Objekt(7941): ehem. Wohnhaus ehem. Wohnhaus

ID: 241310139097
Datum: 17.12.2009
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7941): ehem. Wohnhaus Objektdaten

Straße: Lampertsgasse
Hausnummer: 6
Postleitzahl: 74889
Stadt: Sinsheim-Hilsbach
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Rhein-Neckar-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Sinsheim
Wohnplatz: Hilsbach
Wohnplatzschlüssel: 8226085015
Flurstücknummer: 236
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7941): ehem. Wohnhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7941): ehem. Wohnhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7941): ehem. Wohnhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungEhem. Gasthaus „Zum Löwen“, Lampertsgasse 3 (74889 Sinsheim-Hilsbach)
BauforschungWohnhaus, ehem. Schulhaus (74889 Sinsheim-Hilsbach, Lampertsgasse  5)
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Bauphasen(7941): ehem. Wohnhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Wohnhaus wurde im Jahr 1763 (d) errichtet. Eine Nutzung als Wohnhaus ist bei der geringen verbleibenden Grundfläche kaum vorstellbar. Stall und Keller befanden sich im Untergeschoss. Die Funktion der weiteren Geschosse ist nicht überliefert.
Die Verlängerung des Gebäudes nach Osten, eine durchgreifende Modernisierung und vielleicht erst jetzt die Einrichtung zum Wohnhaus fanden kurz nach dem Ersten Weltkrieg statt. Darauf weisen sowohl die dendrochronologische Datierung des dritten Stuhlrähms (Winter 1921/22) als auch die Detailformen der Haustür hin.
1980 wurde das Wohnhaus renoviert und es wurden Jugendräumen der evangelischen Kirchengemeinde eingerichtet.
1993 erfolgte Abbruch des Gebäudes.


1. Bauphase:
(1763)
Das Wohnhaus wurde im Jahr 1763 (d) errichtet. (d)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Stallgebäude

2. Bauphase:
(1921 - 1922)
Die Verlängerung des Gebäudes nach Osten, eine durchgreifende Modernisierung und vielleicht erst jetzt die Einrichtung zum Wohnhaus fanden kurz nach dem Ersten Weltkrieg statt. (d)(s)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Stallgebäude
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

3. Bauphase:
(1980 - 1993)
1980 wurde das Wohnhaus renoviert und die ev. Kirchengemeinde richtete drinnen Jugendräumen ein. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Erholung, Freizeit, Sport
    • Ferien-/ Erholungs-/ Waldheim

4. Bauphase:
(1993)
1993 folgte Abbruch des Gebäudes wegen schlechtem Zustand. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(7941): ehem. Wohnhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

ehem. Wohnhaus, Ansicht von Norden 
Urheber: Reck, Hans-Hermann (Büro für Bauhistorische Gutachten) / ehem. Wohnhaus in 74889 Sinsheim-Hilsbach
ehem. Wohnhaus, Ansicht, Südfassade von Südwesten, 
Urheber: Reck, Hans-Hermann (Büro für Bauhistorische Gutachten) / ehem. Wohnhaus in 74889 Sinsheim-Hilsbach

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Abbruchdokumentation des Wohnhauses
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Beschreibung(7941): ehem. Wohnhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude liegt in exponierten Lage direkt an der Kirchhofmauer.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Erholung, Freizeit, Sport
    • Ferien-/ Erholungs-/ Waldheim
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Das kleine turmartige Giebelhaus besitzt eine Grundfläche von 6,5 x 4,5 m. Das Häuschen lehnt sich von Süden gegen die Außenseite der Kirchhofsstützmauer, die es um ein Vollgeschoss überragt. In dieses Geschoss führt vom Kirchhof aus der Hauseingang. Unterhalb des Kirchhofniveaus liegen zwei weitere Geschosse, von denen das untere als Stall und Keller diente und einen eigenen Zugang vom südlich anschließenden Gelände aufweist.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss ist zweizonig gegliedert.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Im Dach ist deutlich zu erkennen, dass das Gebäude ursprünglich schmaler war, wobei das originale Giebeldreieck unverändert erhalten blieb. Sein mit Bruchsteinen ausgemauertes Fachwerkgefüge besteht aus Ständern, Lengstreben und einer Riegelkette. Die Riegel sind mit den Streben verblattert. Mit der Verbreiterung des Gebäudes wurde die Giebelwand verlängert. Der hinzukommende Wandabschnitt besteht aus Backsteinmauerwerk, wobei auf aussteifende Gefügehölzer verzichtet wurde. Der doppelt stehende Dachstuhl wurde zu einem dreifachen stehenden Stuhl erweitert.
Bestand/Ausstattung: Im oberen Geschoss befindet sich die Tür zum Hausflur, deren Türblatt aus der Zeit um 1900 stammt; die Schippenbänder sind wahrscheinlich älter.

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Konstruktionen(7941): ehem. Wohnhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Decken
    • Balkendecke
  • Mischbau
    • Steinbau mit Gebäudeteilen aus Holz
Konstruktion/Material: Die Außenwände sind verputzt, teils massiv, teils in Fachwerk konstruiert. Das Untergeschoss und das mittleres Geschoss sind aus großen, grob behauenen Bruchsteinen erbaut. Bei der Decke im Untergeschoss handelt es sich um eine Balkendecke. Das Obergeschoss ist aus einem uneinheitlichen Fachwerkgefüge mit Bruchsteinausmauerung erbaut. Das Dach wird von einem dreifach stehenden Stuhl getragen. Das Gebäude ist mit einem Satteldach überdeckt.