Ottilienkapelle (Eppingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Ehem. Benediktinerkloster, Prälatur mit Kreuzgang

ID: 164846359619  /  Datum: 29.12.2024
Datenbestand: Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Schlossbezirk
Hausnummer: 7
Postleitzahl: 88416
Stadt-Teilort: Ochsenhausen

Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Biberach (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8426087036
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Prälatur wurde ca. um die Mitte des 15. Jahrhunderts unter Abt Michael Ryssel mit dem heute noch teilweise erhaltenen Kreuzgangs errichtet. Im Jahr 1583 ließ Abt Andreas Sonntag den Bau mit einem Erkerturm aufstocken. Zeitgleich schuf der Bildhauer Thomas Heidelberger u.a. die hölzerne Kassettendecke in der Audienzhalle als auch die Portale. Im Jahr 1745 erhielt das Prälatenzimmer die Deckengemälde durch den Maler Johann Georg Bergmüller.


1. Bauphase:
(1450)
Errichtung der Prälatur mit Kreuzgang
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Prälatur

2. Bauphase:
(1978)
Restaurierung des Kreuzgangs
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Prälatur, Kreuzgang / Ehem. Benediktinerkloster, Prälatur mit Kreuzgang in 88416 Ochsenhausen (1978 - Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Außenstelle Tübingen)
Abbildungsnachweis
Gewölbe des Kreuzgangs / Ehem. Benediktinerkloster, Prälatur mit Kreuzgang in 88416 Ochsenhausen (1968 - Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Außenstelle Tübingen)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Untersuchungsbericht Kreuzgang

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Flügel an der Westseite der annähernd vierseitig um den Innenhof geschlossenen Klosteranlage. Die Prälatur führt an der südlichen Langhausseite mit Firstrichtung Nord-Süd ab.
Lagedetail:
  • Klosteranlage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
keine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiger verputzter Bau mit Satteldach und polygonalem Eckturm; an der Westseite führt eine zweiläufige Außentreppe in den höher gelegenen Eingangs.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Es lassen sich drei verschieden Fassungen erkennen.
Erste Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Decken und Wänden, schwarzen Abschlussstrichen links und rechts der sandsetinfarben gefassten Rippe. An den Schnittpunkten der Rippen Farbfassung Rot, Blau, Ocker. Maßwerk sandsteinfarben.
Zweite Fassung: gotisch, mit eierschalfarbigen Flächen. Die Rippen wurde mit Caput Mortuum überfasst und hatten noch den schwarzen Abschlussstrich. An den Schnittpunkten der Rippen wurde die Farbfassung beibehalten. Zusätzlich finden sich in den Deckenflächen stilisierte Blattornamente. Maßwerk Caput Mortuum.
Dritte Fassung: aus der Renaissance, entspricht der Farbigkeit der zweiten Fassung. An den Rippen fehlt der schwarze Abschlussstrich, auch wurde die Ornamentmalerei in den Deckenflächen überstrichen.
Bestand/Ausstattung:
Reste des gotischen Kreuzgangs vorhanden; Ausstattungselemente von 1583 erhalten (Audienzhalle mit hölzerner Kassettendecke und Portalen wohl von Bildhauer Thomas Heidelberger) und das Deckengemälde im Prälatenzimmer von Johann Georg Bergmüller, 1745.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Decken
    • Kassettendecke
  • Dachform
    • Satteldach
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Gewölbe
    • Netzrippengewölbe
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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