Tonishof
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Tonishofweg |
| Hausnummer: | 14 |
| Postleitzahl: | 78126 |
| Stadt-Teilort: | Königsfeld-Buchenberg |
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| Regierungsbezirk: | Freiburg |
| Kreis: | Schwarzwald-Baar-Kreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8326031005 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Speichergebäude (abgegangen), Mühllehen 15 (78126 Königsfeld-Buchenberg)
Bauphasen
Die Ergebnisse der dendrochronologischen Datierung belegen die Abzimmerung des sog. Tonishofs im Jahr 1579 (d), mit Teilunterkellerung und 2 Vollgeschossen.
1752 (d,i) erfolgte ein Umbau, von dem vor allem Wirtschaftsteil und Küchenbereich betroffen waren. Am Sturz der Tür zum Mostkeller befindet sich die Jahreszahl 1752 (i), die mit diesen Maßnahmen in Zusammenhang steht.
Im späteren 18. und 19. Jh. fanden kleinere Veränderungen statt, die aber im Wesentlichen den Innenbau betrafen. Ins 19. Jh. fällt die Errichtung eines Backhäuschens südlich des Hauptgebäudes.
1883 (d) wurde das Gebäude von der Westseite her verkürzt und kurz danach (gk,a) ein Anbau angebracht.
Für 1936 (a) ist der bisher letzte Umbau aktenkundig, bei dem das Gebäude u.a. wieder nach Westen verlängert wurde. Im heutigen Zustand besteht das Dach aus einem Satteldach mit Halbwalm auf der West- und Steilgiebel auf der Ostseite.
(1579)
In der Stube im OG wurden Decken und Wände aus Bohlen gefügt. Die Küche im EG reichte ins OG hinauf und besaß einen offenen Rauchabzug (Rußschwärzungen des Holzwerks).
Das Dach hatte ursprünglich einen Vollwalm, mit einem kleinen Giebelspitzdreieck auf der Ostseite.
- Einzellage
- allgemein
- Wohnbauten
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude
- Mischbau
- Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
- Dachform
- Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
(1752)
Die Tenne wurde vom EG ins OG/Dachraum verlegt, eine Hocheinfahrt angelegt, die alte Tenne im EG wurde zum Stall. Kleinere Veränderungen betrafen die Wohnräume im EG und OG sowie den Küchenbereich. Der Kochbereich wurde in den Flur ausgelagert.
Zu dieser Zeit wurde der Rauchabzug verändert oder ein Kamin eingebaut (Rußschwärzungen des Holzwerks treten nicht mehr auf).
(1770 - 1830)
- Ausstattung
(1800 - 1860)
(1883 - 1890)
Kurz nach 1883 (gk,a) Errichtung eines Anbaues im Westen.
Das Hofgebäude besaß ein Satteldach, der Anbau ein Pultdach.
Vermutlich wurde ein Kamin eingebaut.
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
- Anbau
- Dachform
- Pultdach
- Satteldach
(1936)
Das Dach bestand aus einem Satteldach mit Halbwalm auf der Westseite und Giebel auf der Ostseite. Vermutlich wurde in der Stube ein Kachelofen eingebaut.
- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
- Anbau
- Ausstattung
Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Analyse
Beschreibung
Nach Süden abgesetzt liegen ein kleines Backhäuschen und eine Brunnenstube.
- Siedlung
- Randlage
- Wohnbauten
- Wohnhaus
Zonierung:
Ursprünglich war der Wirtschaftsteil in Nord-Süd-Richtung erschlossen, nach dem Umbau 1752 erfolgte die Zufahrt hauptsächlich über die Hocheinfahrt von Westen her. Der Zugang zu den Wohnräumen war von Süden her angelegt
Ein Kachelofen (Kunstofen) dürfte aus dem späten 18./ frühen 19. Jh. (s) stammen, ein anderer ist erst einige Jahrzehnte alt (s).
Konstruktionen
- Mischbau
- Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
- Dachgerüst Grundsystem
- Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
Die Konstruktionsweise (überwiegend mit Verblattungen) ist bei den Bauphasen 1579 und 1752 weitgehend gleich, sie sind aber gut zu unterscheiden anhand der Rußverschwärzungen, die nur bei der ersten Bauphase von 1579 auftreten (fehlender Rauchabzug).
Ursprünglich besaß das Gebäude ein Vollwalmdach, heute ein Satteldach mit Giebel und Halbwalm.

