Bandhaus (Schloß Presteneck)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Wallfahrtskirche

ID: 148334275011  /  Datum: 04.06.2019
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Dreifaltigkeitsberg
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 78549
Stadt: Spaichingen
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Tuttlingen (Landkreis)
Gemeinde: Spaichingen
Wohnplatz: Dreifaltigkeitskirche
Wohnplatzschlüssel: 8327046002
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Vorgängerkapelle der heutigen Wallfahrtskirche wurde im Jahr 1415 geweiht. An ihrer Stelle wurde eine neue, frühbarocke Kirche errichtet, deren Grundsteinlegung 1666 (i) erfolgte und mit der Jahreszahl am Südeingang inschriftlich belegt ist. Nach einer siebenjährigen Bauzeit wurde die Kirche 1673 geweiht. 1699 (i, am Westeingang) vollendete man den Kirchturm mit der Wellschen Haube.
Das heute als Gaststätte und Landschulheim genutzte ehem. Mesnerhaus wurde 1753/53 erstellt. Zwischen 1761 bis 67 erfolgte die Erweiterung der Kirche um die Vierung, die Flachkuppel, das Querschiff und die spätbarocke Ausstattung wie auch den Anbau der Sakristei. 1772 ist eine erneute Weihe der Kirche belegt. Nachdem ein Blitzschlag die Kirchturmhaube zerstört hatte, wurde 1842 eine Plattform auf dem Turm errichtet. 1876-83 erhielten Kuppel, Chor, Quer- und Langhaus eine Kassettierung und Ausmalung. 1854-55 ist erstmals eine Renovierung der Kirche belegt, 1974 die Neugestaltung des Kircheninneren nach den erneuerten liturgischen Reform und die Erneuerung des Fußbodens.


1. Bauphase:
(1415)
Weihe der ersten Kirche (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein

2. Bauphase:
(1666)
Grundsteinlegung zur neuen frühbarocken Kirche. Jetziges Langhaus erstellt (Jahreszahl am Südeingang) (a/i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kirche, allgemein

3. Bauphase:
(1673)
Weihe der neuen Kirche (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1699)
Vollendung des Kirchenturmes mit "Welschhaube" (Jahreszahl am Westeingang) (a/i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Welsche Haube

5. Bauphase:
(1753 - 1754)
Erstellung eines großen, neuen Mesner Hauses; heute Landschulheim und Gaststätte (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Pfarrhaus

6. Bauphase:
(1761 - 1767)
Erweiterung der Kirche um Vierung, Flachkuppel, Querschiff, spätbarocke Ausstattung (Hochaltar, Seitenaltäre, Stucksäulen), Sakristei Anbau (a)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Anbau
  • Ausstattung

7. Bauphase:
(1772)
Weihe der Kirche (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

8. Bauphase:
(1842)
Errichtung einer Plattform auf dem Turm nach Zerstörung der Haube durch Blitzschlag (a)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Obergeschoss(e)

9. Bauphase:
(1876 - 1883)
Kassettierung von Kuppel, Chor, Querschiff und Langhaus, Ausmalung (a)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
Konstruktionsdetail:
  • Decken
    • Kassettendecke

10. Bauphase:
(1954 - 1955)
Renovierung der Kirche (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

11. Bauphase:
(1974)
Umgestaltung des Chorraumes nach den neuen liturgischen Weisungen, neuer Fußboden (a)
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchungen

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Wallfahrtskirche liegt im Osten von Spaichingen auf dem Dreifaltigkeitsberg.
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Wallfahrtskirche
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Die Wallfahrtskirche erstreckt sich über einem kreuzförmigen Grundriss; im Westen ist dem Langhaus der Glockenturm aus Natursteinquadern vorgesetzt, dessen Obergeschoss oktogonal und mit einer flachen Plattform abschließt. Den östlichen Abschluss des Langhauses bildet der dreiseitig geschlossene Chor.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Einschiffiges, flachgedecktes Langhaus mit drei Jochen, kurze Querarme mit flacher Vierungskuppel, die von freistehenden Säulenpaaren getregen werden; Langhaus in halbrundem Chor endend.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit beidseitigem Vollwalm
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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