Alte Aula (Tübingen)

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Datenbank Bauforschung/Restaurierung

Schlosskapelle, Schloss

ID: 157773085513  /  Datum: 15.03.2016
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
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Objektdaten

Straße: Am Schlosspark
Hausnummer: 7
Postleitzahl: 79189
Stadt-Teilort: Bad Kromzingen

Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Breisgau-Hochschwarzwald (Landkreis)
Wohnplatzschlüssel: 8315006002
Flurstücknummer: keine
Historischer Straßenname: keiner
Historische Gebäudenummer: keine
Lage des Wohnplatzes: Lage des Wohnplatzes

Kartenansicht (OpenStreetMaps)

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Objektbeziehungen

keine

Umbauzuordnung

keine

Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Über dem Eingangsportal ist die Datierung 1608(i) angebracht. In das Gewände ist der Hinweis eingeschlagen, dass die Kapelle im Jahre 1846(i) grundlegend renoviert wurde. Im Inneren sind aufwendige, detailreiche Stuckierungen mit figürlichen Darstellungen sowie mehrere polychrome Deckengemälde mit biblischen Szenen vorhanden. Diese reiche und alle Wand- und Deckenflächen des Innenraumes bedeckende Gestaltung kann in die Jahre zwischen 1750 und 1760 datiert werden. Die im Inneren befindlichen Grablegen stammen ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts.


1. Bauphase:
(1383)
Erste Erwähnung eines St. Blasianischen Amtes in Krozingen
Betroffene Gebäudeteile:
keine

2. Bauphase:
(1578)
Caspar II., Abt des Benediktinerklosters St. Blasien, läßt das alte Amtshaus abreißen und einen drei-geschossigen Bau unter Beibehaltung der alten Kellergewölbe errichten. Staffelgiebel und dreifach gekuppelte Fenster am "Schneck" sowie spätgotische Maßwerkfenster zierten das Gebäude.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

3. Bauphase:
(1608)
Errichtung der Schlosskapelle (i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

4. Bauphase:
(1748)
Es finden einschneidende, bauliche Veränderungen am "Schloß" unter dem Probst Marquardt Herrgott statt. Die Staffelgiebel werden abgebrochen, das Dach mit einem Walmdach versehen und die Fenster in dieser Zeit vermauert.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

5. Bauphase:
(1750 - 1760)
Diese reiche und alle Wand- und Deckenflächen des Innenraumes bedeckende Gestaltung kann in die Jahre zwischen 1750 und 1760 datiert werden. Die im Inneren befindlichen Grablegen stammen ebenfalls aus der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts.
Betroffene Gebäudeteile:
keine

6. Bauphase:
(1846)
Grundlegende Renovierung der Kapelle (i)
Betroffene Gebäudeteile:
keine

Besitzer

keine Angaben

Weiterer Datenbestand LAD

Die im Landesamt für Denkmalpflege vorhandenen Datenbestände der Restaurierung sind mit dem vorangestellten braunen Kästchen gekennzeichnet. Mit lila Kästchen versehene Objekte verweisen auf vorhandene Datenbestände der Bauforschung.
keines

Fotos

Abbildungsnachweis
Schloß / Schlosskapelle, Schloss in 79189 Bad Kromzingen, Bad Krozingen (15.03.2016 - LDA Freiburg, Dokumentationsarchiv)

Zugeordnete Dokumentationen

  • Restauratorische Voruntersuchung, Bestandsaufnahme (Schlosskapelle und Schloss)

Beschreibung

Umgebung, Lage:
Die kleine Kapelle liegt auf nahezu ebenem Terrain im östlichen Bereich des Schlossparks.
Lagedetail:
  • Schlossanlage
    • allgemein
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Residenz- und Hofhaltungsbauten
    • Schloss
  • Sakralbauten
    • Kapelle, allgemein
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Die Schlosskapelle erhebt sich über einem nahezu rechteckigem Grundriss, wobei die Ostseite mit einem 3/8-Schluss errichtet ist. Die Firstachse verläuft in West/ostrichtung; der Kapellenbau ist geostet.

Das Schloß ist ein dreigeschossiger Rechteckbau mit einem asymmetrisch vorgesetzten sechseckigem Treppenturm, der ein verkupfertes Glockendach trägt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die dem Schlosspark zugewendete Westfassade ist mit einer blendenartigen Verbreiterung, die mit Rollwerkgesims eingerundete Kanten hat, versehen. Die Giebelfläche ist durch Horizontalgesimse gegliedert und seitlich mit Voluten begrenzt. Spitze Pyramidenaufsätze und ein mit floralen Ornamenten dekoriertes, steinernes Glockengestell mit eingehängter kleiner Glocke, krönen den Giebel. Das Eingangsportal befindet sich in der Mitte der Westwand und weist im oberen Bereich einen Spitzbogenabschluss auf. Die beiden Langwände zeigen jeweils drei hohe Fensteröffnungen, die mit einem gedrückten Spitzbogen begrenzt sind. Im Bereich des 3/8-Chorschlusses sind keine Öffnungen vorhanden.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
keine Angaben
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben

Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
keine Angaben
Konstruktion/Material:
keine Angaben

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