Doppelwohnhaus
ID:
311215399293
Datum:
10.07.2007
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: |
Fachwerkhaus |
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Das Haus Unterer Metzgerbach 10 scheint ursprünglich als selbständiges Gebäude errichtet worden zu sein. Bezogen auf seine Gerüst- und Gefügekonstruktion zeigt das Haus eine äußerst seltene Ausbildung, die den konstruktiven Übergang von der Ständergeschoßbauweise zur Stockwerkbauweise sehr anschaulich darstellt. |
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1. Bauphase:
(1337) |
Erbauung des Gebäudes 1336/37 (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1480 - 1530) |
Umbaumaßnahmen am Dachtragwerk um 1500 |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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3. Bauphase:
(1754 - 1778) |
Umbaumaßnahmen 1754 (i) und 1778 (i) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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4. Bauphase:
(1971) |
Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss 1971 (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzuntersuchung, Bauaufnahme, Dendrochronologische Datierung und bebildertes Raumbuch (nur Haushälfte Unterer Metzgerbach 10)
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude liegt südlich der historischen Kernstadt Esslingens im Bereich der sog. Pliensau-Vorstadt. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Beim Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen, verputzten Fachwerkbau, welcher traufständig zur Straße hin orientiert ist. Ebenfalls straßenseitig fällt das große Zwerchhaus sowie der weite Stockwerksvorstoß über dem EG auf. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | In seiner ursprünglichen Gliederung war das Gebäude Unterer Metzgerbach 10 zweischiffig und zweizonig angelegt. Die Erschließung erfolgte traufseitig von der Straße über die östliche Zone. Innerhalb der westlichen Zone zur Straße hin ist ein kleiner Gewölbekeller angeordnet. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Hinsichtlich der Gerüstkonstruktion konnten folgende Erkenntnisse gemacht werden: Nördliche Längstraufe: Die mittige Querachse zeigt im Bereich der Auskragung profilierte Büge. Dies deutet darauf hin, dass die nördliche Längswand im Bereich des EG als Fachwerkwand ausgebildet war. Heute ist die Wand zum größten Teil massiv. Südliche Längswand: Der ostwärtige Eckständer läuft von der Gründungsebene bis unter den Dachbalken in einer Länge durch. Dachkonstruktion: Von der originalen Dachkonstruktion sind von Westen beginnend vier Sparrenpaare mit durchlaufenden Abbundzeichen 1-4 vorhanden. Dies deutet in Verbindung mit der Lage des Kellers an, dass sich die ursprüngliche Stube innerhalb der westlichen Zone befand. |
