Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Ehem. Priorat

ID: 194256992210  /  Datum: 04.06.2019
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Bürglestraße
Hausnummer: 8
Postleitzahl: 79294
Stadt: Sölden
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Gemeinde: Sölden
Wohnplatz: Sölden
Wohnplatzschlüssel: 8315107002
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Im Jahr 1115 wurde das Cluniazenserinnenpriorat Söden begründet. Ein Brand im Jahr 1468 zerstörte sowohl die Klausur als auch die Kirche. Um 1509 wurde der spätgotische Neubau der Kirche erstellt. Das wiederaufgebaute Kloster wurde 1525 erneut zerstört und in der Folge nicht mehr wiederaufgebaut. Das Probsteigebäude, das während des Bauernkrieges 1525 zerstört wurde, wurde zwischen 1589 und 1596 durch einen Neubau ersetzt. 1676 wurde das Probsteigebäude durch die französischen Truppen zerstört. Der Treppenturm blieb erhalten. 1698 wurde es abermals erneuert. Umfangreiche Baumaßnahmen wurden nach der französischen Zerstörung von 1744 vorgenommen.


1. Bauphase:
(1115)
Gründung des cluniacensischen Fidesklosters. (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1468)
Zerstörung des Klosters und der Kirche durch einen Brand (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1525)
Nach dem Wiederaufbau erneute Zerstörung des Kloster, welches nun nicht mehr aufgebaut wurde (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1535)
Wideraufbau des im Bauernkrieg zerstörten Propsteigebäudes (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1676)
Zerstörung des Propsteigebäudes durch die Franzosen (nur der Treppenturm blieb erhalten) (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1698)
Wiederaufbau des Propsteigebäudes (a)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

7. Bauphase:
(1744)
Nach der Zerstörung durch französische Truppen umfangreiche Baumaßnahmen.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Zugeordnetes Objekt

keines

Fotos

keine

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Untersuchung

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Das ehem. Propsteigebäude steht firstgedreht und durch einen Verbindungsbau getrennt, an der Nordseite der kath. Pfarrkirche St. Fides und Markus.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Pfarrhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweigeschossiges Traufhaus auf Kellersockel mit steilem Satteldach. Die 7-achsige Fassade bildet eine Flucht mit dem Verbindungshaus. In ihrer Mitte befindet sich eine Treppe mit gequaderten Portalgewänden. Über dem Portal, Sprenggiebel mit querovalen Oberlicht, welcher die inschriftliche Datierung 1686 (i) trägt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
EG-Gang mit Flachtonne quer zur Firstrichtung, im OG kreuzförmig verlaufende Gänge mit Flachtonnen. Im ehemaligen Prälat Zimmer Stuckdecke mit Deckengemälde.

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Verwendete Materialien
    • Putz
  • Gewölbe
    • Tonnengewölbe
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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