abgezimmert. Zum Unterkirchgäßli giebelständig und zum Kirchplatz traufständig ausgerichtet, kragen beide Außenwände geringfügig aus. Den Abschluss übernimmt ein Satteldach mit beidseitigem Steilgiebel, wobei der zum Unterkirchgäßli zeigende Giebel ursprünglich eine Firstbekrönung besaß.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
Der Dachstuhl wurde als liegende Konstruktion mit 7 Bundachsen über einem windschiefen Grundriss abgezimmert.
Die Binderkonstruktion, die teils in Eiche, teils in Fichte hergestellt wurde, ist im Deckengebälk eingezapft. Die Bundstreben sind von unten sehr schlank ausgearbeitet. Erst ab dem Jagdbund verbreitert sich die Strebe und umschließt oben die Mittelpfette. Die verblatteten Jagdbüge, Kehl-und Spannriegel steifen die Konstruktion in der Horizontalrichtung aus. Der zweite, vierte, und sechste Bund ist ohne Spannriegel abgezimmert, wobei der sechste Bund, trotz des Horizontalschubs, als einseitig liegende Konstruktion angelegt wurde. Andreaskreuze in den jeweiligen Bundfeldern steifen sie Konstruktion in Längsrichtung aus. Die Sparren wurden ebenfalls mit dem Deckengebälk verzapft und mit den Kehlbalken verblattet. Der First ist ohne Pfette angelegt, die angeblatteten Sparrenenden des jeweiligen Paares bilden, abgenagelt, den Firstknotenpunkt.
Der ostseitige Fachwerkgiebel ist im Gegensatz zum westseitigen Giebel noch weitgehend erhalten. An der nördlichen Dachseite befand sich eine Aufzugsanlage.
Die konstruktive Ausgangssituation bildet ein Sparrendach dessen Sparrenpaare in die Dachbalken zapfen und durch zwei verblattete Kehlbalkenlagen stabilisiert werden. Zur Unterstützung der unteren Kehlbalken sind zwei Längshölzer mit liegenden Querschnitten verbaut. Einschließlich der beiden Giebelseiten werden sie in sieben Querachsen durch abgesprengte, unterschiedlich ausgeführte Querbünde getragen. Beginnend am Gassengiebel zeigen sie in zwei Querachsen die Ausführung der entwicklungsgeschichtlich älteren, allein mit einem Kehlbalken ausgeführten Variation, während alternierend dazu, jede zweite Querachse mit einem Druckriegel ausgestattet ist. Als eine absolute Seltenheit ist der einseitige Querbund innerhalb der vorletzten Tragachse einzuordnen.
Die Binderkonstruktion, die teils in Eiche, teils in Fichte hergestellt wurde, ist im Deckengebälk eingezapft. Die Bundstreben sind von unten sehr schlank ausgearbeitet. Erst ab dem Jagdbund verbreitert sich die Strebe und umschließt oben die Mittelpfette. Die verblatteten Jagdbüge, Kehl-und Spannriegel steifen die Konstruktion in der Horizontalrichtung aus. Der zweite, vierte, und sechste Bund ist ohne Spannriegel abgezimmert, wobei der sechste Bund, trotz des Horizontalschubs, als einseitig liegende Konstruktion angelegt wurde. Andreaskreuze in den jeweiligen Bundfeldern steifen sie Konstruktion in Längsrichtung aus. Die Sparren wurden ebenfalls mit dem Deckengebälk verzapft und mit den Kehlbalken verblattet. Der First ist ohne Pfette angelegt, die angeblatteten Sparrenenden des jeweiligen Paares bilden, abgenagelt, den Firstknotenpunkt.
Der ostseitige Fachwerkgiebel ist im Gegensatz zum westseitigen Giebel noch weitgehend erhalten. An der nördlichen Dachseite befand sich eine Aufzugsanlage.
Die konstruktive Ausgangssituation bildet ein Sparrendach dessen Sparrenpaare in die Dachbalken zapfen und durch zwei verblattete Kehlbalkenlagen stabilisiert werden. Zur Unterstützung der unteren Kehlbalken sind zwei Längshölzer mit liegenden Querschnitten verbaut. Einschließlich der beiden Giebelseiten werden sie in sieben Querachsen durch abgesprengte, unterschiedlich ausgeführte Querbünde getragen. Beginnend am Gassengiebel zeigen sie in zwei Querachsen die Ausführung der entwicklungsgeschichtlich älteren, allein mit einem Kehlbalken ausgeführten Variation, während alternierend dazu, jede zweite Querachse mit einem Druckriegel ausgestattet ist. Als eine absolute Seltenheit ist der einseitige Querbund innerhalb der vorletzten Tragachse einzuordnen.


