Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohnhaus

ID: 331211419216  /  Datum: 08.11.2007
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hirschgraben
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 74523
Stadt-Teilort: Schwäbisch Hall

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Schwäbisch Hall (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8127076049
Flurstücknummer: 737
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

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12345

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Untersuchungsgebiet der Kelleranlagen umfasste mehrere Gebäude im Hirschgraben. Die ältesten festgestellten Mauerwerke finden sich in dem Gebäude Hirschgraben 1. Die hier untersuchten Kellermauerwerke sind unter Bezugnahme auf die Mauerwerkanalyse für Schwäbisch Hall im 14. Jahrhundert entstanden und dokumentieren damit Bebauungsstrukturen zur Zeitstellung der wehrtechnischen Ummauerung der Katharinen- und Weilervorstadt im 2. Viertel des 14. Jahrhunderts. Weiterhin konnte in der Kelleranlage eine Mauerwerkssituation des 16. Jahrhunderts festgestellt werden, die als Fragment einer ehemaligen Parzellenbegrenzung zu sehen ist.


1. Bauphase:
(1300 - 1399)
Aus den Kellermauerwerken Wand e, c1, c ergibt sich in Analogie zur Mauerwerksanalyse in Schwäbisch Hall eine Altersbestimmung der Wände ins 14. Jahrhundert. (gk)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1300 - 1995)
Die Wandsituation c1 ist mit großer Wahrscheinlichkeit der stirnseitig abgebrochene Mauerzug von Wand e. Jedoch ist die Ecksituation so zugestellt, dass die bauhistorischen Zusammenhänge nicht gesichert analysiert werden konnten. ( In der ausgebrochenen Fensternischensituation FE1 ist in Teilstücken die Stoßfuge von Wand c gegen Wand e nachzuvollziehen.)
Angesichts der massiven Verputzsituation in den Kellerwänden a und b ist eine Alterseinschätzung aus der Analyse der der Mauerwerksstrukturen, sowie Zusammenhänge mit den restlichen Kellerwänden der Kelleranlage nicht möglich. (gk)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1500 - 1599)
Parallel zu Wand e verläuft unter der Nordfassade der aufstrebenden Bausubstanz die Kellerwand d. Aufgrund ihres Mauerwerksaufbaus läßt sie sich als Bauaktion des 16. Jahrhunderts zuordnen. (Die Kellerwand d steht nicht im baulichen Zusammenhang mit dem aufstrebenden Hauptgebäude. Inwieweit sich die Mauerwerke Wand e und d gegen Westen fortsetzen kann aufgrund der eingestellten Abmauerung nicht untersucht werden) (gk)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Bild aus dem August 2007. Foto: Dietmar Hencke (StadtA SHA Server Häuserlexikon) / Wohnhaus in 74523 Schwäbisch Hall

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Voruntersuchung Keller

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude befindet sich in der Hirschgasse, die parallel zur Katharinenstraße und zum Kocher verläuft. In der Nähe befindet sich ein Kindergarten.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Über der Kellerbebauung erhebt sich ein zweigeschossiges Wohnhaus.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Quadratische Grundrissform.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die Mauerwerkanalyse der Wände e, c1 und c ergibt eine Datierung in das 14. Jahrhundert.
Ebenso sind Mauerwerksstrukturen des 16. Jahrhundert erhalten.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Flachkeller (Decke aus Beton). Lage: Der Keller befindet sich rückversetzt zur Straße, er unterschneidet das Erdgeschoss, teilweise liegt er außerhalb des EG- Grundrisses. Die Kellerlängsachse ist parallel zur straßenseitigen Hausfassade angelegt, und parallel zur Firstlinie des aufstrebenden Baukörpers angelegt. Erschließung: nachträglich mittels Wanddurchbruch in Wand a. Die Wände sind vollständig verputzt.

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