Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wallfahrtskapelle St. Gangolf

ID: 151914084520  /  Datum: 31.07.2025
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: Deitingen
Hausnummer: 3
Postleitzahl: 74861
Stadt-Teilort: Neudenau

Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Heilbronn (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8125068006
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 49,2898° nördliche Breite, 9,2849° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

1. Bauphase:
(1288)
Es wurden aus dem Chordach 11 Bohrproben entnommen. Sie datieren das Aufrichten des Daches in das Jahr 1288 (d).
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Wüstung
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Wallfahrtskirche

2. Bauphase:
(1298)
Aus dem Langhausdach wurden 7 Bohrproben entnommen. Sie datieren das Aufrichten des Daches in das Jahr 1298 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)

3. Bauphase:
(1387 - 1388)
Die Empore im Langhaus
Den westlichen Kirchenraum einnehmend, wird die Emporenebene von einem Ständergerüst, bestehend aus drei, zum Teil kopfzonig ausgesteiften, in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Tragachsen getragen. Daraus wurden insgesamt 7 Bohrproben entnommen. Sie datieren den Einbau der Empore in die Jahre 1387/88 (d)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Süden / Wallfahrtskapelle St. Gangolf in 74861 Neudenau (2024 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Wallfahrtskapelle befindet sich an der Landstraße zwischen Neudenau und der Wüstung Deitingen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Randlage
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Wallfahrtskirche
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
An den quadratischen Chor schließen sich im Norden und Süden zwei Anbauten an. Im Norden ist dies die Sakristei mit einer von außen erreichbaren Empore im Obergeschoss, im Süden ist dies der die gesamte Chorlänge einnehmende Nebenchor. Während die Nordwand der Sakristei die anschließende Langhauswand leicht nach Norden übergreift, nimmt die Südwand des Nebenchores mit leichtem vertikalem Versprung die Langhausflucht auf. Letztere schließt im Westen an die Südwand des Glockenturmes an, der im Norden von der, mit der Westflucht des Turmes abknickenden Nordwand des Langhauses übergriffen wird.

Mit seinem annähernd quadratischen Grundriss von etwa 5,5m Seitenlänge steht der Turm in der Südwestecke des Kirchenbaus, wobei über sein Südportal nicht nur der Eingang in das mit einem Kreuzrippengewölbe eingedeckten Erdgeschoss des Turmes, sondern auch der Zugang in das Langhaus erfolgt. Dazu sind dann auch an der Nord- und Ostseite zwei große Rundbogenöffnungen mit abgeschrägten Kämpferplatten angelegt. Der Turm selbst steht auf einem profilierten und vorstehenden Sockel.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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