Objekt(6946): Ehem. Domherrenhof Ehem. Domherrenhof

ID: 211316049102
Datum: 20.06.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(6946): Ehem. Domherrenhof Objektdaten

Straße: Münsterplatz
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 78462
Stadt: Konstanz
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Konstanz (Landkreis)
Gemeinde: Konstanz
Wohnplatz: Konstanz
Wohnplatzschlüssel: 8335043012
Flurstücknummer: 122
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(6946): Ehem. Domherrenhof Objektbeziehungen

Ist Gebäudeteil von:
keine Angabekeine Angabe

Besteht aus folgenden Gebäudeteilen:
1. Beinhaltet Bauteil: BauforschungEhem. Domherrenhof
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Objekt(6946): Ehem. Domherrenhof Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(6946): Ehem. Domherrenhof Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungEhem. Domherrenhof (78462 Konstanz, Theatergasse 1/3)
Bauforschungehem. Pfarrhof von St. Johann, Inselgasse 17 (78462 Konstanz)
BauforschungEhemalige Domschule (78462 Konstanz, Konradigasse 7)
BauforschungEhemaliger Domherrenhof, Inselgasse 5 (78462 Konstanz)
Bauforschung und RestaurierungEhemaliges Franziskanerkloster mit Kirche (78462 Konstanz, Sankt-Stephans-Platz 17)
BauforschungFürstenberger Hof (78642 Konstanz, Kanzleistraße 13)
BauforschungHaus zum Blaufuß, Inselgasse 15 (78462 Konstanz)
Bauforschung und RestaurierungHaus zum Esel, Wessenbergstraße 13 (78462 Konstanz)
BauforschungHaus zum Krottengäßle (78463 Konstanz, Hohenhausgasse 12)
BauforschungHaus zum Steinböckle (78642 Konstanz, Rosgartenstraße 24/26)
Bauforschung und Restaurierungkatholische Kirche St. Stephan (78462 Konstanz, Sankt-Stephans-Platz 20)
BauforschungMünster Unserer Lieben Frau (78462 Konstanz, Münsterplatz 2)
BauforschungStadtmauer und Wohnhaus, Neugasse 9 (78462 Konstanz)
BauforschungWohn- und Geschäftshaus (78462 Konstanz, Hussenstraße 26)
BauforschungWohnhaus, Gerichtsgasse 4 (78462 Konstanz)
BauforschungWohnhaus, Sankt-Stephans-Platz 27 (78462 Konstanz)
Bauforschung und RestaurierungWohnhaus, Zollernstraße 12 (78462 Konstanz)
BauforschungWohnhaus, Neugasse 11 (78642 Konstanz)
BauforschungWohnhaus (Hauskomplex), Sankt-Stephans-Platz 31 (78462 Konstanz)
BauforschungZum Goldnen Schaf, Haus zur Reuschen, ehem. zum Goldnen Kreuz, Rheingasse 15 (78462 Konstanz)
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Bauphasen(6946): Ehem. Domherrenhof Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Gebäude ist seit der Zeit um 1300 nachweisbar. 1302 wurde das östlich anschließende Gebäude Nr.13 rechtlich zugeschlagen, behielt jedoch seine bauliche Eigenständigkeit (Bauer 1995, 199).
1603 wurden die weiter östlich des Dreiflügelbaus gelegenen, zugehörigen Ökonomiegebäude, die sog. Pfisterei, bestehend aus Fruchtschütte, Backhaus und großem Garten, den Jesuiten zum Bau des Gymnasiums (heute Stadttheater) überlassen (Häuserbuch 1908, 205; Bauer 1995, 202). Im frühen 18. Jh. folgten Umbauten und im frühen 19. Jh. eine umfassende Erneuerung der Außengestaltung.
1803 fiel es an die badische Staatsdomäne und diente als staatliches Amtshaus. Nach 1863 wird es als Bezirksamt genannt. 1889 ging es durch Tausch an die Stadt Konstanz über, bevor es 1893 an den Architekten Franz Haible verkauft wird.


1. Bauphase:
(1200 - 1300)
Älteste Belege im Bereich des Kellers aus dem 13. Jahrhundert.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Untergeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kurie

2. Bauphase:
(1700 - 1799)
Umbauten mit verschiedenen Ausstattungselemente aus dem 18. Jahrhundert.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung

3. Bauphase:
(1800 - 1899)
Umgestaltung der Außenfassade aus dem frühen 19.Jahrhundert, Teile der Ausstattung aus der Mitte des 19. Jhs.
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Ausstattung
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Besitzer(6946): Ehem. Domherrenhof Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Konstanz, Münsterplatz 11/11a, ehemaliger Domherrenhof. Ansicht von Südwesten. (Löbbecke 2008) / Ehem. Domherrenhof in 78462 Konstanz

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Archäologische Untersuchungen
  • Publikationen/hist. Quellen
  • Restauratorische Untersuchung
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Beschreibung(6946): Ehem. Domherrenhof Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude liegt im Zentrum der Altstadt, nördlich des Münsters „Unserer lieben Frau“ und wird an drei Seiten von Strassen umgeben: im Süden vom Münsterplatz, im Westen von der südlichen Brückengasse und im Norden von der Theatergasse. Zum Gebäudekomplex gehört der nördlich dazu gelegene Garten (Theatergasse 6, Lgb-Nr. 170) zwischen Theatergasse und Inselgasse, der bis 1890 durch eine überdeckte Brücke zugänglich war.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Sakralbauten
    • Kurie
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Dreigeschossige Dreiflügelanlage mit Walmdach; im Westen Haupthaus (Münsterplatz 11), im Norden Verbindungstrakt (Theatergasse 1/3) und im Osten Wohnhaus (Münsterplatz 11a). Der Komplex öffnet sich nach Süden zum Münsterplatz hin.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Erhalten sind eine hochmittelalterliche Bausubstanz sowie die frühneuzeitliche Innengestaltung in sehr gutem Zustand.
Bestand/Ausstattung: Die älteste Bausubstanz ist im Westflügel, vor allem im Kellerbereich vorhanden: In das 13. Jh. gehören sowohl das große rundbogige Steingewände des langen Kellerhalses mit halbkugeligen Rosetten auf der Fase als auch die Buckelquader des Portals auf Kellerniveau. Die mittelalterliche Hausstruktur scheint sich im Aufgehenden abzuzeichnen, das im Inneren durch das 18. und 19. Jh. geprägt ist: ein Versprung der Fußbodenebenen deutet auf erhalten gebliebene mittelalterliche Deckenlagen hin. Im 1.OG lassen sich reich gestaltete Türen des 18. Jhs. nachweisen. Gleichartige Türen mit sehr guten Originalbeschlägen befinden sich auf dem Dachboden. Im 2.OG finden sich Stuckornamente wohl aus der Mitte des 19. Jhs.. Die liegenden Dachstühle sind frühneuzeitlich. Die Außengestaltung mit glatter Putzfassade, regelmäßig gereihten Rechteckfenstern sowie profiliertem Traufgesims stammt überwiegend aus dem frühen 19. Jh.. Einzelne ältere Fenstergewände sind insbesondere an der Nordseite nachweisbar.
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Konstruktionen(6946): Ehem. Domherrenhof Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Detail (Ausstattung)
    • bemerkenswerte Fenster
    • bemerkenswerte Türen
    • bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
  • Verwendete Materialien
    • Stein
Konstruktion/Material: Steinbau
Im Keller ist die schwere mittelalterliche Balkenlage auf Unterzügen mit Steinstützen und Streifbalken erhalten.