ehm. Gasthaus "Sonne"
ID:
184278036218
/
Datum:
26.06.2014
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | Münstertalstraße |
| Hausnummer: | 39 |
| Postleitzahl: | 77955 |
| Stadt-Teilort: | Ettenheim-Ettenheimmünster |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Ortenaukreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8317026007 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Bau I), Münstertalstraße 40 (77955 Ettenheimmünster)
Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Bau II) (77955 Ettenheimmünster, Münstertalstraße 40)
Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Scheune (Bau III) (77955 Ettenheimmünster, Münstertalstraße 40)
Wohn- und Wirtschaftsgebäude (Bau II) (77955 Ettenheimmünster, Münstertalstraße 40)
Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Scheune (Bau III) (77955 Ettenheimmünster, Münstertalstraße 40)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Das in der zweiten Hälfte des 18. Jh. als Gasthaus "Sonne" erbaute Gebäude zeigt nach einem Brand einen ausgeprägten Schaden.
1. Bauphase:
(1750 - 1799)
(1750 - 1799)
Bau des Gasthauses
Betroffene Gebäudeteile:
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Anlagen für Handel und Wirtschaft
- Gasthof, -haus, Herberge
Konstruktionsdetail:
- Dachform
- Satteldach
Zugeordnete Dokumentationen
- Schadensdokumentation
- Restauratorische Voruntersuchung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Anlagen für Handel und Wirtschaft
- Gasthof, -haus, Herberge
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger Bauköper mit Satteldach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Gebäude zeigt nach einem Brand erhebliche Schäden. Sowohl mit seinen Außenwänden, wie auch zum Teil mit seinen Innenwänden besitzt der Bau gemauerte Massivwände, sodass sich der Brandschaden vorrangig auf das Dachwerk konzentriert. Feuchtigkeitsschäden halten sich zurzeit noch in Grenzen, können aber bei bleibender Undichtigkeit der Schutzeindeckungen und bei entsprechenden Witterungsverhältnissen zum Problem werden.
Fixiert auf das angetroffene Schadensbild und unter der Berücksichtigung des außerordentlichen Einsatzes der Familie Mirsad sind bei der vorliegenden Dokumentation nur die unabdingbaren Auswechslungen aufgenommen. Nur an der Oberfläche angekohlte und auch nach einer Querschnittsreduzierung funktionierende Hölzer sind nicht berücksichtigt.
Als ein wichtiges Ergebnis ist voranzustellen, dass alle Sparren und Aufschieblinge (Dachfuß- und Gaubenabdeckungen) abgängig sind. Dies trifft auch auf die Fälle zu, in denen die untere Sparrenhälfte intakt blieb. Dies deshalb, da eine Sparrenverlängerung kostenmäßig nicht vertretbar ist.
Ähnlich verhält es sich auch bei den Kehlbalken. Auch hier ist ein Ersatz des gesamten Kehlbalkens vorteilhafter als eine konstruktive Verlängerung von einzelnen Abschnitten.
Bezogen auf die tragenden Hölzer sind einzelne Balkenauflager des Deckengebälks über dem Obergeschoss zu reparieren. Hier bildet sich eine seitliche Anlaschung mit Verbolzung an.
Der Deckenbalken parallel zum Rückgiebel ist offensichtlich vollständig zu ersetzten.
Zu den wichtigen Hölzern gehören die beiden äußeren und die inneren Stuhlpfetten, die Stuhlschwelle und zwei liegende Stuhlständer. Der Ersatz dieser Hölzer ist unausweichlich.
Im Bereich des an den Hauptbau angebauten Anbaus beschränkt sich der Schaden auf einzelne Hölzer im Grenzbereich.
Nach Abschluss der Reparaturen bleibt ein überraschend hoher Altbestand erhalten.
Fixiert auf das angetroffene Schadensbild und unter der Berücksichtigung des außerordentlichen Einsatzes der Familie Mirsad sind bei der vorliegenden Dokumentation nur die unabdingbaren Auswechslungen aufgenommen. Nur an der Oberfläche angekohlte und auch nach einer Querschnittsreduzierung funktionierende Hölzer sind nicht berücksichtigt.
Als ein wichtiges Ergebnis ist voranzustellen, dass alle Sparren und Aufschieblinge (Dachfuß- und Gaubenabdeckungen) abgängig sind. Dies trifft auch auf die Fälle zu, in denen die untere Sparrenhälfte intakt blieb. Dies deshalb, da eine Sparrenverlängerung kostenmäßig nicht vertretbar ist.
Ähnlich verhält es sich auch bei den Kehlbalken. Auch hier ist ein Ersatz des gesamten Kehlbalkens vorteilhafter als eine konstruktive Verlängerung von einzelnen Abschnitten.
Bezogen auf die tragenden Hölzer sind einzelne Balkenauflager des Deckengebälks über dem Obergeschoss zu reparieren. Hier bildet sich eine seitliche Anlaschung mit Verbolzung an.
Der Deckenbalken parallel zum Rückgiebel ist offensichtlich vollständig zu ersetzten.
Zu den wichtigen Hölzern gehören die beiden äußeren und die inneren Stuhlpfetten, die Stuhlschwelle und zwei liegende Stuhlständer. Der Ersatz dieser Hölzer ist unausweichlich.
Im Bereich des an den Hauptbau angebauten Anbaus beschränkt sich der Schaden auf einzelne Hölzer im Grenzbereich.
Nach Abschluss der Reparaturen bleibt ein überraschend hoher Altbestand erhalten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
