Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Burg Friedingen, sog. Friedinger Schlössle

ID: 195889669819  /  Datum: 19.01.2012
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Schloss Friedingen
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 78224
Stadt: Singen-Friedingen
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Gemeinde: Singen (Hohentwiel)
Wohnplatz: Friedingen
Wohnplatzschlüssel: 8335075004
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Burg Friedingen wurde zwischen 1180-1200 von den Herren von Friedingen erbaut. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Teilung der Burg und die Konstanzer Familie Schwarz wurde Mitbesitzer. 1499 wurde die Burg während des Schweizer Krieges zerstört. 1539 ging sie als österreichisches Lehen an die Stadt Radolfzell über. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg abermals zerstört. Der Wiederaufbau mit Ausnahme des Bergfrieds erfolgte wohl ab 1651.
1913 wurde in der Burg, die ein beliebtes Ausflugsziel war, eine Wirtschaft eingerichtet. 1918 nutzte der Konstanzer Wandervogel einen Teil der Burg als Landheim. Um 1920 diente die Burg mit Rebgut und Schlosshof als Sommerseitz für den Fabrikanten Dr. Hans Curtius, welcher die Burg durch den Schweizer Architekten Vicol Hartman instandsetzen und ausbauen ließ. Aus dieser Zeit stammen der Laubengang und die zwei angeblich "romanischen" Fenster. Hartman gestaltete ebenfalls das Innere der Burg und legte den Garten anstelle der Vorburg an. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges diente sie einer Sondereinheit der Waffen-SS als Unterkunft, was französischen Truppen Anlass gab, 1945 die Innenausstattung zu zerstören. 1963 erfolgte eine umfassende Renovierung.
Eine bauhistorische Untersuchung zu diesem Objekt liegt derzeit nicht vor.


1. Bauphase:
(1180 - 1200)
Errichtung der Burg
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Burganlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Burg, allgemein

2. Bauphase:
(1300 - 1399)
Teilung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1499)
Zerstörung während des Schweizer Krieges
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1618 - 1648)
Zerstörung während des Dreißigjährigen Krieges
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1651)
Wiederaufbau ohne Bergfried
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1913)
Errichtung einer Wirtschaft
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Handel und Wirtschaft
    • Gasthof, -haus

7. Bauphase:
(1918)
Teilweise als Landheim genutzt
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1920)
Nutzuung als Sommersitz, Umbau und Instandsetzung
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
  • Ausstattung
  • Garten

9. Bauphase:
(1945)
Unterkunft der Sondereinheit der Waffen-SS, Zerstörung der Ausstattung
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung

10. Bauphase:
(1963)
Umfassende Renovierung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bericht zur Dachsanierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
  • Burganlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Befestigung- und Verteidigungsanlagen
    • Burg, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Polygonale Anlage mit Hauptburg und Vorburg; in der Südostecke befindet sich das nach dem Dreißigjährigen Krieg wiederaufgebaute sog. Schlässle mit spitzbogigem Eingang und verputztem Fachwerk. Das bekrönende Satteldach ist nach Westen mit einem Vollwalm und nach Osten mit einem Halbwalm versehen. An der Westseite steht der Gaststättenneubau mit einem Satteldach.
Die erhaltene Ringmauer ist 6 bis 8m hoch und weist an der Südseite zwei romanisch wirkende Doppelfenster auf, die aus dem Jahr 1919 stammen. Ein Tor, darüber mit Relief, an der Ostseite führt in den Burghof.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
    • Satteldach mit einseitigem Vollwalm
    • Satteldach mit Halbwalm-/Zweidrittelwalm
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Verwendete Materialien
    • Putz
  • Holzgerüstbau
    • allgemein
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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