Stallscheuer
ID:
165851232218
/
Datum:
13.02.2017
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | Hintere Gasse |
| Hausnummer: | 21, 23 |
| Postleitzahl: | 75031 |
| Stadt-Teilort: | Eppingen-Richen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Heilbronn (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8125026015 |
| Flurstücknummer: | 48,49 |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 49,1707° nördliche Breite, 8,9392° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.
"Alte Kirche", Hintere Gasse 8 (75031 Eppingen - Richen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Stallscheuer bildet mit dem giebelständig zur Hinteren Gasse stehenden Wohnhaus eine Hofanlage. Der Kellertorbogen an der südlichen Traufseite der Scheune trägt die Jahreszahl 1812 (i).
1. Bauphase:
(1812)
(1812)
Kellertorbogen (i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Zugeordnete Dokumentationen
- Fotodokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Das Gebäude ist als Doppelscheune spiegelsymmetrisch zur Mittelquerwand angelegt. Beide Hälften sind unterkellert, die Südfront ist durch große Tore und die Kellerzugänge durchbrochen; durch die rückseitige Nordtraufwand führen zwei schmale Türen zum dortigen Gartengelände.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Rechteckiges Gebäude, Grundmaße Lange x Breite ca. 22,10 x 11,40 Meter; Traufhöhe ca. 7,10m.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Der Scheunentrakt ist in drei Felder aufgegliedert, die einzelnen Felder sind durch Bundachsen abgeteilt. Im mittleren Feld befindet sich die Tenne. Die Spannweite der Balkenlage über dem Scheunengeschoss wird durch zwei Unterzüge, die in den Bundachsen auf Bundstützen auflagern, gedrittelt. Die beiden Unterzüge liegen im Mauerwerk des West- bzw. des Trenngiebels auf.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Außenwände: Traufwand Süd: die massive Traufwand wurde oberhalb der beiden Tore mit Fachwerk ergänzt. An beiden Sturzriegeln sowie an den Fachwerkhölzern sind umfangreiche Insektenschäden vorhanden. Im Anschlussbereich des westseitigen Quergebäudes sind zudem Nässeschäden vorhanden.
Im EG-Bereich sind ca. 50% der Wandflächen zu erneuern: deutlich sichtbar ist der Eckabriss am Kopf der Nordwand am Ostende. Weitere Trennrisse sind ebenfalls an der Nordwand in der oberen Wandhälfte aufgetreten; die Mauerkrone muss überarbeitet werden. Bestandsauflockerungen und Wandausbrüche sind ersichtlich.
Die Firstrichtung verläuft Ost-West, die Dachkonstruktion ist neu und mit einer Photovoltaikanlage belegt. Das Dachtragwerk wurde über der gesamten Scheune komplett erneuert und auf einem ebenfalls neuen Betongurt auf den Traufwänden aufgesetzt. Oberhalb der Balkenanlage ist keine historische Substanz mehr vorhanden.
Im EG-Bereich sind ca. 50% der Wandflächen zu erneuern: deutlich sichtbar ist der Eckabriss am Kopf der Nordwand am Ostende. Weitere Trennrisse sind ebenfalls an der Nordwand in der oberen Wandhälfte aufgetreten; die Mauerkrone muss überarbeitet werden. Bestandsauflockerungen und Wandausbrüche sind ersichtlich.
Die Firstrichtung verläuft Ost-West, die Dachkonstruktion ist neu und mit einer Photovoltaikanlage belegt. Das Dachtragwerk wurde über der gesamten Scheune komplett erneuert und auf einem ebenfalls neuen Betongurt auf den Traufwänden aufgesetzt. Oberhalb der Balkenanlage ist keine historische Substanz mehr vorhanden.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Steinbau Mauerwerk
- Bruchstein
- Dachform
- Satteldach
Konstruktion/Material:
Die Umfassungswände und die Mitteltragwand mit einer Stärke von ca. 50-55cm sind aus Bruchsteinen gemauert. Die Zwischendecken, die an die Giebel anschließen, sind größtenteils neuzeitliche Balkenlagen; die den Schweinestall abgrenzende Mauer stammt aus dem Jahr 1958 und hat keinen Verbund mit den Traufwänden.

