Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Kirche St. Vitus

ID: 181221379294  /  Datum: 23.01.2007
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Kirchstraße
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 72534
Stadt: Hayingen
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Reutlingen (Landkreis)
Gemeinde: Hayingen
Wohnplatz: Hayingen
Wohnplatzschlüssel: 8415034004
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Ökonomiegebäude (72534 Hayingen, Bäckergasse 14 14)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Listentext:
Katholische Pfarrkirche St. Vitus, verputzte Saalkirche mit eingezogenem dreiseitig geschlossenem Chor, Satteldach, Westturm mit oktogonalem Aufsatz und Zwiebelhaube, 1724 Barockisierung unter Verwendung älterer Teile, Innenrenovierung 1882
Im Dachstuhl finden sich zweitverwendete Kehlbalken, die ursprünglich als Sparren eingebaut waren und ins 13 Jh. datiert wurden.


1. Bauphase:
(1250 - 1300)
Das Kehlgebälk des zweiten Dachgeschosses zeigt umfangreiche Spuren einer Vorverwendung in Form von Blattsassen und Holznagellöchern, die zu den Sparren eines älteren Daches gehören. Der Einbau zweitververwendeter Hölzer gibt Hinweise auf das Vorgängerdach. Unterstützt werden die Befunde durch eine Putzkante und einem Giebelabdruck. Das Holz wurde zwischen 1257d und 1267d gefällt
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein

2. Bauphase:
(1511)
Das Dachwerk über dem Langhaus wird errichtet
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein

3. Bauphase:
(1700 - 1800)
Das Dachwerk über dem Chorbereich wird eingebracht.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein

4. Bauphase:
(1886 - 1887)
In der Nordwestecke wurden im ausgehenden 19 Jh. die Stuhlsäule des 6. Stuhlquerbundes von Osten sowie zwei Sparren im westlichen Feld des Dachwerkes ersetzt. (bez. 1886a und 1887a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Untersuchung Dachwerk

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zweiteilger, mehrgeschossiger Dachraum. Über dem großen rechteckigen Kirchenschiff im Westen ein dreigeschossiges, im Kern mittelalterliches Satteldach, im Osten über dem deutlich kleineren Chorraum ein gleichfalls dreigeschossiges, aber barockes Satteldach mit 3/8- Schluß im Osten.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Über dem Langhaus ist das mittelalterliche Dachwerk bis auf kleine Veränderungen noch vorhanden.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Hängewerk
Konstruktion/Material:
Dachwerk: Sparrendach aus Nadelholz und Eichenholz mit zwei geschlossenen Kehlbalkenlagen und in den Stuhlquerbünden bis unter den First emporreichende Hängesäulen. Die Kehlbalkenlage besteht teilweise aus zweitverwendeten Sparren (Blattsassen), die von einem Vorgängerdach stammen könnten. In der Mittellängsachse befindet sich ein Längsbund, der jeweils in den Stuhlquerbünden eine bis unter den First emporreichende Hängesäule zeigt.

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