archäologische Ausgrabungen
Bauforschung
Objektdaten
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Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
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| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
| 1. Beinhaltet Bauteil: |
Fachwerkhaus |
| 2. Beinhaltet Bauteil: |
Gastwirtschaft zum Blauen Bock |
| 3. Beinhaltet Bauteil: |
Wohnhaus, Lange Straße 52 |
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Entlang der Lange Straße sind Gebäude des 14./ 15. Jahrhunderts im aufgehenden Baubestand bekannt. Dagegen blieb der westliche Hanganstieg zur Stadtmauer offenbar unbebaut. Ausnahme ist lediglich die kleine Stichgasse Gänsberg, deren Bebauung im Zusammenhang mit dem Siedlungskern um die Katharinenkirche zu sehen ist. Dass dieser Bereich innerhalb der Stadtmauer vorerst siedlungsleer blieb, gründet wohl auch in dem Bedeutungsverlust der Lange Straße durch die Schließung des Lullentors im 15. Jahrhundert. Im Laufe des 19. Jahrhunderts sind v. a. im südlichen Bereich einige ältere Gebäude durch zeitgemäße Bauten ersetzt worden. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der Aufwertung der Lange Straße als Durchgangsstraße durch den Eisenbahnbau und der Anlage des Bahnhofs weiter südlich. Der Hanganstieg nach Westen blieb aber weiterhin von Bebauung frei und wurde bis heute nur gärtnerisch genutzt. |
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1. Bauphase:
(1200 - 1400) |
früheste nachweisbaren baulichen Reste (13./ 14. Jahrhundert). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Flächenübergreifende Auswertung / Archäologische Dokumentation
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
Die heutige Straßenführung der Lange Straße verläuft entlang der beschriebenen Gebäude schwach ansteigend zum Pulverturm. Richtet man das Auge auf die untersuchte Sohle in den Gebäuden, weisen diese eine gegenläufige Nivellierung aus. In der Nähe befindet sich die St. Katharina Kirche. |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): |
Die bearbeiteten Gebäudereste sind durch eine geländeplanierende Maßnahme angefüllt worden. Auffällig wird hier wiederum der Umstand, wodurch sich das Gelände einst in seiner Nivellierung der Umgebung stark von der heutigen Geländetopographie der Lange Straße absetzt.Noch deutlicher als im Verlauf der Gebäudesohlen wird das Gelände von St. Katharina kommend abfallend planiert in Richtung der heutigen Zollhüttengasse, deren Existenz zu damaliger Zeit bislang nicht nachgewiesen ist. Gesicherten Aufschluss über eine Bebauung der oberen Zollhüttengasse wurde aus der dendrochronologischen Untersuchung der bestehenden Gebäude gezogen. Die Bebauung setzte erste zwei Generationen später ein - in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Demgegenüber steht die Nutzung des untersuchten Areals schon im 13./ 14. Jahrhundert. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
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| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Der Bereich unmittelbar westlich der Lange Straße weist Siedelspuren mittelalterlicher Zeitstellung auf, hier war eine mittelalterliche Kulturschicht vorhanden, die auf die Nutzung im 13./14./15. Jahrhundert hinweist. |
| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: | Nur wenige Zentimeter (10-40cm) unter dem heutigen Straßenniveau liegen die frühesten nachweisbaren baulichen Reste (13./ 14. Jahrhundert). |

