Hohes Haus (Schwäbisch Hall)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

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Eisenbahnüberführung Lindendobel

ID: 137821795417  /  Datum: 29.06.2017
Datenbestand: Bauforschung
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Objektdaten

Straße: keine
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 78132
Stadt-Teilort: Hornberg

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Ortenaukreis (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8317051049
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes
Geo-Koordinaten: 48,1750° nördliche Breite, 8,2331° östliche Länge

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
1. Gebäudeteil: Badische Schwarzwaldbahn 4250

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
keine Angabe

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keine

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die Eisenbahnüberführung Lindendobel ist Teil der Eisenbahnstrecke 4250 Offenburg - Triberg - Villingen - Donaueschingen - Singen (Hohentwiel), der sog. badischen Schwarzwaldbahn, deren Bau in mehreren Etappen erfolgte.
Die Eisenbahnüberführung wurde im Verbund mit der Streckentrassierung errichtet und beim zweigleisigen Ausbau erweitert. Fertigstellungsjahr ist lt. Bauwerksbuch 1873. Es gibt zwei Jahreszahlen für Teilerneuerungen: 1968 und 1986. Eine weitere bauhistorisch relevante Datumsangabe ist der Vermerk „bestehender Überbau von 1928“ auf einem Bestandsplan von 1968. Eine Teilerneuerung der Flügelmauern ist aus dem Jahr 1994 belegt.


1. Bauphase:
(1873)
Fertigstellung der Eisenbahnüberführung
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Bauten für Transport und Verkehr
    • Brücke

2. Bauphase:
(1968)
Teilerneuerung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1986)
Teilerneuerung
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1994)
Teilerneuerung Flügelmauern
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer:in

keine Angaben

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht von Westen / Eisenbahnüberführung Lindendobel in 78132 Hornberg, Linden(Hahnen)dobel (2024 - Elke Nagel, strebewerk. Architekten GmbH)
Abbildungsnachweis
Ansicht der Nordwand, östlicher Bereich mit Betonbalkenabschluss / Eisenbahnüberführung Lindendobel in 78132 Hornberg, Linden(Hahnen)dobel (2024 - Elke Nagel, strebewerk. Architekten GmbH)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die Eisenbahnüberführung Lindendobel liegt auf der rampenartig ansteigenden Teilstrecke der Schwarzwaldbahn zwischen dem Bahnhof Hornberg (km 42.614) bzw. dem Haltepunkt Niederwasser (km 52.1) und dem Bahnhof Triberg (km 56.049). Zwischen dem Haltepunkt Niederwasser auf 550m ü. NN. und dem Bahnhof Triberg im Süden auf einer Höhe von 616m ü NN. überwindet der knapp 4 km lange Streckenabschnitt, auf dem sich die Eisenbahnüberführung befindet, 66 Höhenmeter. Die Strecke verläuft hier weitgehend
gerade mit moderater, aber deutlich erkennbarer Steigung Richtung Süden.
Ihren Namen trägt sie nach dem Wasserlauf des Lindendobelbaches, der als Nebenbach der Gutach unter der Eisenbahnüberführung hindurchführt.
Lagedetail:
  • Einzellage
    • allgemein
Bauwerkstyp:
  • Bauten für Transport und Verkehr
    • Brücke
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Bei der EÜ Lindendobel handelt es sich um eine kurzstreckige Überführung über einen Fahr- und Fußweg zur Ermöglichung der Unterquerung der Bahnstrecke im Bereich eines solitären Wohnhauses. Im Sinne des strukturellen Aufbaus einer Brücke, teilt sich der Überbau der Betonbalkenbrücke mit dreiseitig ummantelten Walz- bzw. Stahlträgern in drei Teile, die jedoch baulich miteinander verbunden sind: der Ostteil des Überbaus (Gleis nach Hornberg) ist deutlich jünger als der Westteil unter dem Gleis nach Triberg, was anhand der unterschiedlichen Trägerdimensionen und -materialität eindeutig erkennbar ist. Ganz im Westen wurde noch ein Bereich als Randweg angefügt.
Das Mauerwerk der Kammer und Flügelmauern besteht aus Zyklopenmauerwerk. Die Gewölbekappen wurden gestaffelt, um die Hangneigung aufzunehmen und aus trapezförmigen Steinblöcken gemauert.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
Konstruktion/Material:
Die Flügel- und Kammermauern wurden aus Zyklopenmauerwerk errichtet. Im oberen Bereich, vor allem in den älteren Bauwerksteilen auch mit lagig geschichteten, bruchrauen Haustein-Blöcken. Das Steinmaterial ist grau mit wenigen gelblichen oder rötlichen Einfärbungen.
Ost- und Westausgang sind offen und werden von konisch zulaufenden Flügelmauern flankiert, die weit über das Bauwerk hinausragen.
Der Überbau besteht aus zwei, jeweils als Einfeldträger ausgebildeten Balkenbrücken, die mit unterschiedlichen ausbetonierten Walzträgern ausgestattet sind.

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