Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Ehem. Mühlengebäude

ID: 132577659917  /  Datum: 07.06.2021
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Obere Mühlenstraße
Hausnummer: 10
Postleitzahl: 79426
Stadt-Teilort: Buggingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315022003
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das ehem. Mühlengebäude wurde laut inschriftlicher Datierung vermutlich 1758 (i/g) erbaut.


1. Bauphase:
(1758)
Errichtung des Gebäudes (i/g)
Im Sturzstein beider Türgewände befindet sich die Jahreszahl 1758
Betroffene Gebäudeteile:
Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Gewerbe- und Industriebauten
    • Mühle

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

Abbildungsnachweis
Ansicht / Ehem. Mühlengebäude in 79426 Buggingen (2021 - Burghard Lohrum)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Baugeschichtliche Dokumentation Dachwerk

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Mühlengebäude. Mit seiner Nord- bzw. Erschließungstraufe zur Einfahrt des hofartigen Mühlenareal ausgerichtet, verlief entlang der Südtraufe der nach Osten fließende Mühlenkanal.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Als zweigeschossiger Massivbau erbaut, ist darauf ein zweigeschossiges Mansarddach mit einem in Ost-West-Richtung verlaufenden First abgezimmert.
Nordöstlich an das Gebäude anschließend, befindet sich unter dem heutigen Hofgelände ein Gewölbekeller.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Im Erdgeschoss war das Gebäude über einen Eingang am Ostgiebel, im Obergeschoss über einen Eingang mit Außentreppe an der Nordtraufe zugänglich.
Der untere Eingang führte in den ehemaligen Mühlenbereich. Dieser ist heute zur Gaststätte modern umgebaut. Der obere Eingang führte in den Wohnbereich des Müllers, wobei der südwestliche Bereich des Grundrisses der bis in den Dachraum reichenden Mühlentechnik vorbehalten war.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Nach den Planunterlagen des Jahres 1934 besaß das Gebäude am Westgiebel einen Schopfanbau, der inzwischen zum Wohnhaus umgebaut ist. An der Südtraufe befand sich ein kleiner, den Mühlenkanal überbauender Anbau. Dieser wurde im Jahre 1934 durch einen bis zur Traufhöhe des Hauptgebäudes reichenden Neubau ersetzt und als Waschküche mit angrenzendem Abort genutzt. Heute sind hier im Erdgeschoss die Küche und die WC- Anlagen der Gaststätte untergebracht, im 1. Obergeschoss ist eine Terrasse angebaut, während über das 1. Dachgeschoss des Hauptgebäudes der Dachraum zugänglich ist.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, l. geb. allgemein
  • Steinbau Mauerwerk
    • allgemein
  • Dachform
    • Mansarddach/-helm
Konstruktion/Material:
Konstruktiv gesehen, handelt es sich um ein Sparrendach, dessen steil angeordnete „Sparren“ des 1. Dachgeschosses fußzonig in die Dachbalken über dem Erdgeschoss zapfen, aber nicht bis zum First ausgeführt sind. Stattdessen sind sie in ihren Längen auf die untere Dachebene beschränkt, wo sie quasi mit ihren kopfzonigen Enden in die Dachbalken über dem 1. Dachgeschoss einzapfen, um sich dann im 2. Dachgeschoss als „echte“ Sparren, in flacherer Neigung, bis zum First fortzusetzen.

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