Sog. Unterer Bauhof (FLM Kürnbach)
ID:
193613777216
/
Datum:
18.03.2014
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | keine |
| Hausnummer: | keine |
| Postleitzahl: | 88422 |
| Stadt-Teilort: | Betzenweiler |
|
|
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| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Kreis: | Biberach (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8426020001 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Pfründnerhaus (88422 Betzenweiler)
Pfarrhaus, Pfarrgasse 6 (88422 Betzenweiler)
Kath. Filialkirche St. Clemens, Uttenweiler Straße 2 (88422 Betzenweiler)
Pfarrhaus, Pfarrgasse 6 (88422 Betzenweiler)
Kath. Filialkirche St. Clemens, Uttenweiler Straße 2 (88422 Betzenweiler)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die beiden Gebäude, der sog. Untere Bauhof, waren Teil eines großen Bau- und Sennhofes, den das Fürstliche Damenstift Buchau zur Eigenversorgung errichtete.
Durch eine gefügekundliche Untersuchung wurde festgestellt, dass sich das heutige Gebäude aus einem älteren Kern, dem Erdgeschoss, errichtet 1666/67 (d), und einer jüngeren Aufstockung, betrifft 1. OG und Dach, zusammensetzt. Bei dieser um 1711/12 (d) erfolgten Baumaßnahme wurde das Dachwerk des Kernbaus weitgehend wiederverwendet.
1. Bauphase:
(1666 - 1667)
(1666 - 1667)
Der Kernbau des Wohnhauses und das Wirtschaftsgebäude wurden im Jahre 1667 (d) errichtet.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Bauernhaus
- Scheune
2. Bauphase:
(1711 - 1712)
(1711 - 1712)
1712 (d) wurde der Kernbau aufgestockt.
Betroffene Gebäudeteile:
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
3. Bauphase:
(1991)
(1991)
1991 translozierte man die Hofanlage ins oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach (a).
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Zugeordnete Dokumentationen
- Kurze bauhistorische Untersuchung
Beschreibung
Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
- Freilichtmuseum
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Bauernhaus
- Scheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Das zweigeschossige Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude stehen im rechten Winkel zueinander.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Im Erdgeschoss des Wohnhauses lässt sich eine Stube nachweisen. Die Eingangstür mit Eselsrücken vom Flur aus und die seitlichen Nuten der Deckenbalken (vermutlich für eine Kassettendecke oder Blindböden) deuten auf eine gehobene Raumnutzung hin. Dahinter lag eine Kammer.
Der Einbau des heutigen Stübchens in der südwestlichen Gebäudeecke dürfte im Zusammenhang mit der Erneuerung der Außenwände erfolgt sein. Die dahinter befindliche Küchenanlage wird ebenfalls dieser Umbaumaßnahme zugeordnet.
Die Treppe lag ursprünglich an einer anderen Stelle.
Die Grundrissgliederung im 1. Oberstock entsprich noch der bauzeitlichen Situation; teilweise wurden allerdings Türöffnungen verlegt. An der östlichen Traufe ist ferner noch die ursprüngliche Fenstergliederung ablesbar.
Der 1. Dachstock war zunächst offen, später eingestellte Wände wurden teilweise in der Zwischenzeit wieder entfernt. Auch die bauzeitlichen Giebeldreiecke überkamen.
Der Einbau des heutigen Stübchens in der südwestlichen Gebäudeecke dürfte im Zusammenhang mit der Erneuerung der Außenwände erfolgt sein. Die dahinter befindliche Küchenanlage wird ebenfalls dieser Umbaumaßnahme zugeordnet.
Die Treppe lag ursprünglich an einer anderen Stelle.
Die Grundrissgliederung im 1. Oberstock entsprich noch der bauzeitlichen Situation; teilweise wurden allerdings Türöffnungen verlegt. An der östlichen Traufe ist ferner noch die ursprüngliche Fenstergliederung ablesbar.
Der 1. Dachstock war zunächst offen, später eingestellte Wände wurden teilweise in der Zwischenzeit wieder entfernt. Auch die bauzeitlichen Giebeldreiecke überkamen.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Mischbau
- Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
- Dachform
- Satteldach
Konstruktion/Material:
Das Wohnhaus besitzt heute im Erdgeschoss und zum Teil auch im 1. Oberstock massive Umfassungswände. Ursprünglich war das gesamte Gebäude in Fachwerkbauweise errichtet. Die Rähmhölzer im Erdgeschoss weisen noch die Zapfenlöcher für Ständer und Streben auf. Die beiden Traufen waren mit profilierten Balkenköpfen über dem Erdgeschoss auskragend. Dieser Befund lässt sich an der östlichen und westlichen Traufwand noch nachweisen. Vermutlich kragten aber die Giebel über dem Erdgeschoss nicht aus.
Die heutige Scheuer stellt lediglich nurmehr noch den Rest eines ehem. großen Wirtschaftsgebäudes dar.
Die heutige Scheuer stellt lediglich nurmehr noch den Rest eines ehem. großen Wirtschaftsgebäudes dar.
