Objekt(746): Nebengebäude Anwesen Walz Nebengebäude Anwesen Walz

ID: 371220429102
Datum: 04.02.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(746): Nebengebäude Anwesen Walz Objektdaten

Straße: Hesselbach
Hausnummer: 25
Postleitzahl: 77704
Stadt: Oberkirch
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Ortenaukreis (Landkreis)
Gemeinde: Oberkirch
Wohnplatz: Hesselbach
Wohnplatzschlüssel: 8317089024
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(746): Nebengebäude Anwesen Walz Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(746): Nebengebäude Anwesen Walz Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(746): Nebengebäude Anwesen Walz Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keinekeine
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Bauphasen(746): Nebengebäude Anwesen Walz Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Phase 1: Ungestörtheit zwischen Keller, EG und Dach deuten auf einheitliches Entstehen. Zu diesem Zeitpunkt allseitig offenes Hauptgeschoss und in zwei Räume geteiltes DG in der unteren Ebene.

Phase 2: Einbau der Bohlenstube. Zeitgleich Einbau von Hausgang, Kammer und Küche. In Phase 2 eindeutig Wohnnutzung.

Phase 3. Herausnahme von Wänden und entfernen von Türen. Wiederaufrichten des eingesunkenen Daches bergseitig und Erstellung/Reparatur der Bergmauer. Nutzung des Gebäudes als Lager.

Unklar bleibt die Nutzung des Gebäudes, welches in Phase 1 ohne Wände errichtet wurde. Vermutlich wird es sich um eine Nebengebäude zum Lagern oder Trocknen landwirtschaftlicher Erzeugnisse gehandelt haben.


1. Bauphase:
(1686)
1686 (i) wird laut dem Inschriftenstein über dem Kellereingang das heute bestehende Gebäude errichtet.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(746): Nebengebäude Anwesen Walz Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Lapeplan 2007 (Vorlage LV-BW) / Nebengebäude Anwesen Walz in 77704 Oberkirch, Hesselbach

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Oberkirch, Hesselbach 25, Nebengebäude Anwesen Walz: Gutachten zu Baugeschichte und Schäden.
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Beschreibung(746): Nebengebäude Anwesen Walz Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Anwesen liegt in ländlicher Lage in einem Seitental des Renchtals, wenige Kilometer von Oberkirch entfernt.
Lagedetail: keine Angabenkeine Angaben
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
    • Lagergebäude
    • Produktionsgebäude
    • Scheune mit Sondernutzung
    • Speicher
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Eingeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung und zweistöckigem Satteldach in steiler Hanglage. Maße 8x14m, Keller 7x6m talseitig ebenerdig zu betreten.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zugang zum EG über eine improvisierte Treppe an der östlichen Längswand. In der Verlängerung des Hausgangs liegt die Küche, linkerhand die Kinzigtäler Bohlenstube, durch diese zu erreichen die Kammer.
Vom Hausgang über eine einläufige Treppe ist das untere DG zu erreichen. Dieses ist durch eine Wand in zwei Bereiche geteilt. Während der kleinere talseitige Teil über die erwähnte Treppe zu erreichen ist, erfolgt der Zugang zu größeren Hälfte ausschließlich von außen.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Statische als auch Unterhaltungsschäden.
Bestand/Ausstattung: Qualitativ hochwertige Bohlenstube. Türrahmen mit Eselsrücken.
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Konstruktionen(746): Nebengebäude Anwesen Walz Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Balkendach mit Rofen und liegendem Stuhl
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Türen
    • Bohlenstube
  • Mischbau
    • Unterbau aus Stein (gestelzt)
  • Verwendete Materialien
    • Holz
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Bohlen
Konstruktion/Material: Rund 3,30m hoher Bruchsteinsockel. Darüber das 2,4m hohe Hauptgeschoss. Die Bohlen der Wände sind teilweise genutet, teilweise aber auch mittels Latten und grober Eisennägel befestigt. Entgegen der kinzigtäler Tradition das Gebälk über dem Keller auf eine durchgehende Dielung aufzulegen liegen hier die Schwellen direkt auf dem Kellergebälk auf.
Dach: Tal- und Bergwand bilden zusammen mit zwei liegenden Bindern das Tragesystem. Das Dach war ursprünglich mit Stroh gedeckt.