Haalstraße 5/7 (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wohn- und Geschäftshaus

ID: 206209056721  /  Datum: 08.04.2013
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Hauptstraße
Hausnummer: 48
Postleitzahl: 79219
Stadt: Staufen
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Gemeinde: Staufen im Breisgau
Wohnplatz: Staufen im Breisgau
Wohnplatzschlüssel: 8315108015
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

keine Angaben

Besitzer

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Systemskizze Querschnitt Dachwerk / Wohn- und Geschäftshaus in 79219 Staufen, Staufen im Breisgau (Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Querschnittsplan M=1:50

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Im Zentrum der historischen Altstadt gelegen, entwickelt sich die auffallend schmale Parzelle mit einheitlichen Fluchten von der Hauptstraße bis zur ehemaligen Stadtmauer.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohn- und Geschäftshaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Mit dem straßenseitigen Hauptgebäude und dem durch einen Laubengang verbundenen Rückgebäude besitzt die Parzelle den für die an der Hauptstraße stehende Reihenbebauung üblichen Baubestand. Das Hauptgebäude ist nahezu vollständig unterkellert und schließt auf dem dreigeschossigen Unterbau mit einem traufständig zur Straße ausgerichteten Satteldach ab.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Stehende und geneigte Quer- und Längsbünde
Konstruktion/Material:
Weitgehend modern umgestaltet, kann nur noch die südliche Kellerwand mit den beiden in Backstein gesetzten Nischen als alte Mauer angesprochen werden. Ausgehend von der rückwärtigen Traufwand verläuft sie in einem Abstand von etwa 3 m parallel zur südlichen Brandwand. Etwa nach der halben Haustiefe knickt sie nach Süden ab, um dann mit einem jüngeren Mauerwerk und in der Flucht der nachbarlichen Wand Bis zur Straße zu reichen. Eine parallel zur nördlichen Kellerbegrenzung verlaufende Wand diente als Unterkonstruktion für die im Überbau ausgeführte Flurwand.
Das tragende Gerüst des Dachwerks bilden abgestrebte und verzapfte Querbünde. Das 1. Dachgeschoss ist ausgebaut, so dass nur der obere Dachbereich untersuchbar war. Baugeschichtlich relevante Befunde konnten am Südgiebel aufgenommen werden. Hier zeichnet sich unterhalb des nachbarlichen, noch heute aktuellen Dachprofils von Haus Nr. 50 die Putzkante eines ehemaligen Dachanschlags ab. Das zugehörige Dachwerk gehörte zur Parzelle Nr. 48 und besaß einen asymmetrischen Querschnitt. Mit seiner Rücktraufe bezog er sich auf einen deutlich kürzeren, offenbar mit dem Haus Nr. 50 identischen Baukörper.
Dessen Firstpunkt liegt ca. 1,05 m oberhalb des Dielenbodens und damit deutlich tiefer als der um 1350(d) zu datierende Firstpunkt des Hauses Nr. 46.
Ersetzt wird das an der südlichen Brandwand angrenzende Dach durch das heutige Dachwerk. Es überragt den Giebelabschluss von Haus Nr. 50 und reicht nun auf einem tieferen Grundriss auch weiter nach Westen. In diesem Zusammenhang wird die alte Dachbelichtung von Haus Nr. 50 vermauert, während durch die Erhöhung die Anlage einer eigenen Fensteranlage möglich wird.

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