Schiefes Haus (Großbottwar)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Chorherrenstift - Ostflügel

ID: 171319148955  /  Datum: 24.03.2010
Datenbestand: Bauforschung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Philipp-Jeningen-Platz
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 73479
Stadt-Teilort: Ellwangen

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ostalbkreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8136019012
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Sebastianskapelle (73479 Ellwangen, Am Stelzenbach 18)
ehem. Stiftsherrenhaus (73479 Ellwangen, Apothekergasse 3)
Handwerkerhaus (73479 Ellwangen, Hafnergasse 5)
ehem. Nikolauspflege (73479 Ellwangen, Hallerstraße 9)
Wohn- und Geschäftshaus (73479 Ellwangen, Marienstraße 15)
Wohnhaus, Marienstraße 1 (73479 Ellwangen)
Wohn- und Geschäftshaus (73479 Ellwangen, Marienstraße 22)
Wohn- und Geschäftshaus, Marktplatz 13 (73479 Ellwangen)
Kapitularhaus, Marktplatz 21 (73479 Ellwangen)
evangelische Stadtkirche (Jesuiten) (73479 Ellwangen, Marktplatz 5)
Wohnhaus, Oberamtsstraße 14 (73479 Ellwangen)
Wohnhaus, Oberamtsstraße 9 (73479 Ellwangen)
Wohn- und Geschäftshaus (73479 Ellwangen, Pfarrgasse 10)
Wohnhaus, Pfarrgasse 18 (73479 Ellwangen)
Wohn- und Geschäftshaus, Pfarrgasse 4 (73479 Ellwangen)
Wohn- und Geschäftshaus (73479 Ellwangen, Pfarrgasse 8)
Ehem. Statthalterei (73479 Ellwangen, Philipp-Jeningen-Platz 4)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Bebauung geht im Ursprung auf ein Benediktinerkloster zurück, welches aus der Klosterkirche St. Vitus (später Stiftskirche, 1124 geweiht, nach Brand 1182 bis 1233 (Weihe) weitgehend neu gebaut) und den Klausurgebäuden des Klosters und dem späteren Chorherrenstift besteht.
Das ehemalige Chorherrenstift wurde nach Zerstörung durch Brand (1443) von 1468-1473 durch Hans Stiglitz wieder aufgebaut. Der Ostflügel wurde 1768 (d) und 1782 (d) erneuert und 1934 sowie 1984 /85 umgebaut.


1. Bauphase:
(1443)
Durch Brand 1443 (a) zerstört.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Chorherrenstift

2. Bauphase:
(1468 - 1473)
1468-1473 (a) durch Hans Stiglitz wieder aufgebaut
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Chorherrenstift

3. Bauphase:
(1768 - 1782)
1768 (d) und 1782 (d) Erneuerungen
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1934)
Umbaumaßnahmen 1934 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1984 - 1985)
Umbaumaßhnahmen 1984/85 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(2000 - 2002)
Umbau und Fassadeninstandsetzung 2000-2002 (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung des Dachtragwerkes

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das ehemalige Chorherrenstift befindet sich am nördlichen Rand der historischen Altstadt von Ellwangen in unmittelbarer Nähe zu Stiftskirche.
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Klausur-, Wohngebäude
    • Kloster, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Beim Chorherrenstift handelt es sich um zwei- bis dreigeschossige Konventgebäude des ehemaligen Benediktinerklosters Ellwangen. Nach oben schließt das Gebäude mit einem Satteldach über drei Dachgeschossebenen plus Spitzboden ab.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Dachtragwerk gliedert sich im 1. und 2. DG zweischiffig und zehnzonig. Das 3. DG ist einschiffig und ebenfalls zehnzonig gegliedert. Im 1. DG sind die nördlichen sechs Zonen mit Wohnräumen genutzt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
Konstruktion/Material:
Die Konstruktion der beiden Dachstühle ist im 1. und 2. DG identisch. Sie bestehen in den Binderachsen aus einem zweifach liegenden Stuhl auf Schwellen sowie einer Mittelpfette, die mit einem einfachen stehenden Stuhl unterstützt wird. Die Längsaussteifung erfolgt in der Dachschräge mit sich überkreuzenden Diagonalstreben, welche die Binder mit der Pfette und der Schwelle aussteifen. In der mittleren Zone ist ein Hängewerk in der Mittelachse über zwei Bundachsen hinweg eingebaut. Vermutlich wird hier das Deckengebälk über einem Saal (ehem. Gerichtssaal?) im 1. OG aufgehängt.
Im 3. DG ist ein zweifach liegender Stuhl abgezimmert worden.
Alle Hölzer sind miteinander verzapft. Der nördliche Giebel ist massiv ausgeführt. Der südliche Giebel bildet keine eigene Giebelwand aus. Er stößt offen gegen den nördlichen Giebel des Querschiffs der Basilika (Stiftskirche).

Quick-Response-Code

qrCode