Altes Rat- und Schulhaus
ID:
221219399226
Datum:
19.03.2007
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Laut den Einschätzungsbögen der Gebäudeversicherung Baden-Württemberg wurde das Gebäude im Jahr 1841 erbaut. Das klassizistische Erscheinungsbild bestätigt diese Datum. In einem Baugesuch von 1914 ist der Umbau des Rat- und Schulhauses zum Rathaus mit Lehrerwohnungen dokumentiert. Hierfür wird im 1. Obergeschoss für einen Ratssaal, das Grundbuchamt und weitere Ämter der Grundriss verändert. In einem weiteren Baugesuch von 1923 werden Wohnungen in das Gebäude eingebaut. Im gleichen Zug werden die Schleppgaupen aufgerichtet. Ebenfalls werden Türen und Fenster erneuert. Bei einer weiteren Bauphase im Jahr 1965 werden die sanitären Anlagen erneuert. |
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1. Bauphase:
(1841) |
Errichtung des Gebäudes als Schul- und Rathaus (a). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1914) |
Umbau des Schul- und Rathauses als Rathaus mit Lehrerwohnungen (a). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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3. Bauphase:
(1923) |
Umbau des Gebäudes zu Wohnungen (a) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Bauwerkstyp: |
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4. Bauphase:
(1965) |
Erneuerung der sanitären Einrichtungen (a). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Schadensuntersuchung des bauhistorischen Bestands
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das freistehende Gebäude befindet sich im Zentrum des Ortskerns von Engelsbrand und steht traufständig an der Schulstraße. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Das hoch aufragende Gebäude misst ca. 14,0m auf 10,5m. Von den drei Vollgeschossen schiebt sich das Unterste zum Teil in den Hang. Das steile Satteldach mit vier Schleppgaupen ist in zwei Geschosse aufgeteilt. Der Bereich im Hang ist durch einen tonnengewölbten Raum unterkellert. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Die ursprüngliche Disposition als Mittelflurhaus ist trotz der vielfältigen nachträglichen Einbauten gut ablesbar. Offenbar gab es früher die Absicht, das 1. Obergeschoss über die heute zugemauerte Türöffnung am Nordgiebel zu erschließen. Während die Vollgeschosse über zweiläufige eingestemmte Podesttreppen verbunden sind, erreicht man den Spitzboden über eine eingeschobene Treppe. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: | Der ursprüngliche Grundrisszuschnitt wird begleitet von Wandtäfer und Stuckprofilen. Es sind ebenfalls noch einige Türen, sowie Kreuzstock- und Kämpferfenster erhalten. |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: | Der nördliche Giebel sowie die westliche Traufwand bestehen aus 50cm dickem rotem Sandsteinmauerwerk. Alle anderen Außen- und Innenwände sind als Riegelwände mit Bruchsteinausfachung ausgeführt. Das Dachwerk ist als zweifach stehender Stuhl mit verzapften Holzverbindungen abgezimmert. |


