Fachwerkhaus
Bauforschung
Objektdaten
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: |
Doppelwohnhaus |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
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Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
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Wohnhäuser (73728 Esslingen am Neckar, Oberer Metzgerbach 12-18)
Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: 1338 d: |
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1. Bauphase:
(1338) |
Erbauung als 1 Gebäude, traufständig zur Gasse mit mittlerem Quergiebel (Zwerchhaus) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Konstruktionsdetail: |
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2. Bauphase:
(1338 - 1400) |
Mittige Trennung des Gebäudes im Quergiebel in einen Süd- und einen Nordteil - wahrscheinlich besitzrechtliche Gebäudetrennung - heutige untere Metzgergasse 10 ist der Nordteil des ursprünglichen Hauses - ehemals untergeordnete Räume, Teil einer Halle im Erdgeschoss |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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3. Bauphase:
(1520) |
1520 Erneuerung des nördlichen Giebels in Teilbereichen |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Konstruktionsdetail: |
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4. Bauphase:
(1535) |
Fachwerkanbau an der Westseite |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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5. Bauphase:
(1560 - 1561) |
Umbau straßenseitiger Querdachgiebels (Zwerchhaus) neue Ausfachung, Einbau einer Ladeluke und eines Ladebaums |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Konstruktionsdetail: |
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6. Bauphase:
(1780 - 1900) |
Unterfangung des Holzgerüstes im Erdgeschoss Einbau eines Kellers |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauaufnahme
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude ist Teil eines ursprünglich doppelt so großen, mittig geteilten Hauses. Die Ostfassade ist traufständig zum Gehweg/Straße der unteren Metzgergasse. Der Nordgiebel steht zur Einfahrtsgasse in den Hof (Parkplätze). Nach Westen zum Hof ist ein Anbau vorhanden (Quergiebel). Umliegend befindet sich kein Grünbereich, ausschließlich versiegelte Hof- und Straßenflächen. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Im Grundriss rechteckiges Gebäude als quer geteilte Hälfte eines großen Hauses. Das Satteldach besitzt straßenseitig einen überhöhten Quergiebel als großes, ebenso geteiltes Zwerchhaus. Westseitig befindet sich ein nachträglicher Anbau mit Satteldach. Das Gebäude ist 2-geschossig mit 2 Dachgeschossen und Keller. Die Abmessungen betragen ca 9,50 x 14,50 m. Die Traufhöhe ab Gehweg misst ca 6,20 m, die Firsthöhe ca 14,00 m. Firsthöhe des Zwerchhaus ist ca. 15,30 m. Der Gewölbekeller befindet sich in der Nord- Ost- Ecke, der Zugang liegt im Gebäude. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Keller: Die Erschließung erfolgt im Gebäude durch Sandsteinbogen und Sandsteintreppe. Erdgeschoss: Die Erschließung ist in ehem. Gebäudemitte, an der Gebäudetrennwand. Der Zugang erfolgt durch einen Sandsteinbogen mit Sandsteintreppe. Über eine 1-läufige Treppe gelangt man zum OG (Antritt im Westen). Die Struktur ist 3-zonig mit großen Räumen O und W, dazwischen befinden sich kleinere Abstell- und Lagerräume. Obergeschoss: Die Struktur ist 3-zonig, 2-schiffig (versetzt). Es dient der Wohnnutzung. Die Erschließung erfolgt in ehem. Gebäudemitte. 1. Dachgeschoss: Die Struktur ist 3-zonig, 2-schiffig. Es dient der Wohnnutzung. Die Erschließung erfolgt vom OG in ehem. Gebäudemitte. 2. Dachgeschoss: Dieses Geschoss ist nicht ausgebaut. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Erhalten sind Teile des Kernbaus (1338 d) mit dem straßenseitigen Bild. Ebenso Teile des westlichen Anbaus (1535 d), sowie verschiedene Bänder und Türen aus versch. Jahrhunderten. |
| Bestand / Ausstattung: | Keller: Erstellt als Gewölbe mit Sandsteinbogen und Treppe als Zugang. Erdgeschoss: Verschiedene Ausfachungen ein profiliertes Kopfband im Bereich der Gebäudetrennwand deuten auf eine ehem. Halle. Türen 18./19. Jhd, Bänder 16./ 17. Jhd Schiebefenster 18. Jhd. Obergeschoss: Türen 18./19. Jhd., Fenster 19. Jhd. Stuckprofile an den Decken, breite Dielung als Fussbodenbelag Dachgeschoss: Ladeluke straßenseitig 16./17. Jhd (Ostfassade) Fenster 17./18./19. Jhd Flurtür 15./16. Jhd, Türen und Beschläge 17./18./19. Jhd gefälzte Dielung |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Gewölbekeller: Das Tonnengewölbe zeigt einen mehrfachen Wechsel der Steinverwendung und Mauertechnik (groblagiges Bruchsteinmauerwerk aus Kalksedimentgestein und Sandstein, Hausteinmauerwerk, hammergerechtes Sandstein-, Quadermauerwerk) Erdgeschoss: Das ehem. Eichen- Ständergerüst (Ständer tragen Traufrähm) zeigt als Ausfachungen Flechtwerk. Straßenseitig kragt das Quergebälk über dem EG aus. Die Außenfassaden sind massiv oder in Fachwerk erstellt und verputzt. Obergeschoss: Das Fachwerk ist verputzt, die Ausfachung z.T. als Flechtwerk erstellt. Das Obergeschoss ist zur Straße auskragend. Dachgeschoss: - Das Hauptdach ist als Satteldach mit einer Dachneigung von ca. 57° erstellt. Dieses Sparren- Kehlbalkendach besitzt 2 Kehlbalkenlagen und 9 Gespärre. Die Kehlbalken sind an die Sparren angeblattet. Als Holzarten sind Eiche, Buche, Tanne verwendet. Die Längsaussteifung erfolgt über firstparallele Windrispen. Die Sparren der Giebelkonstruktion sind konstruktiv unterstützt. Die Trennwand zur südlichen Gebäudehälfte ist als riegellose Flechtwerkwand erstellt. - Das Zwerchhaus ist als Satteldach mit einer Dachneigung von ca 50° erstellt. Dieses Sparren- Kehlbalkendach besitzt 2 Kehlbalkenlagen und 4 Gespärre. Die Kehlbalken sind an die Sparren angeblattet, die Sparren in die Deckenbalken gezapft. - Der Westanbau besitzt ein Satteldach mit 11 Gespärren, die Traufe liegt in Höhe der 1. Kehlbalkenlage des Hauptdachs. Das Dach ist konstruiert als liegende Stuhlkonstruktion, am Westgiebel als stehende Stuhlkonstruktion. Die Kehlbalken sind an die Sparren angeblattet, die Sparren mit den Pfetten verzapft. Es ist Nadelholz verwendet. Die Längsaussteifung erfolgt über Pfetten, Kopfbänder, Windverbände. Die Queraussteifung erfolgt über verblattete Kopfbänder. |


