Ödenturm
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | keine |
| Hausnummer: | 1 |
| Postleitzahl: | 73312 |
| Stadt-Teilort: | Geislingen an der Steige |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Göppingen (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8117024016 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,6126° nördliche Breite, 9,8493° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Bauphasen
Der sog. Ödenturm wurde um 1410 durch die Reichsstadt Ulm errichtet und diente der Sicherung der Südseite der Burg Helfenstein gegen weitreichende Waffen als auch der Überwachung des Verkehrs auf der Handelsstraße.
Nach Schleifung der Burg Helfenstein im Jahr 1553 wird der Ödenturm zum Wachturm. Zwei Wächter haben die Aufgabe, die Geislinger Bürger bei Feuergefahr durch Schüsse aus einem kleinem Geschütz zu alarmieren. 1555 bewilligt die Stadt Ulm eine Feuerglocke, mit der außerdem die vollen Stunden eingeläutet werden können.
Nachdem 1715 der Blitz in den Turm einschlägt, brennt der Turm völlig aus.
Nach Übernahme des Ulmer Gebiets durch Bayern im Jahr 1802 soll der Ödenturm zunächst auf Abbruch verkauft werden. Dem Gesuch der Geislinger Bürger vom 21. August 1804, den Turm zu erhalten, wird stattgegeben.
Dem inzwischen seit 1810 württembergische Geislingen wird 1822 der Ödenturm samt Areal mit der Auflage überlassen, den Turm jederzeit in gutem, baulichem Zustand zu erhalten.
(1410)
- Einzellage
- allgemein
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Turm
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhist. Analyse
Beschreibung
- Einzellage
- allgemein
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Turm
Zonierung:
Konstruktionen
- Steinbau Mauerwerk
- Buckelquader
