Hauptstrasse 13 (Mosbach)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Ehem. Spitalkapelle

ID: 101801494419  /  Datum: 22.03.2017
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Seestraße
Hausnummer: 46
Postleitzahl: 78315
Stadt-Teilort: Radolfzell

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8335063019
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die gotische Spitalkapelle wurde vermutlich, wie wohl aus einer Inschrift zu schließen ist, im Jahre 1541 erbaut. In einer Urkunde aus dem Jahre 1388 wird von der Weihe eines Altars im erstmals 1343 erwähnten Radolfzeller Spital berichtet.
(Literaturnachweise: Franz Götz, Geschichte der Stadt Radolfzell)

Götz zitiert drei Passagen der "Regesta Episcoporum Constantuiensium", wonach nach 1386 ein Spital in Radolfzell genannt ist. In nicht genannter Quelle erwähnt er die früheste Nennung eines Spitals in Radolfzell im Jahre 1343.
Die Gewährung eines Ablasses für Spenden (REC 7054) und der eingegangene Nachweis einer Messtiftung (REC 7183) bezüglich des Spitales in Radolfzell wertet Götz als Beweis für einen (Kirchen-) Bau.
Die aber schon im Dezember des selben Jahres erfolgte Altarweihe (REC 7197), lässt die Vermutung zu, dass es sich dabei nur um Fertigstellungsgelder oder ähnliche Verwendungen gehandelt haben kann.
Die mit 1541 (Götz) zitierte Datierung der spätgotischen Kapelle, ist nicht ausreichend belegt und auch nicht durch Hinweise seitens der bisherigen Untersuchung zu belegen.

Das Spital wurde während eines Großbrandes der gegenüberliegenden Häuser am 23.Mai 1899 leicht beschädigt, insbesondere im Bereich des Glockenturmes.

Mit der Eröffnung des Radolfzeller Krankenhauses auf der Mettnau im Jahre 1906 löste die Stadt Radolfzell 1936 den Gutsbetrieb des Spitals auf. Das ehem. Spital dient heute als Pflegeheim.


1. Bauphase:
(1343 - 1388)
Vermutete Weihe eines Altars in dem 1343 erstmals erwähnten Spital.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Ausstattungsgegenstände, Architekturglieder
    • Altar
  • Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
    • Spital

2. Bauphase:
(1541)
Erbauung der gotischen Spitalkapelle 1541(i (?)).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
    • Spital
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein

3. Bauphase:
(1899)
Brandschäden am Glockenturm während eines Großbrandes der Nachbargebäude am 23.Mai 1899. Danach wurde er wieder aufgebaut.
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die ehem. Spitalkapelle befindet sich als zum ehem. Spital gehöriger, östlicher Teil im südlichen Altstadtbereich von Radolfzell an der Seestraße, die parallel zum Ufer des Bodensees verläuft.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das ehem. Spital, ein dreigeschossige Traufseitbau mit Satteldach und Treppengiebeln wird durch einen oktogonalen Dachreiter, den Glockenturm, mit spitzem Turmhelm bekrönt. Die Turmaußenwände sind holzverschalt und besitzen allseitig rundbogige Schallfenster zwischen feinen Eckpilastern und Gurtgesimsen. Nach Osten ist der sehr viel niedrigere Kapellenbau mit nahezu quadratischem Grundriss und Satteldach angefügt. Dieser weist gedrückte Spitzbogenfenster mit gotischem Maßwerk auf.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
    • Turmhelm
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Holzverschalung
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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