Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 129149523319  /  Datum: 21.01.2015
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Rietstraße
Hausnummer: 2
Postleitzahl: 78050
Stadt-Teilort: Villingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Schwarzwald-Baar-Kreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8326074020
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12345

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das EG ist, mit Ausnahme des Treppenlaufes nach oben, ein im späten 20.Jh. vollständig entkernter Raum. Lediglich der Kamin, die Brandwände und die rückwärtige Traufwand sind älter. Während die freistehende Traufwand wohl in das 16.Jh. zu datieren ist, handelt es sich bei dem verbleibenden Rest und den beiden Brandwänden um mittelalterliche Substanz. Der Treppenlauf ist dem großen Umbau des frühern 20.Jh. zuzuordnen.
Im 1.OG wird deutlich, dass das Gebälk parallel zum Straßenverlauf verlegt ist. Diese Verlegerichtung deutet in der Regel ein hohes Alter an, wobei im vorliegenden Fall eine Datierung in das 14.Jh. nicht auszuschließen ist.
Die Innenstruktur, wie auch die Ausstattung reicht wohl kaum vor 1900 zurück und wird durch jüngere Einbauten des 20.Jh. ergänzt. Lediglich der profilierte Unterzug könnte einer älteren Zeitstellung angehören. Er grenzt den ehemaligen Küchenraum vom offenen Treppenraum ab und endet vor der Stubenwand. Insofern ist die historische Innengliederung, wie sie vor dem großen Umbau bestand in Ansätzen noch ablesbar.
Im 2.OG ist das Deckengebälk quer zum Straßenverlauf verbaut. Lediglich im straßenseitigen Grundrissbereich deutet der gewaltige Deckenaufbau auf eine Überformung älterer Situationen hin (älteres Gebälk?). Diese Vermutung, dass die Kernsubstanz des Gebäudes als mittelalterlich einzustufen ist, wird durch die starken Verformungen unterstrichen. Diese Aussage bezieht sich allein auf das Gebälk, da die Innenstruktur wohl dem frühen 20.Jh. zuzuschreiben ist.
Anders im Dachwerk. Dieses datiert in die Jahre um 1578(d). Bei dem tragenden Gerüst handelt es sich um eine liegende, verzapfte Stuhlkonstruktion mit gewagten Abmessungen. Dies trifft sowohl auf die gewählten Querschnitte, wie auch auf die Leichtigkeit der Gesamtkonstruktion zu. Beides offenbar eine Begründung für die starken Verformungen. Dies sowohl parallel zum First, wie auch quer zum First. Die ausgeführte Konstruktion ist für Villingen absolut modern und zeigt im Detail eine hochwertige Ausführung.


1. Bauphase:
(1577 - 1578)
Abzimmerung des Dachwerkes um 1578 (d).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugeschichtliche Kurzanalyse

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich um einen drei-geschossigen Massivbau. Darauf ist ein zur Rietstrasse traufständig ausgerichtetes Satteldach abgezimmert.
Das Gebäude ist auf seine gesamte Tiefe, jedoch nicht in der gesamten Breite unterkellert. Der Keller stammt, wie die straßenseitige Fassade, aus dem frühen 20.Jh. und besitzt eine Fertigteildecke in der Kombination von Stahlträgern und Betonfüllung.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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