Objekt(7953): ehem. Gerberhaus ehem. Gerberhaus

ID: 351321148909
Datum: 06.01.2010
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7953): ehem. Gerberhaus Objektdaten

Straße: Lohgasse
Hausnummer: 3
Postleitzahl: 69469
Stadt: Weinheim
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Rhein-Neckar-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Weinheim
Wohnplatz: Weinheim
Wohnplatzschlüssel: 8226096023
Flurstücknummer: 240
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7953): ehem. Gerberhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7953): ehem. Gerberhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7953): ehem. Gerberhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

Bauforschung und RestaurierungAltes Rathaus, Marktplatz 1 (69469 Weinheim)
BauforschungBaukomplex, Judengasse 14 (69469 Weinheim)
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BauforschungWohnhaus, Marktplatz 11 (69469 Weinheim)
BauforschungWohnhaus, Judengasse 13 (69469 Weinheim)
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BauforschungWohnhaus, Gerbergasse 7 (69469 Weinheim)
BauforschungWohnhaus, Stadtmühlgasse 15 (69469 Weinheim)
BauforschungWohnhaus, Judengasse 7 (69469 Weinheim)
BauforschungWohnhaus, Gerbergasse 3 (69469 Weinheim)
BauforschungWohnhaus, Judengasse 9 (69469 Weinheim)
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Bauphasen(7953): ehem. Gerberhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Speicher- und Werkstattgebäude eines Gerberbetriebes, das im 17./18. Jahrhundert errichtet.
Die Erschließung des 1. Obergeschosses sowie der längliche schmale Raum an der Nordfassade ebendort befinden sich in einem nachträglich angebauten Teil des Gebäudes. Das zweite Obergeschoss wurde eventuell zu einem späteren Zeitpunkt errichtet. Der Gesindegang wurde erst errichtet, als das Gebäude bereits als Wohnhaus genutzt wurde, wobei sich im 2. Obergeschoss die Schlafräume befanden. Der Dachstuhl und die Strebestützen wurden vermutlich im letzten Jahrhundert eingefügt. Dabei wurde die erste historische Balkenlage aufgenommen, die die Grundlage für ein neues Dachtragewerk bildete.
Die bestehenden Fenster sind größtenteils aus den 50er bzw. 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.


1. Bauphase:
(1650 - 1750)
Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Speicher- und Werkstattgebäude eines Gerberbetriebes das im 17./18. Jahrhundert errichtet wurde. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Gewerbe- und Industriebauten
    • Werkstattgebäude

2. Bauphase:
(1750 - 1850)
Die Erschließung des 1. Obergeschosses sowie der längliche schmale Raum an der Nordfassade im ebendort befinden sich in einem nachträglich angebauten Gebäudeteil. Das zweite Obergeschoss wurde eventuell zu einem späteren Zeitpunkt errichtet. Der Gesindegang wurde erst errichtet, als das Gebäude als Wohnhaus genutzt wurde, wobei sich im 2. Obergeschoss die Schlafräume befanden. (gk)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus

3. Bauphase:
(1801 - 1899)
Der Dachstuhl und die Strebestützen wurden vermutlich im letzten Jahrhundert eingefügt. Dabei wurde die erste historische Balkenlage aufgenommen, die die Grundlage für ein neues Dachtragewerk bildete. (gk)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

4. Bauphase:
(1950 - 1969)
Die bestehenden Fenster sind größtenteils aus den 50er bzw. 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. (gk)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(7953): ehem. Gerberhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ehem. Gerberhaus, Ansicht von SW
Quelle: Helmut Medelsky (Architekt) / ehem. Gerberhaus in 69469 Weinheim
Ehem. Gerberhaus, Grundriss EG
Quelle: Helmut Medelsky (Architekt) / ehem. Gerberhaus in 69469 Weinheim

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bestandsaufnahme, Raumbuch
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Beschreibung(7953): ehem. Gerberhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude liegt im ehemaligen Gerberviertel der Weinheimer Neustadt. Es schließt im Osten an das benachbarte an.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Es handelt sich um ein dreigeschossiges Gebäude, dessen südliche Längswandexakt dem Straßenverlauf der Lohgasse folgt, was einen Knick in der Mitte des Hauses zur Folge hatte. Im 1. Fachwerkgeschoss wird dieser im Grundriss wieder ausgeglichen, indem es an dieser Stelle vorkragt.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die westliche Gebäudehälfte ist unterkellert. Es handelt sich um einen Kriechkeller, der über eine Falltür und eine steile Treppe vom Erdgeschos aus zu erreichen ist.
Das Gebäude ist dreizonig gegliedert und wird mittig von der Nordseite er erschlossen. Im Eingangsbereich befindet sich die Vertikalerschließung, die in einen angebauten Raum im 1. Obergeschoss führt. Dieser nimmt die gesamte Länge des Hauses ein. Das 2. Obergeschoss und das Dachgeschoss sind über eine Treppe im Nordosten des 1. Obergeschosses zu erreichen. Im 2. Obergeschoss befindet sich an der Nordfassade der sogenante „Gesindegang“, der in der mittleren Zone liegt. Das Dachgeschoss ist nicht unterteilt.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Im 1. Obergeschoss wurde die Fachwerk-Nordwand durch eine Ziegelwand ersetzt. Die Erschließung des 1. Obergschosses und der Raum an der Nordlängswand wurden nachträglich angebaut.
Bestand/Ausstattung: Bei der Treppe ins 1. Obergeschoss handelt es sich um eine eingestemmte Holzwangentreppe.
Im 1. Obergeschoss haben sich noch Dielenböden erhalten.

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Konstruktionen(7953): ehem. Gerberhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Balkendach mit Rofen und stehendem Stuhl
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Treppen
    • besondere Bodenbeläge
  • Mischbau
    • Obergeschoss(e) aus Holz
  • Verwendete Materialien
    • Stein
    • Ziegel
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Backstein/Lehmziegel
    • Lehmwickel
Konstruktion/Material: Die Außenwände des Kellers bestehen teils aus Bruchstein, teils aus Ziegel. Die Decke besteht aus unbewehrtem Beton, der mit Hilfe von Stahlprofilen getragen wird. Das Erdgeschoss ist in Bruchsteinmauerwerk gebaut. Bei den Böden handelt es sich um Betonböden. Der Unterzug im Erdgeschoss ist durch eine Stahlstütze gesichert. Die Außenwände im 1. und 2. Obergeschoss sind aus Fachwerk. Die Ausmauerungen des Fachwerks bestehen hauptsächlich aus Ziegelsteinen und teilweise aus Hohlblocksteinen. Die innenliegenden Fachwerkwände sind mit Lehmfüllungen (Lehm-Strohgemisch) ausgefacht.
Bei den Decken handelt es sich um Balkendecken. Der Bodenaufbau besteht aus Holzschalung zwischen den Tragbalken mit Lehm-, Sand- und Schlackeausfüllung. Im Bereich des Gesindeganges im 2. Obergeschoss wurden zwei Strebestützen zum Abfangen der Dachlast eingebaut. Der Dachstuhl ist ein stehender Pfettendachstuhl, der ein Satteldach trägt.