Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Schloß

ID: 202242096515  /  Datum: 12.02.2015
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Als PDF herunterladen:
Alle Inhalte dieser Seite: /

Objektdaten

Straße: Ritterschaftsstraße
Hausnummer: keine
Postleitzahl: 72160
Stadt-Teilort: Nordstetten

Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Freudenstadt (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8237040048
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Durch Ihre Cookie-Auswahl haben Sie die Kartenansicht deaktiviert, die eigentlich hier angezeigt werden würde. Wenn Sie die Kartenansicht nutzen möchten, passen Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen unter Impressum & Datenschutzerklärung an.

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Scheune, Ritterschaftsstraße 8 (72160 Horb-Nordstetten)

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Schloss Nordstetten geht auf Karl-Josef Keller von Schleitheim und seinen Baumeister Melchior Schäntzle zurück, durch die es um 1740 erbaut wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts kam es durch privaten Kauf in kommunalen Besitz. Seit 2000 werden die Schädigungen an dem Barockschloss stetig saniert.


1. Bauphase:
(1736 - 1740)
Errichtung des Schloßes zwischen 1736 und 1740 (d) auf dem Platz einer mittelalterlichen Burganlage, die bis auf den nordöstlichen Eckturm abgetragen war.

Baumeister: Melchior Schäntzle
Bauherr und Einwohner*innen: Karl-Josef Keller von Schleitheim mit Gemahlin Anna Franziska von Gemmingen
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1828)
Seit 1828 Nutzung als Rathaus (d).
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1858)
Ankauf des Schlosses mit Ländereien am 11.06.1858 durch Schultheiß Josef Schneiderhan und 19 weitere Bürger*innen (damaliger Kaufpreis: 53.846 Gulden und 58 Kreuze aus den Privatvermögen) (d). Dadurch wurde Nordstetten eine freie Gemeinde und das Schloss zum kommunalen Besitz, bis heute.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1985)
Sicherungsarbeiten an der Dachkonstruktion
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(2000)
Der 1999 gegründete Förderverein widmete sich der Sanierung und den Sicherungsarbeiten, die ab 2000 angegangen wurden.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

1. Besitzer:
(1739)
Keller von Schleitheim, Karl-Josef
Bemerkung Familie:
Gemahlin war Anna Franziska von Gemmingen
Bemerkung Besitz:
Erbauer, Baumeister war Melchior Schäntzle
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Besitzer:
(1819)
von Münch, Freiherren
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Besitzer:
(1831)
von Linden, Freiherr
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Besitzer:
(1831 - 1858)
von Weikersthal, Philipp Fischer
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Besitzer:
(1858)
Gemeinde Nordstetten
Bemerkung Familie:
Bemerkung Besitz:
Schultheiß Josef Schneiderhan und 19 weitere Bürger*innen kauften das Schloss und seine Landereien am 11.06.1858 mit einem Privatvermögen von 53.846 Gulden und 58 Kreuzern, seitdem ist Nordstetten eine freie Gemeinde und das Schloss in kommunalem Besitz.
Beschreibung:
Beruf / Amt / Titel:
keiner
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
Schloss, ehem., jetzt Rathaus u. (Horb am Neckar)

Fotos

Abbildungsnachweis
Schloß Nordstetten / Schloß in 72160 Nordstetten (19.03.2015 - Nordstetter Schloss mit dem alten Wehrturm, in dem sich die Mikwe der jüdischen Gemeinde befand.
© Joachim Lip, Schule-BW, http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/verbuende/deutsch/dichter/bertholdauerbach/1hintergrundinfo.htm, abgerufen am 19.03.2015)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Dendrochronologische Datierung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das Schloss wurde auf dem Areal einer ehemaligen mittelalterlichen Burg erbaut, von der der nordöstliche Eckturm noch erhalten ist.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Öffentliche Bauten/ herrschaftliche Einrichtungen
    • Rathaus
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Dreigeschossige, verputzte Fassaden mit Volluten an den hohen Satteldachgiebeln.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Auf einem rechteckigen Grundriss baut das Schloss dreigeschossig auf. Es existieren sechs bzw. neun Fensterachsen zwischen geschossübergreifenden Lisenen.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Im unebenen Boden des Geländes staute sich teilweise das Wasser, was statische Schäden in der Dachkonstruktion, Setzungen im Mauerwerk, Mauerwerksrisse und Putzabplatzungen zur Folge hatte.
Bestand/Ausstattung:
innen: Bandelwerkstuck in den Fluren und Räumen im Obergeschoss

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Steinbau Mauerwerk
    • Bruchstein
  • Verwendete Materialien
    • Stein
  • Gestaltungselemente
    • Volutengiebel
Konstruktion/Material:
Der Bau ist aus Bruchsteinmauerwerk mit verputzten Fassaden.

Quick-Response-Code

qrCode