Objekt(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus

ID: 341314069126
Datum: 07.08.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
Als PDF herunterladen: als PDF herunterladen
Alle Inhalte dieser Seite: anzeigen / ausblenden
ausblenden

Information(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Objektdaten

Straße: Mühlweg
Hausnummer: 21
Postleitzahl: 71672
Stadt: Marbach am Neckar
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Ludwigsburg (Landkreis)
Gemeinde: Marbach am Neckar
Wohnplatz: Marbach am Neckar
Wohnplatzschlüssel: 8118049003
Flurstücknummer: 5826/4
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
einblenden

Objektverknüpfungen(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Objektbeziehungen

keinekeine
einblenden

Objekt(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Umbauzuordnung

keinekeine
ausblenden

Objekt(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungDampfkraftwerk Marbach (72672 Marbach am Neckar, Am alten Kraftwerk)
Bauforschungehem. Schloss (71672 Marbach, Marktstraße 5)
BauforschungFassadenabwicklung (71672 Marbach am Neckar, Marktstraße und Wildermuthstraße)
BauforschungÖlmühle Jäger (71672 Marbach am Neckar, Obere Holdergasse 2)
ausblenden

Bauphasen(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das erste Marbacher Kraftwerk wurde 1900 im ehemaligen Mühlenviertel unterhalb der Altstadt erbaut. Errichtet durch die Stadt Stuttgart, die hier Strom erzeugte. Ab 1906 bezog auch Marbach Strom von hier. Dieses Laufwasserkraftwerk bezog sein Wasser aus dem damals noch existierenden Mühlkanal, war mit vier Francis-Turbinen ausgestattet und lieferte 800 kW Leistung. Durch Verlegung des Neckars im Jahre 1938 wurde diesem Kraftwerk die Grundlage entzogen, so dass es am 1. Oktober 1938 stillgelegt wurde. Das Kraftwerksgebäude existiert noch heute, im Bett des ehemaligen Mühlkanals verläuft heute die Umgehungsstraße.


1. Bauphase:
(1899 - 1900)
Errichtung des Kraftwerksgebäudes sowie eines Hochwassersteges (nur noch Reste vorhanden)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

2. Bauphase:
(1904)
Erweiterung durch eine Schmiedewerkstatt im Süden
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
einblenden

Besitzer(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
einblenden

Fotos

keinekeine
ausblenden

Zugeordnete Dokumentationen

  • Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus des ehemaligen Elektrizitätswerkes in Marbach/Neckar
ausblenden

Beschreibung(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Kraftwerksgebäude liegt südwestlich (und somit unterhalb) des historischen Stadtkerns, zwischen der L 1100, flußabwärts gesehen kurz hinter der Wiedereinleitung des Neckarkanals der Staustufe Marbach, am ehemaligen Neckarseitenkanal. Zur topografischen Verortung: TK 7021 Marbach am Neckar
Lagedetail: keine Angabenkeine Angaben
Bauwerkstyp: keine Angabenkeine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Backsteinbau mit Turbinenhalle, Schmiede- und Werkstattanbau und sechseckigem Treppenturm
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Das Gebäude ist weitgehend original überliefert. Vom Hochwassersteg haben sich nur Reste erhalten.
Bestand/Ausstattung: Von der technischen Ausstattung ist lediglich die Schalttafel erhalten, Turbinen und Drehstromgeneratoren sind abgegangen.
ausblenden

Konstruktionen(7170): Wasserkraftwerk Marbach mit Pegelstandshaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Mischbau
    • Unterbau aus Stein (gestelzt)
  • Steinbau Mauerwerk
    • Backstein
Konstruktion/Material: Massives Gebäude auf rechteckigem Grundriss. Fünfachsige Turbinenhalle mit farbig abgesetzten Hausteinelementen (z. B. Eckquaderung, Fenster- und Türgewänden sowie Brüstungsgesims), Satteldach mit einseitigem Halbwalm und aufwendigem Zinnengiebel an der Nordseite. Dort diagonal vorgelagerter Eingang, angebaute Werkstatt und sechseckiger Treppenturm.