Kloster Bebenhausen (ehem. Holz- und Chaisenremise)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Schreibturm (Inneres Tor)

ID: 191220359390  /  Datum: 22.02.2006
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Schreibturm
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 72070
Stadt-Teilort: Tübingen-Bebenhausen
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Tübingen (Landkreis)
Gemeinde: Tübingen
Wohnplatz: Bebenhausen
Wohnplatzschlüssel: 8416041002
Flurstücknummer: T - 2074
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Klosteranlage (ehemalige Zisterzienserabtei)

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Ehem. Zisterziensterabtei Bebenhausen, Ostflügel, Im Schloss 1 (72074 Bebenhausen)
Kapfscher Bau (Infirmerie) (72074 Tübingen-Bebenhausen, Beim Schloss)
Klosteranlage (ehemalige Zisterzienserabtei) (72074 Tübingen-Bebenhausen, Beim Schloss)
Westflügel mit Winter- und Laienrefektorium (72074 Tübingen-Bebenhausen, Beim Schloss 1)
ehemalige Holz und Chaisen Remise (72074 Tübingen-Bebenhausen, Beim Schloss 2)
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Kasernenhof, Werkstattgebäude, Kasernenhof 14 (72074 Tübingen-Bebenhausen)
Kasernenhof, Scheune, Kasernenhof 6, 8 (72074 Tübingen-Bebenhausen)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Haupteingang des Kloster wurde um 1439 (d) errichtet, der Fachwerkanbau mit Pultdach von 1570 (d) steht in Verbindung mit dem Einbau der gewölbten Schreibstube, da er einen Treppenaufgang und Vorraum beinhaltet. Der Schreibturm bildet mit den anderen Türmen und der in Resten vorhandenen Wehrmauer den Hauptteil der mittelalterlichen Klosterbefestigung.


1. Bauphase:
(1439)
Errichtung des Schreibturms um 1439 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1570)
Der Anbau an den Schreibturm wird errichtet
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1600 - 1650)
Der Turm wird umgebaut, eingewölbt, mit einem Ofen versehen und farbig gefasst für eineNutzung als Schreibstube
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1650 - 1800)
Der Raum diente als Archiv für Akten.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1996)
Einrichtung eines Informationszentrums über den Schönbuch in zwei Räumen des Schreibturms.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Gesamtplan von Bebenhausen
(nach dem Urkatasterplan von 1825)  / Schreibturm (Inneres Tor) in 72070 Tübingen-Bebenhausen
Ansicht des Schreibturms von Südwesten (Quelle: Bildarchiv Foto Marburg) / Schreibturm (Inneres Tor) in 72070 Tübingen-Bebenhausen

Zugeordnete Dokumentationen

  • Konservierung von Putz und Malereien in der ehem. Schreibstube
  • Restauratorische Untersuchung mit Befunderfassung und Konservierungsvorschlag, Konservierung von Putz und Malereien in der ehemaligen Schreibstube

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Südwestlich des Konvents gelegen, bildet der Schreibturm zusammen mit dem grünen Turm im Südosten und einem weiteren Turm einen Ring um den inneren Klosterbereich.
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Museum/Ausstellungsgebäude
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Torhaus
    • Turm
  • Sakralbauten
    • Kloster, allgemein
    • Wirtschaftsbauten
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Auf quadratischem Grundriss steht ein schlanker, hoher Torturm mit Durchfahrt und Walmdach. Die innere Klostermauer mit Wehrgang schliesst unmittelbar an den Turm an.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Im Erdgeschoss befindet sich eine Durchfahrt in den Klosterhof, darüber befindet sich in einem überwölbten Raum die historische Schreibstube.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die Konstruktion und Oberflächengestaltung hat sich umfangreich erhalten.
Bestand/Ausstattung:
Es sind Reste von Farbfassungen im 1. Obergeschoss vorhanden.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
    • Werkstein
  • Gewölbe
    • Kreuzgratgewölbe
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
Konstruktion/Material:
Massiver Natursteinbau mit betonter Eckquaderung und Holzbalkendecken. An der Südwestseite eine steinern Kreuzigungsgruppe.

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