Wohnhaus (Hauskomplex)
Bauforschung
Objektdaten
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Objektbeziehungen
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Hauskomplex |
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
Ehem. Domstifts-Pfründhaus, Niederburggasse 9 (78462 Konstanz)
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Die ehemalige Stadtmauer, vermutlich aus dem 12. Jh., bildet die westliche Außenwand der unteren beiden Geschosse, wurde im Laufe der Zeit aber weitgehend von der Ostseite her abgeschrotet, um mehr Platz für die Innenräume zu schaffen. Im nördlichen Teil des Erdgeschosses befinden sich die Reste einer gewölbten Kammer, die zunächst unabhängig vom Gebäude war und somit eine Funktion innerhalb der Stadtmauer besessen haben muss. Möglicherweise handelt es sich um eine Schießkammer oder die Wächterkammer neben einem Tor. Der Verlauf der Stadtmauer nördlich des Gebäudes konnte nicht geklärt werden, Reste von Brustwehr oder Zinnen sind möglicherweise noch in den Außenwänden enthalten. |
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1. Bauphase:
(1100 - 1200) |
Stadtmauer, wohl 12. Jh. |
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2. Bauphase:
(1250 - 1328) |
Kernbau an die Ostseite der Stadtmauer an-, und auf den Wehrgang aufgemauert, spätestens um 1300 |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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3. Bauphase:
(1329) |
Fachwerkbau im Süden an den Kernbau angebaut, um 1329 (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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4. Bauphase:
(1340) |
Kernbau mit Holzgerüstkonstruktion aufgestockt und nach Norden erweitert, um 1340 (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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5. Bauphase:
(1510) |
Anbau im Osten des Kernbaus mit Stube und Küche im ersten Obergeschoss, um 1510 (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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6. Bauphase:
(1933) |
mittelalterliches Dach über dem Fachwerkbau von Stephansplatz 31 abgerissen und neu erstellt, um 1933 (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauaufnahme und bauhistorische Untersuchung
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das Gebäude liegt im Westen der Altstadt , westlich von St. Stephan und nördlich des ehemaligen Franziskanerklosters. Es steht parallel zur Unteren Laube, ist aber deutlich nach Osten abgerückt. Der nördliche Giebel bildet die Fassade zur Torgasse hin, ein kurzer Mauerstreifen verbindet den Bau mit dem sogenannten Lanzenhof (früher Bündrichshof). |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): |
Die beiden Gebäudeteile erscheinen von außen als einheitlicher, langgestreckter Baukörper mit einem Anbau an die nördliche Hälfte der Ostseite. Die drei Vollgeschosse werden von einem flachen Satteldach abgeschlossen. Der nördliche Giebel bildet die Fassade zur Torgasse hin, ein kurzer Mauerstreifen verbindet den Bau mit dem sogenannten Lanzenhof (früher Bündrichshof). |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | s.u. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Mittelalterliche Bausubstanz in weiten Teilen erhalten, Dächer im frühen 20. Jh. ersetzt. |
| Bestand / Ausstattung: | Im EG ein Raum mit Konstanzer Bühne (14.Jh.?); Haustüre, mehrere Innentüren (weitestgehend ex situ), Lamberien und Stuckdecken (17./18. Jh.), Treppe mit gesägten Ballustern (wohl frühes 19. Jh.), im Treppenhaus nach Osten ein erhaltenes Vierflügelfenster (18./19. Jh.?) |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: | Baukörper in mehreren Etappen an und auf die ältere Stadtmauer gebaut. Ältester Teil massiv in Wackenmauerwerk, daran mehrere Fachwerkbauten an- und aufgebaut. |


