Objekt(7008): Fachwerkgebäude Fachwerkgebäude

ID: 371315049164
Datum: 04.07.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7008): Fachwerkgebäude Objektdaten

Straße: Schlichtener Weg
Hausnummer: 1
Postleitzahl: 73669
Stadt: Lichtenwald - Thomashardt
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Esslingen (Landkreis)
Gemeinde: Lichtenwald
Wohnplatz: Thomashardt
Wohnplatzschlüssel: 8116037004
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7008): Fachwerkgebäude Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7008): Fachwerkgebäude Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7008): Fachwerkgebäude Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keinekeine
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Bauphasen(7008): Fachwerkgebäude Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

1755 Erbauung als Wohnstallgebäude

ca 1900:
Umbau des ehem Stalls, die Außenwand West wurde in Backstein erneuert.
Anbau einer Toilette westseitig.
Modernisierung des Obergeschosses, jedoch Beibehaltung der Grundrissstruktur.
Nutzungsänderung des DG als Lagerräume.

Die Treppen wurden im 20. Jhd eingebaut.
Das Nordgiebelfachwerk wurde erneuert.


1. Bauphase:
(1755 - 1756)
Erbauung
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf

2. Bauphase:
(1800 - 2000)
Umbauphase 19./20.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Konstruktionsdetail:
  • Verwendete Materialien
    • Backstein
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Besitzer(7008): Fachwerkgebäude Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ostansicht zum Hof / Fachwerkgebäude in 73669 Lichtenwald - Thomashardt
straßenseitiger, teilverkleideter Südgiebel / Fachwerkgebäude in 73669 Lichtenwald - Thomashardt

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauaufnahme
  • Dendrochronologische Datierung
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Beschreibung(7008): Fachwerkgebäude Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude steht giebelständig zur Straße in dörflicher Umgebung mit kleinem, zur Straße abfallendem Garten.
Der Nordgiebel sowie die Osttraufe stehen zum Hof.
Die Westtraufe zeigt zur Nachbarbebauung (ebenso giebelständig zur Straße).
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
    • Wohnsiedlung
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Wohnstallhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Das Fachwerkgebäude ist rechteckig, als 2-geschossiges Wohnstallgebäude mit Satteldach erstellt.
An der Westseite befindet sich ein 2-geschossiger, mittiger Anbau mit Pultdach.
An der Nordseite befindet sich ein 1-geschossiger, Eckanbau mit Pultdach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Keller:
Die Erschließung erfolgt durch einen Natursteinbogen, der Treppenhals liegt im Gebäude.

Erdgeschoss: :
Hier befinden sich Stall- und Abstellräume, die Gliederung zeigt 3 Zonen.
Die Erschließung erfolgt durch einen mittigen Flur mit giebelseitigen Zugangstüren.
Ein Anbau befindet sich am Nordgiebel.

Obergeschoss:
Das OG dient der Wohnnutzung, die Gliederung zeigt 3 Zonen.
Hier befinden sich 2 Wohneinheiten mit
jeweils einer Stube mit Kammer (Südseite größere Wohneinheit),
ein gemeinsamer Flur (Treppenhaus) mit geraden einläufigen Treppen,
eine gemeinsame Küche,
ein gemeinsamer Abtritt als Anbau an der Westfassade

Dachgeschoss:
Das DG ist wie das OG in 3 Zonen gegliedert.
Hier befinden sich 2 Dachkammern und ein mittiger Flur.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Die Grundrissstruktur wurde im Laufe der Reparaturen beibehalten.
Erhalten sind verschiedene Türbänder aus der Gotik, dem 16., 17. und 18. Jhd.
sowie verschiedene Türblätter aus dem 18. Jhd.

Erdgeschoss:
Hauseingangstür, Schiebefenster aus dem 17.Jhd.
Teile der massiven Außenwände (N, O, Teile W und S)
Teile der Balkenlage über EG (östlicher Bereich)
Innenwände Fachwerk, Flechtwerk nur in geringenTeilbereichen

Obergeschoss:
Fachwerk , 2-fach verriegelt in Teilen der Fassade und Innenwänden
Teile der Balkenlage über Obergeschoss.

Dachgeschoss:
Innenwände (Längs und Quer) und Südgiebel sind erhalten
Deckenbalkenlage über OG, Kehlbalkenlage,
Reste der alten Dielung
Bestand/Ausstattung: Keller:
Gewölbe

Erdgeschoss:
1 Schiebefenster, Fenster mit Läden, Brettertüren
Beschläge zum Teil an neuen Türen wiederverwendet

Obergeschoss:
Innentüren Füllungstüren, Fenster 19.Jhd mit Kämpfer
Ostfassade Fenster mit Läden
Schablonenmalerei
Terazzospüle um ca 1900

Dachgeschoss:
Flechtwerk des Fachwerks mit Lehmauftrag, rautenförmiger Handstrich

Elektro- und Wasserinstallation auf Putz
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Konstruktionen(7008): Fachwerkgebäude Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
  • Decken
    • Balkendecke
  • Detail (Ausstattung)
    • Abtritt
    • bemerkenswerte Fenster
    • bemerkenswerte Türen
  • Mischbau
    • Obergeschoss(e) aus Holz
  • Verwendete Materialien
    • Holz
    • Stein
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Backstein/Lehmziegel
    • Flechtwerk
Konstruktion/Material: Gewölbekeller:
Das Tonnengewölbe besteht aus Bruchstein- Haustein mit Kalkputz.
Der Kellerhals ist gewölbt.

Untergeschoss (Erdgeschoss):
Das Erdgeschoss ist massiv in Sandstein- Haustein gemauert, z.T. verputzt.
Die Westseite ist in Ziegel ergänzt.
An der Nordseite befindet sich ein 1-geschossiger Eckanbau in Fachwerk (Ziegelausfachung).

Obergeschoss:
Das Obergeschoss ist in Sichtfachwerk, 2-fach verriegelt mit verputzten Gefachen aus Naturstein erstellt.
Die Holzverbindungen sind gezapft.
Das Fachwerk ist geschossweise vorspringend.
Das Ständer-Fachwerk mit zwischenliegenden Fenstern zeigt geschosshohe Streben.
Der Nordgiebel ist Fachwerk, 1-fach verriegelt, Ausfachung Bims, erneuert.
Der Südgiebel ist mit Eternit verkleidet, konstruiert als auskragendes Fachwerk über einem Stichgebälk.

Dachgeschoss:
Das Satteldach besitzt eine Dachneigung von ca 58°.
Als Dachdeckung wurde Ziegel in verschiedenen Formen verwendet.
Es besitzt 14 Gespärre mit 4 Binderebenen.
1. DG: Die liegenden Binder befinden sich in Achsen 6, 10 als Wandscheiben in 2-fach-
verriegeltem Fachwerk, mit Ausfachung Flechtwerk und als stehender Stuhl in den
Fachwerkgiebeln.
Die Längsaussteifung erfolgt über Streben und 3 Pfetten.
2. DG: stehender Stuhl
Die Längsaussteifung erfolgt über Büge und 2 Pfetten.
Die Holzverbindungen sind gezapft.