Ehem. Schaffnerei St. Josef
ID:
189692394517
/
Datum:
08.08.2017
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Schwenninger Straße |
| Hausnummer: | 55/6 |
| Postleitzahl: | 78628 |
| Stadt-Teilort: | Rottweil- Rottenmünster |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Rottweil (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8325049024 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Ehem. Klostermühle, St. Bernhard, Schwenninger Straße 55/10 (78628 Rottweil- Rottenmünster)
Ehem. Pfarrhof, St. Meinrad, Schwenninger Straße 55/1 (78628 Rottweil- Rottenmünster)
Ehem. Klosterbrauerei, St. Wendelin, Schwenninger Straße 55/5 (78628 Rottweil- Rottenmünster)
Ehem. Pfarrhof, St. Meinrad, Schwenninger Straße 55/1 (78628 Rottweil- Rottenmünster)
Ehem. Klosterbrauerei, St. Wendelin, Schwenninger Straße 55/5 (78628 Rottweil- Rottenmünster)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Das einstige Schaffnereigebäude St. Josef wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg über einem massiven Bruchsteinsockel erbaut. Die dendrochronologische Untersuchung datiert das Dachwerk auf 1681-82. Während des Zweiten Weltkrieges und in den Jahren danach diente das Gebäude als Lazarett. 1955 wurde der Außenputz des als Heilanstalt genutzten Baus erneuert und 1984 das Fachwerk an der östlichen Giebelseite freigelegt. Außerdem erhielt es einen neuen Kalkputz, neue Sprossenfenster und Fensterläden. Ab 1980 folgte der Umbau zu einem Stationsgebäude als Teil des Hospitals St. Josef.
1. Bauphase:
(1681 - 1682)
(1681 - 1682)
Abzimmerung des Dachwerkes (d).
Betroffene Gebäudeteile:
- Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
- Amtsgebäude
2. Bauphase:
(1933 - 1949)
(1933 - 1949)
Nutzung als Lazarett
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
- Krankenhaus
3. Bauphase:
(1955)
(1955)
Erneuerung des Außenputzes
Betroffene Gebäudeteile:
- Ausstattung
Konstruktionsdetail:
- Verwendete Materialien
- Putz
4. Bauphase:
(1980)
(1980)
Ab 1980 Umbau zum Stationsgebäude
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
- Krankenhaus
5. Bauphase:
(1984)
(1984)
Freilegung des Fachwerks am Ostgiebel; neuer Kalkputz, neue Sprossenfenster und Fensterläden
Betroffene Gebäudeteile:
- Ausstattung
6. Bauphase:
(1994)
(1994)
Einbau eines Aufzugs
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauaufnahme
- Anmerkungen zur Grundrissteilung im Obergeschoss
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die ehem. Schaffnerei St. Josef wird heute als Gebäudeteil des Vinzenz von Paul-Hospitals genutzt und befindet sich nach Osten zurückgesetzt hinter den traufseitig entlang der Schwenninger Straße gruppierten Gebäudeflügeln. Es steht dabei freistehend mit den Giebelseiten nach Nordwesten und Südosten ausgerichtet und passt sich der nach Südosten abfallenden Hanglage an.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Bauten für Wohlfahrt und Gesundheit
- Krankenhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Es handelt sich um einen zweistöckigen Satteldachbau, der bedingt durch die nach Südosten abfallende Hanglage im östlichen Bereich über einem erhöhten Kellergeschoss steht. Das Gebäude ist allseitig verputzt und zeigt an der östlichen Giebelseite freigelegtes Fachwerk. Das Dachgeschoss ist dreistöckig unterteilt und wird traufseitig durch Gaubenbänder geöffnet. Die Fassaden werden durch rechteckige Sprossenfenster mit grünen Klappläden gegliedert. Den Haupteingang an der westlichen Giebelseite bildet ein rundbogiges Pilastergewände aus Sandstein, über dessen Schlussstein ein Wappen eingelassen ist. Rechts oberhalb der Tür steht in einer Rundbogennische die Figur des Heiligen Josef.
Der nördlichen Traufseite ist ein bis zum 1. Dachgeschoss reichender Treppenturm über rechteckigem Grundriss angebaut, der durch ein einseitig abgewalmtes Satteldach mit dem Hauptdach verbunden ist und durch Blendfenster an den Außenseiten gegliedert ist.
Der nördlichen Traufseite ist ein bis zum 1. Dachgeschoss reichender Treppenturm über rechteckigem Grundriss angebaut, der durch ein einseitig abgewalmtes Satteldach mit dem Hauptdach verbunden ist und durch Blendfenster an den Außenseiten gegliedert ist.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und Untergeschoss sind durch einen Längsflur erschlossen, welcher aus der Achse nach Norden verschoben ist, was die Frage nach der ursprünglichen Nutzung aufwirft. Die bauzeitliche Treppe befand sich mit großer Wahrscheinlichkeit an heutiger Stelle.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Aufgrund der Graufassung der bauzeitlichen Hölzer ist darauf zu schließen, dass das Holzgerüst wohl sichtbar war.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
- Bruchstein
- Mischbau
- Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
- Dachform
- Satteldach
- Satteldach mit einseitigem Vollwalm
- Dachgerüst, verstärkende Einbauten
- abgesprengte Quer- und Längsbünde
Konstruktion/Material:
Die Flurwände im Erd- und Untergeschoss sind gemauert, im 1. Obergeschoss ist die gesamte Innengliederung aus Fachwerk.

