Eisenbahnüberführung Biberach 4250 * 17.177 *615
ID:
187985486810
/
Datum:
06.07.2022
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | keine |
| Hausnummer: | keine |
| Postleitzahl: | 77781 |
| Stadt-Teilort: | Biberach |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Ortenaukreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8317011002 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
| Geo-Koordinaten: | 48,3445° nördliche Breite, 8,0302° östliche Länge |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Kettererhaus, Hauptstraße 34 (77781 Biberach)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Die Brücke wurde ca. 40 Jahre nach der Streckeneröffnung errichtet. Fertigstellungsjahr ist laut Bauwerksbuch 1905. In den Jahren 1947 und 1969 wurde die Brücke teilerneuert.
1. Bauphase:
(1905)
(1905)
Errichtung der Eisenbahnüberführung
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Randlage
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Brücke
2. Bauphase:
(1945 - 1947)
(1945 - 1947)
Bei der Sprengung der Brücke am 14.4.1945 wurde sie teilweise zerstört. Teile des Widerlagers wurden dabei beschädigt, der Überbau blieb grundsätzlich erhalten. 1947 wurde ein neuer Widerlager nach der früheren Form, Beton mit Schichtenvorsatzsteinen und Auflagerplatten, fertiggestellt.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
3. Bauphase:
(1969)
(1969)
Beidseits neue Überbauten als Verbreiterung des Gehstegs angefügt.
Betroffene Gebäudeteile:
- Anbau
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Dokumentation
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die Eisenbahnüberführung Biberach liegt im ersten Streckenabschnitt der Bahnstrecke 4250, zwischen Offenburg bis Hausach, der sog. Kinzigtalbahn. Hier befindet sie sich auf der nur mäßig ansteigenden Teilstrecke der Schwarzwaldbahn zwischen den Bahnhöfen Gengenbach (km 9.474 / 172.305 m ü. NN.) und Biberach (Baden) (km 17.900 / 194.411 m ü. NN.) im Kinzigtal. Sie liegt in der geraden, offenen Strecke und überspannt eine diagonal querende Straße.
Lagedetail:
- Siedlung
- Randlage
Bauwerkstyp:
- Bauten für Transport und Verkehr
- Brücke
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Brückentyp mit stählernem Überbau auf gemauerten Widerlagern, nach dem Typ der Vollwandträger-Brücke, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet war.
Die Widerlager sind aus Beton errichtet und mit Naturstein bekleidet und bilden eine getreppte Schwergewichtswand, auf der die Lager der Hauptträger montiert sind. Die Schichtensteinvorlage besteht aus Sandstein. Die Überbauten bestehen aus einem Rost aus Haupt- und Nebenträgern. Vollwandige Stahlblechträger mit hohen Stegblechen und Unter- bzw. Obergurten sind hierbei mit Anschlussblechen vernietet.
Die Widerlager sind aus Beton errichtet und mit Naturstein bekleidet und bilden eine getreppte Schwergewichtswand, auf der die Lager der Hauptträger montiert sind. Die Schichtensteinvorlage besteht aus Sandstein. Die Überbauten bestehen aus einem Rost aus Haupt- und Nebenträgern. Vollwandige Stahlblechträger mit hohen Stegblechen und Unter- bzw. Obergurten sind hierbei mit Anschlussblechen vernietet.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Die Dienst- bzw. Gehstege, Geländer und Kanalschacht kamen mit dem Umbau von 1968. Schotterbett, Schwellen und Gleise wurden jüngst erneuert.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Verwendete Materialien
- Beton
- Sandstein
- Skelettbau
- Eisen- und Stahlskelett
- Steinbau Mauerwerk
- allgemein
Konstruktion/Material:
Die Flügel- und Kammermauern wurden aus Beton mit einer Vorsatzschale aus Sandstein-Quadermauerwerk errichtet, welches lagig geschichtet ist. Die Mauern verlaufen parallel zueinander, jedoch diagonal zur Streckenachse. Die Flügelmauern sind Fortsetzungen der Kammermauern in gerader Linie, ohne Aufweitung der Durchgangsbreite oder Abknickungen. Entlang der Böschung des Damms treppen sich die Mauern ab. Die Oberflächen der Steine sind als bossiert zu beschreiben, ein Randschlag umfasst die Quader. Der Überbau besteht aus einem Trägerrost aus Stahl-Breitflanschträgern. Die Hauptträger spannen diagonal zum Mauerverlauf der Kammermauern.

