Wehr Neuenbürg an der Enz, Badwehr T215
ID:
127511736516
/
Datum:
23.09.2024
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Badweg |
| Hausnummer: | 9, 11 |
| Postleitzahl: | 75305 |
| Stadt-Teilort: | Neuenbürg |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe |
| Kreis: | Enzkreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8236043000 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,8384° nördliche Breite, 8,5977° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Bauphasen
1. Bauphase:
(1904)
(1904)
Errichtung der Stauanlage zu Zwecken der Flößerei, Floßstube am linken Enzufer.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Randlage
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Staustufe
2. Bauphase:
(1919)
(1919)
Gesuch um Stauerhöhung um 0,25 m für mehr Wasserkraft für das E-Werk.
Neue Stauhöhen werden genehmigt, die Konstruktion bleibt gleich.
Neue Stauhöhen werden genehmigt, die Konstruktion bleibt gleich.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
3. Bauphase:
(1990)
(1990)
Elektrifizierung des Wehres mit Bedienung über das neu errichtete Antriebshaus.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
4. Bauphase:
(1999)
(1999)
Sanierung der Sohle unter dem Wehr Ober- sowie Unterwasser nach Feststellung von großflächigen Unterspülungen.
Abbau der Technik im Antriebshäuschen. Anschließend: Fernregulierung über das Turbinenhaus flussabwärts. Inzwischen nur noch WF4 steuerbar.
Abbau der Technik im Antriebshäuschen. Anschließend: Fernregulierung über das Turbinenhaus flussabwärts. Inzwischen nur noch WF4 steuerbar.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Abbruchdokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Das Wehr liegt südwestlich der Stadt Neuenbürg am Fluss Enz. Im Norden wird es unmittelbar durch den parallel zum Fluss geführten Bahndamm flankiert, im Süden mit etwas Abstand durch die Bundesstraße B294. Von dieser aus führt ein Wirtschaftsweg zum südlichen Stegzugang.
Lagedetail:
- Einzellage
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Staustufe
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Die Staustufe besteht aus einem als Stahl-Fachwerk-Konstruktion ausgebildeten 1,20 m breiten und 38,60 m langen Wehrsteg, der die insgesamt vier Wehrfelder überspannt, welche sich zwischen den betonierten Uferwiderlagern und zwei Wehrpfeilern im Fluss aufspannen.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Die Staustufe besitzt vier Wehrfelder mit zwei in den Flusslauf betonierten Wehrpfeilern: der 1,11 m breite nördliche Wehrpfeiler 1, geht über 4 Stufen unmittelbar in die ca. 1,10 m tiefer liegende Seitenwand des Seitenkanals („Oberkanal“) über, welcher die Wassermassen zum Kraftwerk führt. Der südliche Wehrpfeiler 2 trennt mit Abmessungen von 1,17 x 3,0 m die Floßgasse (Wehrfeld 4) von den Aushebewänden (Wehrfeld 3) in der Mitte des Flusses.
Das Wehrfeld 1 zum Seitenkanal ist ca. 5,60 m breit, das Wehrfeld 2 (Grundablass) und 3 mit den Aushebe-Wänden insgesamt ca. 25 m. Wehrfeld 4, die Floßgasse, misst etwa 4,30 m Breite.
Das Wehrfeld 1 zum Seitenkanal ist ca. 5,60 m breit, das Wehrfeld 2 (Grundablass) und 3 mit den Aushebe-Wänden insgesamt ca. 25 m. Wehrfeld 4, die Floßgasse, misst etwa 4,30 m Breite.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Das Wehr ist in keinem guten Zustand. An vielen Stellen findet sich starke Rostbildung. Die gesamte Konstruktion ist deformiert. Neben den Geländern weisen auch einige Zugstäbe Knick-Verformungen auf.
Die Fachwerkkonstruktion auf Wehrfeld 1 verkippt um 11 cm Richtung Flussmitte. Die Wehrtafeln sind teils gebrochen und nicht mehr steuerbar. Auch sind einige der Haken an den U-Profilen der Stege abgebrochen, welche die Ketten der Aushebewände halten.
Die Fachwerkkonstruktion auf Wehrfeld 1 verkippt um 11 cm Richtung Flussmitte. Die Wehrtafeln sind teils gebrochen und nicht mehr steuerbar. Auch sind einige der Haken an den U-Profilen der Stege abgebrochen, welche die Ketten der Aushebewände halten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Verwendete Materialien
- Beton
- Eisen
- Holz
- Skelettbau
- Eisen- und Stahlskelett
Konstruktion/Material:
Das Wehr besteht aus einer Konstruktion aus Stahl der Rombacher Hüttenwerke aus dem lothringischen (heutigen) Rombas. Es wurden hier Formeisen der Rombacher Stahl- und Walzwerks-Erzeugnisse verwendet: NP-Profile (Normal-Profile), hauptsächlich U-, L- und T- Profile sowie Flacheisen. Die Stahlkonstruktion ist mehrfach gestrichen, als oberen Anstrich findet sich ein grüner Lack, darunter ein rötlicher Rostschutzlack.






