Schloss Bieringen
ID:
133720138617
/
Datum:
27.04.2026
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
| Straße: | keine |
| Hausnummer: | keine |
| Postleitzahl: | 74217 |
| Stadt-Teilort: | Schöntal - Bieringen |
|
|
|
| Regierungsbezirk: | Stuttgart |
| Kreis: | Hohenlohekreis (Landkreis) |
| Wohnplatzschlüssel: | 8126072004 |
| Flurstücknummer: | keine |
| Historischer Straßenname: | keiner |
| Historische Gebäudenummer: | keine |
| Lage des Wohnplatzes: |
|
Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| keine Angabe | |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: | Schlossscheune, Schlossstraße 4 |
| 2. Beinhaltet Bauteil: | Amtshaus, Schlossstraße 8 |
Schlossscheune, Schlossstraße 4 (74217 Schöntal - Bieringen)
Amtshaus, Schlossstraße 8 (74217 Schöntal - Bieringen)
Amtshaus, Schlossstraße 8 (74217 Schöntal - Bieringen)
Bauphasen
Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:
Bei dem Schloss Bieringen handelt es sich um eine ehemalige Wasserburg, die 1222 erstmals genannt ist, als die Herren von Krautheim eine Hälfte daran an das Zisterzienserkloster Schöntal verkaufen. Im 14. Jahrhundert geht die Burg in den Besitz des Hochstifts Würzburg über, in deren Lehen sich bis ins 16. Jahrhundert mehrere Besitzerwechsel vollzogen. Im Jahr 1631 kaufte das Kloster Schöntal die gesamte Anlage und errichtete darin einen Sommersitz der Äbte. Im 18. Jahrhundert wurde die Wasserburg durch einen zweistöckigen, barocken Wohnbau ersetzt. Nach der Säkularisation 1803 fiel das Schloss an Württemberg und es wurde ein Pfarrhaus darin eingerichtet, als das es bis heute genutzt wird.
1. Bauphase:
(1222)
(1222)
Erste archivalische Erwähnung (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Burganlage
- allgemein
Bauwerkstyp:
- Befestigungs- und Verteidigungsanlagen
- Burg, allgemein
2. Bauphase:
(1631)
(1631)
Nutzung als Sommerresidenz der Äbte
Betroffene Gebäudeteile:
keine
3. Bauphase:
(1736 - 1737)
(1736 - 1737)
Erbauung des Pfarrhauses über älteren Mauern (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Wohnbauten
- Pfarrhaus
4. Bauphase:
(1857)
(1857)
Hofmauer in Bruchstein und Hoftor, ausgemauerter Wassergraben, z.T. aufgefüllt (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
5. Bauphase:
(1880)
(1880)
Eisensteg Firma Wälde, Kade & Erath, Schwäbisch Hall-Steinbach (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Besitzer:in
1. Besitzer:in:
(1222)
(1222)
Kloster Schöntal
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
erwerbt eine Hälfte der Wasserburg von den Herren von Krautheim.
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine
2. Besitzer:in:
(1592)
(1592)
Aschhausen, Herren von
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
erwerben von den Herren von Berlichingen
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine
3. Besitzer:in:
(1631)
(1631)
Kloster Schöntal
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
erwirbt die gesamte Anlage
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine
4. Besitzer:in:
(1803)
(1803)
Herrschaft Württemberg
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Beschreibung
Umgebung, Lage:
Die Burganlage Bieringen befindet sich südöstlich anschließend an das Dorf Bieringen. Nach Süden wurde die Burganlage mittelbar durch die Jagst begrenzt, nach Westen durch den Erlenbach und im Norden durch den Kirchhof. Östlich schließt an die eigentliche Burg - dem heutigen Pfarrhaus - ein noch in Resten erhaltener Wassergraben an. Den westlichen Teil der Burganlage nimmt die Vorburg ein.
In der Vorburg befindet sich nordwestlich eine Scheune, an die östlich ein einstöckiges Wohnhaus unbekannten Alters anschließt. Bei dieser Scheune handelt es sich vermutlich um die ehemalige Schlosskelter, die zwischen 1584 und 1664 neu erbaut und 1729 unter Zweitverwendung der alten Hölzer erneuert wurde.
Südlich an die Schlosskelter schließt die ehemalige Zehntscheune an, die - wie bei Zehntscheunen üblich - zwei Tennen hat.
Südlich an die Zehntscheuer schließt das ehemalige Amtshaus mit dem Wehrturm in der Südwestecke an. Östlich des Amtshauses steht mit etwas Abstand eine Scheune aus dem 19. Jahrhundert. An diese Scheune schließt östlich das äußere Burgtor von 1594 an. Im Norden der Vorburg findet sich ein weiteres Tor und daneben eine kleinere Tür aus der selben Zeit, die die Vorburg mit dem Dorf verbinden.
In der Vorburg befindet sich nordwestlich eine Scheune, an die östlich ein einstöckiges Wohnhaus unbekannten Alters anschließt. Bei dieser Scheune handelt es sich vermutlich um die ehemalige Schlosskelter, die zwischen 1584 und 1664 neu erbaut und 1729 unter Zweitverwendung der alten Hölzer erneuert wurde.
Südlich an die Schlosskelter schließt die ehemalige Zehntscheune an, die - wie bei Zehntscheunen üblich - zwei Tennen hat.
Südlich an die Zehntscheuer schließt das ehemalige Amtshaus mit dem Wehrturm in der Südwestecke an. Östlich des Amtshauses steht mit etwas Abstand eine Scheune aus dem 19. Jahrhundert. An diese Scheune schließt östlich das äußere Burgtor von 1594 an. Im Norden der Vorburg findet sich ein weiteres Tor und daneben eine kleinere Tür aus der selben Zeit, die die Vorburg mit dem Dorf verbinden.
Lagedetail:
- Siedlung
- Dorf
Bauwerkstyp:
- Residenz- und Hofhaltungsbauten
- Schloss
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
keine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
