Schloss Ludwigsburg
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
| Straße: | Schlossstraße |
| Hausnummer: | 30 |
| Postleitzahl: | 71640 |
| Stadt-Teilort: | Ludwigsburg |
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| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Ludwigsburg (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8118048009 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| keine Angabe | |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: | Schloss Ludwigsburg, Weinberghaus |
| 2. Beinhaltet Bauteil: | Schloss Ludwigsburg, Ahnengalerie |
| 3. Beinhaltet Bauteil: | Schloss Ludwigsburg, Festinhaus |
Schloss Ludwigsburg, Weinberghaus (71640 Ludwigsburg, In den Anlagen 3)
Franck-Areal, ehem. Magazin, Gebäude 25 (71636 Ludwigsburg, Pflugfelderstraße 25)
Franck-Areal, ehem. Magazin, Gebäude 27 (28) (71636 Ludwigsburg, Pflugfelderstraße 27)
Schlosstheater, Schloßstraße 30 (71642 Ludwigsburg)
Schloss Ludwigsburg, Ahnengalerie (71640 Ludwigsburg, Schlossstraße 30)
Schloss Ludwigsburg, Festinhaus (71640 Ludwigsburg, Schlossstraße 30)
Bauphasen
Das Residenzschloss Ludwigsburg entstand ab 1704 zunächst als Jagdsitz Herzog Eberhard Ludwigs von Württemberg, der dem Jagdhaus im folgenden Jahr den Namen Ludwigsburg verlieh. Der heute als Altbau bezeichnete Teil wurde nach den Plänen des Architekten Philipp Joseph Jenisch errichtet. Unter dem Architekten Friedrich Nette erfolgte zwischen 1707 und 1716 die Erweiterung durch die beidseitigen Anbauten, den Jagdpavillon und den Spielpavillon, die er untereinander mit zwei Galerieflügeln verband. An der Südseite kamen noch der Ordensbau im Westen und der Riesenbau im Osten hinzu, sodass die Ludwigsburg zu einer Dreiflügelanlage um einen weiten, nach Süden offenen Hof gewachsen war.
Für die Verlegung der herzöglichen Residenz nach Ludwigsburg begannen ab 1715 die Planungen für einen weiteren Ausbau der Schlossanlage, für die der Stuckateur Donato Giuseppe Frisoni die Pläne des verstorbenen Architekten Nette umsetzte. In diesem Bauabschnitt kamen die Schlosskapelle und die Ordenskapelle als auch im Westen und Osten die Kavaliersbauten hinzu.
Der weitere Ausbau der herzoglichen Residenz nach Frisonis Plänen hatte ab 1724 den Neuen Hauptbau im Süden mit den beiden Galeriebauten als Verbindung zu den älteren Schlossbauten in den Jahren zur Folge und als vierflügelige Anlage im Jahr 1733 fertiggestellt waren.
Erst nach dem Tod von Herzog Eberhard Ludwig im Jahr 1733 konnte die Innenausstattung des Schlosses fertiggestellt werden.
Sein Nachfolger Herzog Friedrich II. ließ 1800-1804 das Schloss und Park im klassizistischen Stil und unter der Mitwirkung des Hofbaumeisters Nikolaus Friedrich Thouret neu gestalten.
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die schrittweise Renovierung des Schlosses.
Beschreibung
- Schlossanlage
- allgemein
- Residenz- und Hofhaltungsbauten
- Schloss
Zonierung:
