Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Streckgehöft

ID: 261312079134  /  Datum: 15.10.2008
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hagnauer Weg
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 71522
Stadt: Backnang-Oberschöntal
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Rems-Murr-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Backnang
Wohnplatz: Oberschöntal
Wohnplatzschlüssel: 8119008010
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die durchgeführte dendrochronologische Datierung zeigt, dass die Bäume für die Konstruktion im Sommer 1890 gefällt wurden. Es ist daher davon auszugehen, dass die Scheune des Gebäudes Hagnauer Weg 1 in Oberschöntal in den Jahren 1890/91 abgezimmert und errichtet wurde. Entsprechend wurde die Scheune etwa 27 Jahre nach dem Wohnhaus errichtet, welches laut den Inschriften über dem Kellertor und am südwestlichen Eckständer auf das Jahr 1863 datiert. Erstaunlich ist, dass der auf 1863 datierte Kellersturz sich im Bereich des westlichen Scheunenbarns befindet. Entsprechend könnte sich an Stelle der heutigen Scheune eine Vorgängerbebauung befunden haben.


1. Bauphase:
(1862 - 1863)
1863 (i) Erbauung des Wohnhauses
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1890)
1890 (d) Erbauung der Scheune
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Ansicht des Gebäudes von Südwesten (2007) / Streckgehöft in 71522 Backnang-Oberschöntal

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Gebäude liegt am östlichen Ortsrand des kleinen Weilers Oberschöntal.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein stattliches zweigeschossiges Wohnstallhaus mit zweitenniger Scheune. Über der massiv gemauerten und verputzten Erdgeschosszone sitzt
ein fachwerksichtiges Obergeschoss. Nach oben schließt das Gebäude mit drei Dachgeschossebenen unter einem Satteldach ab.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der dreischiffig und fünfzonig gegliederte Scheunenbereich weist zwei nebeneinander liegende Tennen auf. Westlich des Tennenbereiches schließt sich eine unterkellerte
Barnzone an. Östlich der Tennen befindet sich ein zweizoniger Scheunenbarn mit ursprünglicher Stallnutzung im Erdgeschoss.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Decken
    • Balkendecke
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst
Konstruktion/Material:
Das erste und zweite Dachgeschoss der Scheune wurde jeweils mit einer zweifach liegenden Stuhlkonstruktion aufgerichtet. Die bauzeitlichen Knotenpunkte weisen durchweg
verzapfte Verbindungen auf. An den primären Konstruktionselementen der Scheune verweisen die Bundzählungen mit Dreieckskerben auf die bauzeitliche Einheit des Tragwerks.

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