Kloster Bebenhausen (ehem. Holz- und Chaisenremise)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Sog. Schwarzer Adler

ID: 100018172010  /  Datum: 21.02.2014
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Consulentengasse
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 88515
Stadt-Teilort: Biberach

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Biberach (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8426021004
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12

Bauphasen

1. Bauphase:
(1344 - 1345)
Abzimmerung Dachwerk (d).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Consulentengasse 11, Nordostansicht / Sog. Schwarzer Adler in 88515 Biberach, Biberach an der Riß (24.06.2018 - Christin Aghegian-Rampf)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung Dachwerk

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Jugendhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau (Ständergerüst), verputzt, mit Satteldach (Dachstuhl auskragend); unter dem Putz bilden sich unter den vier Stirnhölzern der Längsunterzüge Winkelhölzer ab, die den Dachüberstand sichern.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss im Unterbau ist dreizonig und dreischiffig gegliedert.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Kehlbalken, Kreuzbänder, Sparrenstreben etc.
    • Ständer
Konstruktion/Material:
Das tragende Gerüst des Daches bildeten vier auf die Dachbalken gestellte Firstständer. Die Dachsparren sind mit dem Dachgebälk verblattet und werden am Firstpunkt durch eine Firstpfette unterstützt. Am rückwärtigen Giebel ist die Anlage eines Krüppelwalmes belegt, während am gassenseitigen Giebel ein entsprechender Walm vermutet wird.
Den Schwerpunkt der Dachaussteifung bildet die Winkelsicherung in Firstrichtung. Weit ausladende Kopfbänder überqueren zum Teil mit den Dachfirstständern überblattete Längsriegel; diese dienen neben der Längsaussteifung auch zur Unterstützung der ansonsten frei gespannten Kehlbalken. Die Bundkehlbalken sind mit den Dachfirstständern überblattet und tragen so mit den einseitigen Fußbändern zur Queraussteifung bei.
Vollständig nachvollziehbar ist der Aufbau der Markierungssysteme untereinander und innerhalb der einzelnen Sparrendreiecke. Ausgehend vom Gassengiebel, waren die einzelnen Gebinde durch eine steigende Folge von 1 bis 15 Strichkerben in ihrer Abfolge festgelegt. In den einzelnen Gebinden zeigt die Lage der Abbundzeichen eine deutliche Konzentration an einer Traufseite. Dies wird dadurch erkennbar, dass die Dachbalken wie auch die beiden Kehlbalken an den gleichen Enden markiert sind. Dies trifft im Prinzip auch auf die Sparren zu, da durch die zusätzliche Markierung der Gegensparren am Firstpunkt lediglich die Sparren eines zusammengehörenden Dachdreieckes unterschieden werden.
Inzwischen für große Teilen von Baden-Württemberg belegt, lässt sich durch die Markierungsausrichtung der Abbundzeichen die Lage der Stube im Unterbau mit hoher Sicherheit festlegen. Nach den bisherigen Ergebnissen bildet der Stubengiebel den Ausgang für die Markierungsfolge der einzelnen Gebinde untereinander, während die Stubentraufe den Bezug für die Ausrichtung der Abbundzeichen innerhalb der Sparrendreiecke bildet.

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