Ehemalige Domdekanei
ID:
311315059140
Datum:
10.07.2008
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
Alle Inhalte dieser Seite:
anzeigen / ausblenden
Objektdaten
|
|
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
Ehem. Domstifts-Pfründhaus, Niederburggasse 9 (78462 Konstanz)
ehem. Pfarrhof von St. Johann, Inselgasse 17 (78462 Konstanz)
Ehemaliger Domherrenhof, Inselgasse 5 (78462 Konstanz)
Fürstenberger Hof (78642 Konstanz, Kanzleistraße 13)
Haus zum Blaufuß, Inselgasse 15 (78462 Konstanz)
Haus zum Jäger (78462 Konstanz, Rheingasse 5)
Haus zum Mühlstein, Konradigasse 31 (78462 Konstanz)
Haus zum Rebstock, Rheingasse 12 (78462 Konstanz)
Haus zum roten Schlüssel (78462 Konstanz, Rheingasse 6)
Haus zum Steinböckle (78642 Konstanz, Rosgartenstraße 24/26)
Münster Unserer Lieben Frau (78462 Konstanz, Münsterplatz)
Rheintorturm, Rheinsteig 2 (78462 Konstanz)
Stadtmauer und Wohnhaus, Neugasse 9 (78462 Konstanz)
Wohn- und Geschäftshaus (78462 Konstanz, Rosgartenstrasse 2-18)
Wohn- und Geschäftshaus (78462 Konstanz, Hussenstraße 26)
Wohnhaus, St. Stephansplatz 27 (78462 Konstanz)
Wohnhaus, Niederburggasse 4 (78462 Konstanz)
Wohnhaus, Neugasse 11 (78642 Konstanz)
Wohnhaus (Hauskomplex) (78462 Konstanz, St.-Stephans-Platz 31)
Zum Goldnen Schaf, Haus zur Reuschen, ehem. zum Goldnen Kreuz, Rheingasse 15 (78462 Konstanz)
Bauphasen
|
Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Die ehemalige Domdekanei ist belegt seit 1275, so das Häuserbuch von 1908 (vgl. ebd., S. 203). Diese Erstnennung wird von Bauer allerdings in Frage gestellt (vgl. Bauer 1995, S. 42). Eine dendrochronologische Untersuchung datiert das Dachwerk Anfang des 14. Jhs. (d) |
|
|
|
|
|
1. Bauphase:
(1301 - 1304) |
Errichtung des Dachwerks. (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
|
Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Im Zentrum der Altstadt nördlich des Münsters |
| Lagedetail: |
|
| Bauwerkstyp: |
|
| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): |
Dreigeschossiges, weitgehend freistehendes Gebäude mit hohem Halbwalmdach; traufständige Hauptfassade nach Süden mit fünf annähernd symmetrisch und regelmäßig angeordneten Achsen und Eingang in der Mitte; östliche Giebelwand ebenfalls fünf Achsen breit. Beide Fassaden mit Rechteckfenstern; mehrere Gewände mit mittelalterlicher Profilierung. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
|
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Mittelalterliche und frühneuzeitliche Bausubstanz und Innengestaltung außerordentlich gut erhalten.12 DSchG. |
| Bestand / Ausstattung: | Das erste Häuserbuch von 1906 zeigt in der Innenwand eingemauert ein romanisches Doppelfenster (um 1200), dessen Sturz aus einem Stück ist in welchen die Halbkreise ausgeschnitten wurden (Häu-serbuch I, 1906, 164 mit Abb. S. 163), dieses ist jedoch heute nicht mehr auf-findbar (Bauer 1995, 41). Barockes Traufgesims. Nordwand mehrfach geknickt mit unregelmäßiger Fensterverteilung. Im Inneren dominiert eine reiche Ausstattungsphase der Barockzeit, mit großem Treppenhaus mit geschnitzten Balustern, mit barocken Türen, Stuckdecken und Lamperien. Aus der Renaissance sind im 2. OG verkleidete Wandmalereien erhalten. |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
|
| Konstruktion / Material: | Massivbau mit mittelalterlichem Keller; im nordwestlichen Raum des Erdgeschosses ruht eine Balkendecke auf mittelalterlichen Stützen und Streifbalken auf Wackenkonsolen. Von herausragender Qualität ist der hallenartige, große mittelalterliche Dachstuhl; aus den ablesbaren Veränderungen ist zu erschließen, dass es sich ursprünglich um ein Fußwalmdach mit großen dreieckigen Rauchöffnungen gehandelt hat. (gk) |

